Die Große Mutter Robbe

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Schnelle Schnegge

    Sedefs Suche nach Spuren von Wild scheint eher aussichtslos, angesichts der mächtigen Weite des Eises, denn wie wahrscheinlich war es wohl dass sich Wild ausgerechnet nahe am Schiff langbewegen würde? Tatsächlich findet er aber eine kleine Spur, irgendetwas kleines war wohl in der Nacht zum Schiff gelaufen und hatte etwas dran geschnüffelt. Der Spur nach vielleicht etwas von der Größe eines kleinen Fuchses oder einer Katze...

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Auf der „Schnellen Schnegge“:

    Sedef ist begeistert! Trotz der feindlichen und vor allem sehr kalten Umgebung hatte er etwas entdeckt. Das hatte er sich selbst eigentlich gar nicht zugetraut und war wohl auch nicht zu erwarten gewesen ... Die Frage war nun, ob er lieber der Spur folgen oder doch lieber Senhor Geldon darüber informieren sollte? Bei einer genauen Abwägung der Möglichkeiten, insbesondere, dass er weiter durch die Kälte laufen und sich dabei sogar evtl. in Richtung Wasser begeben müsste, entscheidet er sich für die zweite Alternative. Bis auf das kurze Klettern aufs Schiff scheint das definitiv weniger anstrengend zu sein. Nein, diese Lösung hörte sich nicht nur gut an, sie war praktisch auch schon wohltuend zu spüren! Sedef prägt sich daher noch das Spurenbild möglichst genau ein, um es später Senhor Geldon genau beschreiben zu können. Anschließend klettert er vorsichtig auf das Deck hoch. Oben angekommen schüttelt er sich kurz, weil ihm trotz der kurzen Anstrengung immer noch kalt ist. Sollte der Gesuchte nicht zu sehen sein, begibt sich Sedef in Richtung der Vorrats- bzw. Lagerräume, wo er diesen vermutet. Sollte er dort niemanden antreffen, würde er die Passagierkabine aufsuchen, um seine Entdeckung los zu werden.
    Eine alte Weisheit der Dakota-Indianer sagt: Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Bei Tuunjuls Vorstellung verneigt sich Kielo leicht[~niv]"Es ist mir eine Ehre, Tunjuul, Enkelin Pajkino Weißbart. Ich bin Kielo vom Stamm der Hoke." , sie schweigt eine Weile und sagt dann plötzlich: Ah, ich habe gelernt, dass die Menschen immer nach Sicherheit suchen...wir tun das indem wir den Karenen folgen und uns vom Wind und dem Schneefall treiben lassen und das jedes Jahr...das ist unsere Beständigkeit. Die Städter suchen diese Beständigkeit in ihren festen Behausungen und darin den Ort an dem sich leben genau zu kennen.", Kielo zieht an ihrer Pfeife und lässt den Blick in die Ferne schweifen. Ihr Ton ist bei dem Gesagten völlig wertungsfrei, als rede sie über eine natürlich Gegebenheit. Der Rest von Tuunjuls Aussage scheint sie nachdenklich zu machen, sie geht aber nach wie vor nicht darauf ein.
    Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.

    - Immanuel Kant

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Glyndhaven

    Tuunjul hatte nach den Erzählungen Pajkinos nicht mehr gerechnet jemals ein Mitglied der Windwanderer kennen zu lernen. Aber es gibt Dinge in denen man sich gerne täuscht. [~nujuka] "Die Städter haben leider oft ein gefährliches Verhältnis zu dem was sie ihr Eigen nennen. Die Bedürfnisse der anderen werden im Streit niedergeschlagen." Bei diesen Worten merkt man eine innere Unruhe, die in der jungen Nivesin aufkeimt. "Wann haben die Städter aufgehört auf ihre Geister zu hören und nur noch die glitzernden Metallscheiben zu lieben?" Dann wendet sie ihren Blick wieder auf das Meer. "Aber du kennst größere Sorgen, als meine. Ich hatte nicht erwartet jemals einen von euch kennen zu lernen. Es ist mir eine Ehre dich Windwanderin kennen zu lernen." Mit einem unsicheren Lächeln blickt sie wieder zum Kielo.
    Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.
    Jean Paul (21.03.1763 - 14.11.1825)
    deutscher Schriftsteller


    "Du häscht ei'fach, bischt ned schlau."

