Die Große Mutter Robbe

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Auf der "Schnellen Schnegge:

    "Senhora Ailagunde, dank eures Lächelns wird es für mich gleich spürbar wärmer. Ich war sogar kurz in der Versuchung, etwas von meiner einengenden Bekleidung abzulegen." Bei diesen Worten strahlt Sedef sie an, wie wohl nur ein Südländer dazu in der Lage ist.

    Anschließend fährt er fort: "Und, das Land mag, was ich ja kaum zu glauben wage, auch wenn ich es aus eurem Mund höre, noch so schön sein - aber an eure Schönheit kann es, Eisblüten hin, Blumenmeer her, ganz sicher nicht heranreichen." In einer weiteren kurzen Pause lehnt sich Sedef an die Reling und lässt seinen Blick über die Eiswüste streifen, bevor er fortfährt: "Ihr wollt etwas über meine Heimat wissen? Das freut mich! Wisst ihr, dort ist es viel wärmer. Und es gibt zwar auch Wasser, was ich persönlich nicht sonderlich gut finde, aber diese Leere hier, die nur durch eure Anwesenheit etwas von ihrer Sinnlosigkeit verliert, ist dort nicht zu finden. Pflanzen in jeder Größe, Form und Farbe könnt ihr überall vorfinden. Gefährliche und schöne Pflanzen, glaubt es mir, aber sie würden bei eurer Anwesenheit sicherlich welk wirken. Und überall gibt es reichlich Leben, eine sehr große Vielfalt, die für alles eine Nützlichkeit aufweist. Stellt euch vor, selbst eine Vielzahl von kleinsten Lebewesen wie Insekten erfüllt dort seinen Zweck. Vermeintliches Ungeziefer sorgt dafür, dass vieles, was man besser nicht näher hinterfragt, so schnell verschwindet, wie es aufgetaucht ist. Die Natur kümmert sich um sich selbst und erfindet sich immer wieder neu. Das kann sehr schön, gefährlich aber auch abstoßend sein. Es ist alles eine Frage der Sicht des Betrachters." Für einen heimlichen Zuhörer dürfte es sich so anhören, als wäre bei Sedef bei seinen letzten Worten wohl der Gelehrte durchgebrochen, denn es ist eigentlich nicht zu glauben, dass sich Ailgunde für solche Ausführungen wirklich interessieren könnte. Doch er scheint dies nicht zu merken

    Während einer weiteren kurzen Pause verliert sich das verträumte Lächeln von Sedef und er flüstert: "Doch haltet euch immer von der Dunklen Halle fern. Dort würde eine so zarte Person wie ihr nur ihr Unglück finden und vermutlich daran zerbrechen ..."

    Edit: "Richtung" in "Reling" korrigiert :rot:
    Eine alte Weisheit der Dakota-Indianer sagt: Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Kielo nickt den Goblins freundlich zu und wendet sich dann an Tuunjul:[~niv] "Ich würde dich gerne etwas fragen, Schwester von den Lieska-Li. Hast du einen Moment Zeit?"
    Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.

    - Immanuel Kant

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Flenserdünen

    Tuunjul blickt etwas skeptisch, als Kielo nicht gleich mit der Frage hervorkommt. Es folgt ein versichernder Blick zu den beiden Goblins. Während der Kopf wieder zurück zur Ifirngeweihten schwenkt fängt Tuunjul bereits an zu antworten: [~nujuka] "Du darfst immer fragen. Ich kann immer antworten, wenn es mir möglich erscheint. Also, was sorgt dich?" Die scheinbare Vertrautheit mit einer Frau ihres Volkes und zwei Mitgleidern der ihr so vertraut gewordenen Goblins nehmen der Nivesin die übeliche scheu und das unsichere Verhalten ist nur noch zu erahnen. Mit einer kleinen Bewegung dreht sich Tuunjul so, dass aus den zwei Gesprächsgruppen eine große wird. Was sollte zu verheimlichen sein?
    Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.
    Jean Paul (21.03.1763 - 14.11.1825)
    deutscher Schriftsteller


    "Du häscht ei'fach, bischt ned schlau."

