Die Große Mutter Robbe

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Während Tuunjuls Ausführungen, von denen er kein Wort versteht, schaut Sedef etwas verwirrt zwischen ihr und Kielo hin und her. Sollte es sich bei der jungen Frau etwas um eine Maga handeln? Üblicherweise waren doch nur Angehörige von diesem Schlag so arrogant und abgehoben, dass sie es fertig brachten, Anwesende gerade mal einfach so zu ignorieren oder ihnen zu zeigen, wie weit unter ihnen sie eigentlich standen. Vermutlich musste er sie wie diesen Coljew etwas genauer im Auge behalten. Man konnte schließlich nicht vorsichtig genug sein! Und was in Phexens Namen wollte sie mit der Angelschnur? Etwa vorgehen bis zum offenen Wasser und dort ertrinken. Na ja, ob das wirklich ein Schaden wäre, würde sich wohl erst noch rausstellen ...
    Eine alte Weisheit der Dakota-Indianer sagt: Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Coljew ist von der Diagnose die er selbst gestellt hat alles andere als begeistert.
    Einmal mehr ist er froh seine Kräutervorräte immer bestmöglich bestückt zu halten.
    Aus reiner Angewohnheit und/oder Höflichkeit beginnt er mit seiner Patientin Lirana zu sprechen, obwohl ihm natürlich klar ist, dass er von Ihr in diesem Zustand keine Antwort zu erwarten hat: “Guten Tag meine Liebe. Mein Name ist Adeptus Coljew Karjensen und ich komme aus Norburg. Ja gut, das ist für euch jetzt gerade wahrscheinlich weder wichtig noch interessant. Also machen wir’s kurz: ich bin ab hier und heute euer Heiler. Praktisch oder? Zumal ihr zurzeit augenscheinlich einen brauchen könnt! Ja das Schicksal hat euch da aber auch übel mitgespielt! Aber keine Panik kriegen wir alles wieder hin.“
    Während des ganzen Monologs hat Coljew mit der Arbeit begonnen: einen der Donfstengel und ein wenig Thymian in kleine Stücke zerschneiden und im Mörser zerstoßen ,Wasser auf dem Kamin erhitzt, und dann aus ungefähr die Hälfte des Kräutergemisches in einen Aufguss umwandelt. Aus der anderen Hälfte wird ein Sud gefertigt in den ein Verband eingelegt wird. Diesen wickelt Coljew der Kranken um die Brust und flößt ihr ein wenig von dem Donftee ein. “So meine Liebe jetzt wird gezaubert! Ich wärm nur schnell meine Hände, damit s für euch nicht so unangenehm wird .“Sprichts und legt der Svelttalerin Zeige- und Mittelfinger auf die Augen. Leise murmelt er die magischen Worte und sorgt so dafür, dass sie den bestmöglichen Schlaf erhält.
    Anschließend beobachtet er Sie noch eine weile bevor er die inzwischen stark nach Kräutern riechende Kajüte verlässt und sich wieder in Richtung Deck begibt.


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    Proben
    Behandlung = HKK =MU3 KL4 CH13 TAP=11 TAP*=10
    Bestmöglichen Schlaf verschaffen= Ruhe Köper Ruhe Geist= KL 6 Ch 1Ko 4 ZfP =8 Zfp *=8

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Kielo nickt auf Tuunjuls Worte hin: [~niv]"Ja, das klingt gut, Schwester...Geh ruhig fischen, ich sorge dafür, dass alles vorbereitet sein wird und wir dann so schnell wie möglich los können", zu ihrem Kommentar, warum die Südländer hierher kamen, grinst sie nur: "Wenn ich das wüsste..." .