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Auf der "Schnellen Schnegge":

    Sedef trifft Geldon schon bald unter Deck, wo dieser gerade versucht, einen Seemann zu einem Spielchen zu überreden, offensichtlich mit wenig Erfolg. Als er merkt, dass sich ihm jemand von hinten nähert, dreht er sich zu ihm hin und meint: "Ah Sedef, seid Ihr schon so früh fündig geworden? Eurem Gesicht nach zu urteilen schon...?!" Geldon dreht sich demonstrativ vom Seemann weg, ohne ein weiteres Wort an diesem zu verschwenden. Lieber ein plappernder Zauberlehrling als ein trockener, witzloser Matrose...
    "Schwertzeit, Beilzeit, / Schilde bersten, / Windzeit, Wolfzeit, / bis die Welt vergeht ..." - Die Edda

    "Sangre ligera, redonda, granada: / raudo anhelar sin perfil ni penumbra. / Fuera, la luz en la luz sepultada. / Siento que sólo la sombra me alumbra." - Miguel Hernández

    Re: Die Große Mutter Robbe

    [~niv]: "Na ja, unser Stammesgebiet ist gar nicht soweit von hier entfernt", wobei "gar nicht weit" wohl ein recht relativer Begriff bei den Nivesen sein dürfte: "Du kannst uns gerne einmal besuchen kommen, allerdings hoffe ich dich nicht zu enttäuschen, da meine Sippe schon vor längerer Zeit sesshaft werden musste", sie zuckt mit den Schultern: "Irgendwer muss ja auf die Winterlager achtgeben, nicht?" Sie schweigt einen Moment: ob es sie stört, dass ihre Sippe den alten Weg aufgegeben hat? Es ist nicht zu erkennen. "Aber Herr Magier, vielleicht habt Ihr ja Antwort auf die Frage, warum die Städter sich so sehr auf das Materielle stützen?", bezieht sie dann auch endlich Coljew in das Gespräch mit ein.
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Auf der "Schnellen Schnegge":

    "Ah, Senhor Geldon, da seid ihr ja. Mir scheint, ihr seid ein wahrer Tausendsassa, wenn es um die Geschwindigkeit beim Katalogisieren geht! In Brabak hätten sie sicher Verwendung für einen so begabten Mann wie euch! Wenn ihr mal nicht wissen solltet, was ihr so treiben wollt oder ihr schon so viel erlebt habt, dass ihr der Meinung seid, euch könnte nichts mehr schrecken, kann ich sicherlich versuchen, bei meiner Magistra ein gutes Wort für euch einzulegen! "