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Kielo deutet in Richtung Glyndhaven und meint dann: [~niv]"Im Ort hat eine Frau um Hilfe gebeten eine Gruppe gestrandeter Seeleute zu retten. Ihr Schiff ist wohl im Eis gefangen und wenn man ihnen nicht zu Hilfe kommt, werden sie es nicht schaffen. Ich habe es geschafft einige Leute aufzutreiben, die mit Coljew und mir hinausgehen um zu helfen und da wollte ich fragen, ob du nicht vielleicht mitkommen könntest oder möchtest. Du wolltest doch ohnehin weiter hinaus als Glyndhaven, oder? Unsere Chancen schnell da zu sein stehen mit dir wesentlich besser, als ohne dich" Aus Kielos Ton kann man durchaus heraushören, dass sie sich Sorgen um die Gestrandeten macht und sie sieht Tuunjul bittend an.
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Flenserdünen

    Die junge Nivesin blickt betreten in die rotumspülten Schotterkrater. [~nujuka] "Aikul und Arjuk werden dieses Winter früh den Schnee bringen. Vielleicht ist es so gewollt, dass die Städter ihr Grenzen kennen lernen?" Ein kurzer Anflug von Härte schwingt in Tuunjuls Gedanken. Nach einem kurzen Intermezzo der Nase verfliegen die harten Gedanken aber ebenso schnell, wie sie gekommen waren. "Wie viele sollen es denn sein? Es ist schwer einen Städter durch den Wald zu bringen, ohne dass er sich in Gefahr begibt. Wie schwer will es dann sein ein ganzes Boot von ihnen durch die Tücken des Eis' zu führen?" Wie nicht anders zu erwarten, scheint die Jägerin die Gefahren der Exkursion recht gut einschätzen zu können. [~gob.] "Wie seht ihr Chance auf Leben der Leute von Boot?" Unentschlossen wiegt sich die Nivesin von den Fersen auf die Zehenspitzen und wieder zurück. Ihre Arme sind hinter dem Rücken verschränkt und die Unterlippe wird ungeduldig von den Zähnen gewalgt.
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Flenserdünen

    Tuunjul merkt schon dass die beiden Goblins dem Gespräch zwischen ihr und Kielo nur begrenzt folgen konnten, aber das Prinzipielle haben sie wohl verstanden. Nachdem sie kurz Blicke ausgetauscht haben spricht der ältere, mit der Hand eine abwägende Handbewegung machend ~schlechtes Nujuka~ "Kommen drauf an... Wie weit weg? Wie viele? Wenn holen schnell mit Dachsschlitten, dann vielleicht noch gehen. Meer nicht mehr gut für große Kajaks von Glatthäute jetzt. Kajaks und Umjaks nicht genug da um zu holen." radebrecht er sich so einigermaßen durch, wobei er immer mal wieder einzelne Worte auf Goblini oder Garethi sagt.

    Schnelle Schnegge

    Ailgunde lauscht Sedefs Worten durchaus etwas fasziniert meint dann aber "Ist denn der Lärm von so viel Leben überhaupt erträglich? Wenn überall Insekten durch die Gegend schwirren? Das ist ja im Svellt schon anstrengend im Sommer...
    Und diese dunkle Halle von der ihr immer so furchtsam sprecht, was ist das?"


    Geldons Suche nach Gesellschaft hat ihn dann schließlich ebenfalls in den Raum mit dem Thorwaler Olaf und den anderen geführt, die ihn freundlich begrüßen als er eintritt. Offenbar war man hier gerade sehr amüsiert über irgendwas und als du näher gekommen warst hattest du noch gehört wie der Name Sedefs fiel.

    Re: Die Große Mutter Robbe

    [~gobl]"Das Schiff ist etwa drei Tagesreisen von hier weg...irgendwas um die sechzehn Mann waren wohl an Bord, aber ich gehe davon aus, dass es inzwischen weniger sind. Vorsichtshalber sollte man aber mit sechzehn rechnen. Die hiesige Efferdgeweihte hat schon einige Mann zusammen getrommelt, es reicht als um genug Proviant und so weiter zu transportieren um die lebend hierher zu schaffen", erklärt Kielo was die Geweihte ihr bereits gesagt hatte.
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Flenserdünen

    Edit:

    ~goblini~ "Hmm... klingt nicht gut... ihr werdet viele Schlitten brauchen wenn es wirklich so viele sind." gibt der ältere Goblin zu bedenken. "Aber ihr könnt vielleicht noch welche Retten, wenn ihr Glück habt. Vielleicht nicht alle, aber einige..."

    Wie als würde er wittern hält der Weißpelz die Nase in den Wind und meint dann "Ihr müsst bald los... das Wetter wird in ein paar Tagen schlechter werden. Wenn ihr das große Kajak nicht in 3 Tagen erreicht habt, kehrt um." das sagt er nicht als wäre es ein Ratschlag oder eine Vermutung sondern schlicht ein Fakt.

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Auf der Schnelle Schnegge:

    Sedef lächelt Ailgunde nachsichtig zu. "Lärm? Nein, das ist kein wirkliches Problem. Er gehört einfach zum Leben dazu. Und so weiß man wenigstens, dass man noch lebt. Schließlich ist es ein gutes Zeichen, wenn man etwas hören kann. Aber glaubt mir, ohne eure wohlklingende Stimme hätte ich hier in dieser Einöde schon wiederholt gedacht, dass ich wohl tot sein muss. Aber ihr habt trotzdem Recht. Die Insekten können furchtbar sein." Anschließend fällt zum wiederholten Male ein dunkler Schatten auf Sedefs Augen, als er auf die Akademie zu sprechen kommt: "Ihr wisst nicht, was did Dunkle Halle ist? Und ich dachte immer, ihr furchtbarer Ruf sei bereits bis ans Ende der Welt vorgedrungen? Glaubt mir, wenn ihr sie nicht kennt, sorgt unbedingt dafür, dass das so lange wie möglich so bleiben wird ..." Nach einer weiteren kurzen Pause lächelt er wieder und schließt seine Antwort mit den Worten: "Doch lasst uns lieber über etwas schönes, und was sollte das anderes wie über euch sein, sprechen."
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Flenserdünen

    Tuunjul runzelt die Stirn und walgt die Unterlippe zwischen den Zähnen hin und her. [~goblini] "Aber wenn erster Schnee schon bald kommt, werden wir große Probleme mit Städtern bekommen, die nicht damit umgehen können." Nach einer kurzen Pause fügt sie dann noch mit schwächerer Stimme hinzu. "Und was ist, wenn das ihr Weg sein soll?"
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Auf der Schnellen Schnegge:

    Gerade als eine längere Pause entsteht, tritt Geldon von hinten an Sedef heran und klopft ihm freundschaftlich auf die Schulter. "Na Herr Sedef, ihr scheint euch ja schön zu amüsieren hier!" Er wirft ihm einen schelmischen Blick zu, weil er Sedefs Blicke in Richtung Ailgunde durchschaut zu haben glaubt. "Vielleicht stellt Ihr mich ja mal Euren neuen Freunden vor, die mir überaus sympathisch erscheinen." Er schenkt allen ein freundliches Lächeln und deutet für Ailgunde eine kleine Verbeugung an. Vielleicht kann er ja mit Sedef in einen lustigen Wettstreit treten, um herauszufinden, aus welchem Holz Sedef geschnitzt ist, was die Weiblichkeit angeht. Das wäre ganz Geldons Geschmack...
    "Schwertzeit, Beilzeit, / Schilde bersten, / Windzeit, Wolfzeit, / bis die Welt vergeht ..." - Die Edda

    "Sangre ligera, redonda, granada: / raudo anhelar sin perfil ni penumbra. / Fuera, la luz en la luz sepultada. / Siento que sólo la sombra me alumbra." - Miguel Hernández

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Flenserdünen

    Zu Tuunjuls Anmerkung, man würde im Schnee große Probleme mit den Städtern bekommen nicken die beiden Goblins zustimmend und ergänzen dann "Darum braucht ihr Schlitten. Ihr werdet sie verpacken müssen wie ein Paket Felle, dann können sie auch keine Dummheiten machen und ihr kriegt einige nach Hause."
    Dazu dass es vielleicht der Weg der Städter ist im Eis zu bleiben wirken die Goblins recht neutral, fragen dann aber nach: "Sind sie von eurem Stamm?" offenbar war das für sie ziemlich bedeutend in der Frage ob man Ressourcen investieren sollte um jemanden zu retten oder nicht.

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Den Einwurf der Goblins nimmt Kielo nickend zur Kenntnis, aber sie hatte ja bereits gesagt, dass dafür gesorgt war und geht daher nicht weiter darauf ein. Die Idee die Jägerin mit ins Boot zu holen bezog sich ohnehin lediglich darauf sich zwischendurch zur absoluten Not noch versorgen zu können. Auch auf Tuunjuls Nachsatz mag sie gerade nicht sonderlich eingehen, auch weil sie wusste, dass das ein Streitpotential mit Coljew war.