    Nach einer kurzen Pause, in der sich für einen Moment für einen genauen Beobachter ein dunkler Schatten auf Sedefs Augen legt, fährt er mit deutlich leiserer Stimme fort: "Obwohl ... das wünsche ich eigentlich nicht einmal meinem größten Feind ..." Gleich darauf hellt sich Sedefs Miene wieder auf und er spricht etwas lauter weiter: "Oder sollte ich mir Sorgen machen, weil es nicht viel zum Erfassen gab? Das würde unsere Lage, inbesondere hinsichtlich der Vorräte vermutlich dramatisch verschlechtern ..." Mit der Hoffnung, dass die Matrosen die letzten Äußerungen nicht verstanden haben, spricht Sedef nun mit normaler Lautstärke weiter: "Wie passend, dass ich ein paar Spuren außerhalb des Schiffes gefunden habe. Ich habe mir in dieser Kälte einen abgesucht, aber stellt euch vor, ich habe doch tatsächlich etwas gefunden. Nun, ihr könnt ob dieses Erfolges ruhig überrascht sein - ich bin es schließlich auch! Und ich bin mir sicher, dass es keine Spuren von uns sind! Kennt ihr euch vielleicht mit dem Jagen aus? Vielleicht könnten wir unsere Vorräte ja mit etwas Frischfleich auffrischen? Ihr braucht auch nicht besorgt sein, es ist bestimmt nicht gefährlich - jedenfalls wenn man vom nahen Meer und von der Kälte absieht ... Die Spuren sind jedenfalls deutlich kleiner, wie man sie von einem Schlinger erwarten müsstet." Als Sedef mit seinen Ausführungen fertig ist, sieht er erwartungsvoll zu Senhor Geldon. Er hofft eigentlich fast, dass dieser alleine jagen gehen will. Ansonsten müsste er wohl innerhalb von so kurzer Zeit gleich nochmals raus in die Kälte ...
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Geldon lächelt beschwichtigend: "Eure vorgeschlagene Erfassung muss noch bis heute Abend warten, so dringend ist es doch nicht, oder? Zeigt mir doch lieber erst einmal die Spuren, die Ihr gefunden habt, die interessieren mich in der Tat." Geldons Mimik soll Bereitschaft vermitteln, Sedef zum Ort zu folgen, obwohl er wenig Hoffnung hat, dass Sedef etwas Brauchbares und Fangbares gefunden hat.
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Über diese Frage muss Coljew anscheinend erst einmal nachdenken.
    Während er dies tut, stopft er sich seine Pfeife und blinzelte in die Nachmittagssonne.
    Dann sagt er schließlich: "Weil man Gemüse nicht jagen kann!" Dann zieht er genüsslich an seiner Pfeife, und wartet ob er diesen für ihn offenbar ganz offensichtlichen Sachverhalt den Umstehenden noch erklären muss.

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Auf der "Schnellen Schnegge":

    Bei den Worten von Senhor Geldon zerplatzt die kleine Hoffnung von Sedef, nicht noch einmal in die Kälte zu müssen. "Äh ja, ihr habt natürlich Recht ..." Gleich darauf ist er jedoch wieder mit Begeisterung bei der Sache. "Vielleicht brauchen wir das aber auch gar nicht mehr. Stellt euch vor, die von mir entdeckte Fährte führt uns vielleicht zu einer ganzen Herde Frischfleisch. Vielleicht sogar zu einer noch völlig unentdeckten Art? Welch große Chance für die Wissenschaft! Meint ihr, wir können ein paar Exemplare lebendig fangen und sie einer sehr genauen Betrachtung unterziehen? Folgt mir bitte, ich zeige euch gleich die Spuren." Bei den letzten Worten dreht sich Sedef um, offensichtlich um wieder auf Deck zu gehen. Dabei hat er es wohl etwas zu eilig, denn er stolpert über die Türschwelle und fällt der Länge nach hin.
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Glyndhaven

    Was das Besondere am Rauchen sein soll will Tuunjul nicht in den Kopf. Dieses kratzende Gefühl wenn die grauen Wogen die Kehle herunterdrängt und sich dann wie ein Feuer im Bauch verbreiten. Kurz schüttelt es die kleine Nivesin beim Gedanken daran. [~nujuka] "So einen Unsinn habe ich noch selten gehört.", platzt es förmlich aus ihr heraus. Dann schreckt sie zurück, ob der Statur ihres gegenüber. "Ich verstehe das nicht. Warum sollte man Früchte jagen wollen? Geschenke soll man nicht jagen, dann wären es ja keine Geschenke mehr." Diese recht naive Antwort zeichnet den Charakter der junge Nivesin aus. Die Sonnenstrahlen kraulen das rotbräunline wellige Haar der Nivesin mit dem auffälligen Spiel der Nase. Einem Tanz gleich zückt die Nasenspitze von der einen zur anderen Seite.
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    Jean Paul (21.03.1763 - 14.11.1825)
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Kielo kichert ein wenig, aber es ist nicht, als ob sie Tuunjul auslacht, sondern eher, dass sie ihr da zustimmt: [~niv]"Was der Herr Magier damit sagen will ist, dass man in Städten nichts anbauen und jagen kann und deshalb brauchen sie das Geld. Hmm, was macht man da: es gibt zu viele Städter, als dass sie umherziehen könnten, wie wir. Sie würden unseren Herden den Platz wegnehmen. Dann sollen sie lieber ihre Münzen zählen, finde ich.", sie zwinkert Coljew zu und betrachtet dann Tuunjul nachdenklich: "Mach dir das Herz darüber nicht schwer. Sie sind nicht wie wir und wir nicht wie sie, so ist die Welt geschaffen und da liegt auch eine gewisse Schönheit drin in dieser Verschiedenheit."
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Auf der "Schnellen Schnegge":