    Die Frage nach dem Stamm verneint sie dann: [~gobl]"Aber darum geht es auch nicht. Es geht darum, dass man entweder bereit ist zu helfen, wenn jemand in Not ist oder eben nicht. Dazu kann man niemanden zwingen, dass muss ein jeder in einer solchen Situation für sich entscheiden. Ich weiß, dass Coljew und ich gehen werden und ich weiß, dass es leichter wird, je mehr helfen. Deshalb bin ich hierher gekommen. Aber das ist auch schon alles."
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Auf der Schnellen Schnegge:

    Als ihm plötzlich jemand von hinten auf die Schulter klopft, erschrickt Sedef leicht, fängt sich aber sogleich wieder als er Senhor Geldon erkennt. "Ah, ihr seid es Senhor Geldon. Ich habe mich schon gewundert, wo ihr euch versteckt haben könntet. Ich weiß nicht," und zeigt dabei in Richtung Ailgunde "ob dieser Blume des Nordens ein "überaus sympathisch" auch nur ansatzweise gerecht wird. Ich finde, sie ist das bezauberndste Wesen auf weiter Flur!" Dabei lächelt Sedef sehr freundlich in Richtung Ailgunde.

    @Sollte Geldon ein aufmerksamer Beobachter sein und er sich mit "tulamidischen Gepflogenheiten" auskennen, könnte ihm folgendes auffallen:
    Spoiler anzeigen
    Sedef spricht sehr freundlich und sehr nett über und zu Ailgunde. Er scheint aber keine "ernsten" Absichten zu haben, sondern entsprechend seiner Art einfach sehr freundlich zu ihr sein. Dass Ailgunde evtl. dabei etwas falsch verstehen könnte, scheint ihm dagegen nicht mal ansatzweise in den Sinn zu kommen :) Dass Geldon möglicherweise mit ihm in einen kleinen "Wettstreit" treten will, scheint er ebenfalls nicht zu bemerken :)

    Anschließend sagt er zu Ailgunde: "Senhora Ailagunde, darf ich euch Senhor Geldon vorstellen. Ich bin mir im Augenblick nicht ganz sicher, ob ihr euch auf diesem nur dank euch so erhellten fürchterlichen Ort schon begegnet seid bzw. ob ihr schon die Gelegenheit hattet, ein paar Worte zu wechseln?" Nach einer kurzen Pause fährt er fort: "Und Senhor Geldon, darf ich euch die funkelnde Perle dieser tristen Einöde, Senhora Ailagunde, vorstellen?"
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Flenserdünen

    Tuunjul kam es nicht in den Sinn, den Menschen nicht helfen zu wollen. Die Bedenken in festgelegte Bestimmungen einzugreifen nagen allerdings noch weiter in ihrem Kopf. Scließlich ist es aber eine Schwester, die sie um Hilfe bittet. Und hier ist sich die Nivesin sicher. Hier dürfte sie nicht zögern und so ist die Teilnahme auch schnell bekundet. [~gob.] "Ich werde meine Schwester in die weißen Felder begleiten." Die Lippen künden noch weitere Worte an, doch folgt den Worten nur eine verlegene Stille.
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Auf der Schnellen Schnegge:

    Nach dieser Ansprache nicht mehr im mindestens daran zweifelnd, dass Sedef Interesse an dieser Frau hat, legt er freundschaftlich einen Arm um Sedef und meint: "Ja, in der Tat, ein liebreizendes Weib! Doch bedenkt: Aus meinen vielen Abenteuern mit dem bezaubernden Geschlecht weiß ich, dass mehr Komplimente nicht unbedingt mehr Zuwendung bedeuten." Er lacht kurz. Dann meint Geldon an Ailgunde gerichtet: "Nein, wir kennen uns zu meinem Bedauern nur vom Sehen, aber das kann man ja ändern, nicht?" Er zwinkert Ailgunde kokett zu und beobachtet dabei Sedefs Mimik. Dass sich dort nicht viel tut, wundert ihn etwas. Er denkt: 'Wo ist nur Sedefs Ehrgeiz geblieben?' Dass er hier etwas missverstanden haben könnte, kommt ihm natürlich absolut nicht in den Sinn.
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Sedef freut sich, dass Geldon auch nett zu Ailgunde ist. Auf seine Frage bzw. Aufforderung, sich besser kennenlernen zu wollen, erwidert er daher erfreut: "Das wird Senhora Ailagunde sicherlich freuen, nicht wahr?" Bei diesen Worten schaut er fragend in ihre Richtung.
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Schnelle Schnegge

    Über soviel Interesse ist Ailgunde dann doch sichtlich überrascht... Was war denn bloß mit den Männern hier los? Waren die zu lange allein gewesen? Gut, sie waren nur zwei Frauen an Bord, aber normalerweise dauerte es ein wenig Länger bevor sich die Herren der Schöpfung gleich im Doppelpack um sie beworben... So mustert sie die beiden nur mit einer etwas zweifelnd hochgezogenen Augenbraue und meint trocken "ja... sehr erfreulich..."