    Geldon fängt langsam wirklich an, sich Sorgen um Sedef zu machen. Was ist mit ihm nur los?! Ihm aufhelfend meint er: "Nun, Herr Sedef, lasst uns schnell die besagte Stelle beschauen. Dann geht Ihr am besten sogleich in Eure Kajüte und entspannt ein wenig. Derweil werde ich versuchen, den von Euch entdeckten Spuren einen Vorteil für uns abzugewinnen." Er folgt Sedef weiter.
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Auf der "Schnellen Schnegge":

    "Oh, vielen Dank Senhor Geldon, das ist wirklich sehr nett von euch. Diese Kälte kann einen noch in Borons Arme führen. Man ist ganz steif davon und außerdem scheint es mittlerweile sogar hier drinnen glatt zu sein." Nachdem dieser ihm wieder aufgeholfen hat, reibt sich Sedef noch kurz an beiden Knien, die er sich beim Hinfallen doch recht stark angestoßen hat. Anschließend führt er ihn nach oben bzw. zu der Spur. Dabei passt Sedef besonders gut auf, dass ihm nicht schon wieder etwas passiert. Sollte Geldon keine weiteren Fragen haben, würde sich Sedef tatsächlich zu seiner Schlafstätte zurückziehen, um sich etwas auszuruhen.
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Auf der "Schnellen Schnegge":

    Um Sedef nicht zu enttäuschen, schweigt Geldon zu den Spuren und sieht sie sich etwas genauer an - bemüht darum, interessiert zu wirken. Dass es sich hierbei nur um ein ziemlich kleines Tier handeln muss, da ist Geldon sich sicher. Dennoch - nachdem Sedef wieder verschwunden ist - beschließt er, eine Weile hier zu warten, um herauszufinden, welches Tier sich hier in die Nähe des Schiffs gewagt hat. Das scheint zumindest unterhaltsamer zu sein als unter Deck. Geldon entfernt sich ein wenig von den Spuren, lehnt sich an die Reling, wartet und blickt in die Ferne, wobei er aber aus den Augenwinkeln die Stelle mit den Spuren im Blick behält...
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Bei Sedef:

    Einfache Fährtensuche oder Tierkunde Probe:
    Spoiler anzeigen
    die Spur gehört zu einer Art Fuchs, soviel ist sicher.Er scheint ein wenig am Schiff geschnüffelt zu haben jedoch noch keinen Weg hinein gefunden haben und hat dann wohl beschlossen es später nochmal zu versuchen.

    Fährtensuchen wäre auch +4 geschafft:
    Spoiler anzeigen
    von der Tiefe der Eindrücke und ihrer Größe her kannst du einschätzen dass der Fuchs wohl kleiner als die heimischen, dafür für seine Körpergröße ziemlich schwer - sprich wohl ziemlich fett war.