    Flenserdünen

    Die beiden Goblins wenden sich nach Kielos Worten darüber, dass man entweder half oder nicht und dass es besser war, viele Helfer zu haben, kurz einander zu, anscheinend um sich zu beraten bevor sie sich dann wieder an die beiden Nivesinnen wenden und sagen: ~Goblini~ "Wir auch mitkommen würden, aber wir haben hier Verpflichtungen für unseren Stamm. Wenn wir zurückkommen, müssen wir genug Fleisch und Eisenmesser mitbringen, sonst ist das Überleben des Stammes in Gefahr. Wenn ihr mit den Hundeschlittenfahrern verhandeln könnt, dass wir etwas dafür kriegen, können wir euch begleiten wenn ihr wollt und euch führen." bietet er an. "wenigstens zwei gute Haumesser wollen wir haben." ergänzt er noch. Hilfsbereitschaft hin oder her, ein Risiko für ihr Leben für wildfremde auf sich nehmen ohne Aussicht darauf, dass sie damit auch etwas für das Überleben ihres eigenen Stammes tun wollten sie offenbar nicht. Inwieweit das für die beiden Nivesinnen und Coljew nachvollziehbar ist oder nicht, war ihnen offenbar nicht so wichtig.

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Das ging einfacher als Coljew gedacht hatte. Er war eigentlich davon ausgegangen, dass es schwieriger sein würde die Leute zu überzeugen. Nachdem sie die Gruppe verlassen hatten, war er gemeinsam mit Kielo bei einem Händler gewesen und hatte sich dort mit dem nötigsten was er noch brauchte eingedeckt. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um "medizinische Ausrüstung "(viele Decken und Kräutern zum bereiten warmer Aufgüsse und alles was man sonst noch brauchte um Leute die kurz vor dem erfrieren waren zu retten).

    Danach hat die Geweihte darauf bestanden die kleine Nivesin zu suchen. Das war vernünftig, schließlich kannte das Hirtenvolk sich mit den hiesigen Wetterbedingungen bestens aus. Obwohl Coljew sich noch nicht sicher war ob er das Mädchen wirklich leiden konnte. Viel zu verbohrt. Jetzt waren sie auf den Felsendünen vor der Stadt und hier hatten sie, sie tatsächlich gefunden. Und zum Kuckuck noch eins! Sie unterhielt sich tatsächlich mit zwei weißen Gobblins. Im Gespräch das die beiden Frauen mit den Weißpelzen hatten, schien sich zu ergeben, dass eben diese mitkommen wollten. Von der Sache her gar keine schlechte Idee aber in der Praxis sah das vielleicht ganz anders aus. Man konnte schließlich nie wissen, wie die Leute auf die rot-bzw. eben Weißpelze reagierten. Schließlich waren beide Gruppen in der Vergangenheit oft genug aneinander geraten und Coljew gab sich da überhaupt keinen Illusionen hin: Beide Seiten hatten der jeweils anderen oft genug schreckliche Dinge angetan. Das hieß, selbst wenn die Stadtbewohner die sich ja vielleicht schon an ihre weißhaarigen "Mitbürger" gewöhnt hatten, nichts gegen deren Begleitung hätten so sehe das bei der Schiffsmannschaft vermutlich ganz anders aus.

    Coljew weist Kielo auf seine Bedenken hin und setzt nach: "Ich meine ja nur. Wenn die Kerlchen also so nett sind mit zukommen, dann sollten sie wenigstens außer Sicht bleiben, bis wir die Leute auf sie vorbereitet haben ein Blutbad können wir nun echt nicht gebrauchen."

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Kielo strahlt Tuunjul an: [~niv]"Ich danke dir.". Das Angebot der Goblins und Coljews Bedenken dazu lässt sie dann aber doch nachdenklich werden. Sicher, mit den Goblins wäre es einfacher durch die Wildnis zu kommen, aber Coljew hatte vollkommen Recht. [~gar] "Ich weiß, das du meinst, Herr Magier...und ich denke, du hast Recht." Wenn auf dem Schiff nur ein Bornländer war...das könnte böse enden und da lag der Hase im Pfeffer...

    [~gob] "Wie oft seid ihr denn schon unter Menschen gewesen?", fragt sie demnach und stubst sich in Gedanken gegen die Nasenspitze. Meine Güte, dieses Sprachwirrwar, war ja anstrengend...
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    - Immanuel Kant
© 1997-2013 von Thomas Stolz (Mail)

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