    Re: Die Große Mutter Robbe

    "Genau so is es!" sagt Coljew der für die Unterstützung der jungen Geweihten sichtlich dankbar ist. Dann setzt der Magier fort: "Außerdem haben die Dinger noch einen ganz anderen Vorteil. Man kann viel mehr davon schleppen als zum Beispiel einen Karen oder sogar zehn von den Tierchen. Und weißt du Kleines, dadurch, dass wir es so machen wie wir es machen, können sich viele Städter auf ein einziges Handwerk konzentrieren und damit im Lauf ihres Lebens richtig gut drin werden. Der Bogner baut also sein ganzes Leben lang nur seine Bögen und wird dadurch immer besser. Er muss sich also nicht um anderes kümmern, als um seine Bögen denn er weiß, er kann alles was er braucht von anderen Leuten bekommen." Da Coljew genau weiß, dass die Nivesen das wahrscheinlich ähnlich machen setzt er gleich nach: "Ich weiß, ihr in eurer Sippe macht das wahrscheinlich ähnlich, aber gehen wir doch mal von ' nem anderen Fall aus: einer von euch ist krank. Und das eine Kraut was ihr braucht, um ihn zu heilen. findet sich einfach nicht in eurem Gebiet. Ihr wisst aber das eine Sippe, die sehr weit von euch entfernt lebt dieses Kraut hat. Da würdet ihr auch jemand losschicken der dieses Kraut besorgt. Das machen ja unsere Händler für uns. Und jetzt komm wir nochmals zum Geld. Es ist einfach praktisch. Überleg mal ihr würdet wissen, dass ihr für dieses spezielle Heilkraut , weil es so unglaublich selten ist, der anderen Sippe … lass mich kurz überlegen 50 Karene, vier Zelte und 20 Speere geben müsstet, gehen wir einfach mal davon aus dass sie so viel verlangen müssen, weil sie ja das Risiko eingehen, dass wenn jemand von ihnen krank wird, wie nicht mehr genug Heilkraut für ihn haben. Dann müsste also derjenige von euch der das Zeug holen soll, mit dem ganzen Krempel die weiß Aves wie lange Strecke latschen und das würde ihm natürlich aufhalten und er würde vielleicht sogar zu spät kommen. Klar kann es immer noch passieren das auch wenn man Geld benutzt man nicht genug dabei hat, aber man kann halt von vornherein eine größere Menge mitnehmen. Aber ich geb dir recht Kleines, es gibt leider ein Haufen Leute die das alles viel zu wichtig nehmen. Auf jeden Fall ist das praktische die einzig wirklich vernünftige Erklärung für das Zeug. Außerdem haben uns die Götter nun mal auf diesem Weg geschickt. Und das funktioniert ziemlich lange zumindest meistens recht gut. Und warum sie das gemacht haben… das Kleines liegt nun ehrlich über meiner Soldstufe!", sagt Coljew und lacht.

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Glyndhaven

    Tuunjuls Stirn wirft tiefe Falten bei der langwierigen Erklärung des Magus. Fast instinktiv wechselt die Nivesin in die Sprache der Städter. [~garethi] "Mein Familie nimmt nur, was sie braucht. Und mein Bogen hält lange Zeit. Und jeder in meiner Familie muss helfen für Essen, muss helfen für Leben zusammen." Der Vergleich Coljews scheint eine wunde Stelle im Gemüt der Jägerin getroffen zu haben. Mit einem verständnislosen Blick dreht sich Tuunjul Kielo zu. [~nujuka] "Pass auf deinen Gefährten gut auf, er scheint nicht zu verstehen, dass wir mit der Natur gemeinsam leben müssen. Die Gier erzürnt die Geister." Langsam steht die Nivesin wieder auf und dreht sich zu Kielo. Die warmen, tiefbraunen Augen reflektieren den Schein der Nordsonne. Noch einmal wendet sich ihr Blick Coljew zu. [~garethi] "Und unsere Geister sorgen dafür, dass nichts so wichtig ist, dass wir nicht tauschen können."
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    Jean Paul (21.03.1763 - 14.11.1825)
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    [~niv]"Das werde ich, keine Sorge.", meint Kielo lächelnd. Dieses Unverständnis hatte sie vermisst, als sie von zu Hause fort war, so seltsam das auch in ihren eigenen Ohren klang. Auch Kielo rutscht von ihrem Stein hinunter und streckt sich etwas: [~gar] "Ich nehme an Ihr wollt Euch ebenfalls hier melden und Hilfe anbieten?", fragt sie dann in Coljews Richtung. Allzu lange sollte man nie untätig rumsitzen.
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    - Immanuel Kant
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