    Anschließend wendet sie sich wieder an die anderen: [~gar]"Wir werden für den Rückweg Holz brauchen. Sucht einige kräftige Männer und Frauen zusammen und entfernt einige Planken aus dem Schiff, die wir zu Schlitten zusammenbinden können und dann mit Holz beladen können. Außerdem sollten die Segel runter, aus denen können wir ohne Probleme einen Windschutz basteln. Des weiteren sollten wir die Vorräte durchgehen, was wir mitnehmen können und was nicht...oh und wenn die Jäger zurückkommen, sollten wir ein Feuer entfacht haben, damit ihr so schnell wie möglich etwas zu essen habt."
    Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.

    - Immanuel Kant

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Kielos Anweisungen hörten sich ja gar nicht gut an für das Schiff. Aber das konnte Sedef egal sein, er war froh, wenn er von diesem Ding runterkam. Und wenn die Rückreise über Land erfolgen sollte, umso besser. Dann musste er nicht schon wieder auf dieses große weiter Wasser hinaus. Nach einem kurzen Rundblick, ob Kielos Begleiter damit begannen, ihren Anweisungen zu folgen, nickt er Kielo freundlich zu und sagt in ihre Richtung "Gut, nochmals vielen Dank, dass ihr gekommen seid, um uns zu retten, Euer Gnaden. Ich gehe dann nach unten und suche meine Sachen zusammen. Viel ist es eh nicht ..." Er geht dann los in Richtung Abgang. Als er die Tür zu diesem öffnet, stößt er mit ihr gegen seinen zu weit vorne stehenden Fuß, so dass diese wieder zurückfedert. Ihm entfährt dabei ein leises "Hoppla!" Vorsichtig schaut er sich um, ob es jemand mitbekommen hat? Wenn ja, würde er die Schultern frei nach dem Motto 'Ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte' hochziehen oder froh sein, dass es niemand mitbekommen hat. Dann öffnet er die Tür schnell nochmals und achtet nun darauf, dass kein Fuß im Weg steht. Anschließend begibt er sich nach unten in seine Kabine.
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Tuunjul greift die Holzspindel und steckt sie wieder in ihren Ranzen. Sedef erhält kurz bevor er das Deck verlässt noch einen freundliches aber unbestimmtes Lächeln zum Abschied. Mit leichte geneigtem Kopf scheint die Nivesin ihre Gedanken für die nächsten Momente zu sortieren und steht schließlich auf. [~garethi] "Besser ist, wenn jemand kommt mit mir. Alleine auf großen Eis ist nicht gut., wirft die junge Frau in die Runde der wenigen verbliebenen. Ein angefrorener Bootshaken soll Tuunjul schließlich an Werkzeug dienen und wird mit einem kräftigen Ruck dem eisenen Griff gerissen. Erwartungsvoll blickt sie in die Runde.
    Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.
    Jean Paul (21.03.1763 - 14.11.1825)
    deutscher Schriftsteller


    "Du häscht ei'fach, bischt ned schlau."

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Tuunjul

    Ob ihres Momentanen Zustandes würde von den geretteten wohl keiner eine wirkliche Hilfe für Tuunjul sein und sofern Kielo sie nicht begleiten wollte müsste sie wohl bei den Hundeschlittenführern fragen müssen. Dort würden sich ihr die beiden Goblins anschließen, welche sich ebenfalls etwas aufs Angeln verstanden.

    Ein Loch ins Eis zu Hacken dürfte hier nicht ganz einfach sein, weil die Schollen schon sehr dick waren, aber die Grenze zwischen Eis und Wasser ist noch gut zu sehen, so dass die Nivesin nur etwas vom Schiff weg gehen müsste um eine dünnere Stelle im Eis zu finden. Da ihr das nicht völlig fremd war, findet sie eine Stelle die wo die Balance aus Standsicherheit und Arbeitserleichterung optimal ist und kann sich mit ihrem Bootshaken ans Freihacken machen, wobei ihr der jüngere Schneegoblin mit einem Beil hilft.
    ~gob~ "Wir wollen nicht gierig wirken, aber weißt du, ob wir dann schon in das große Umjak dürfen um zu sehen was es dort für unseren Stamm gibt?"

    Schnelle Schnegge

    Coljew hat sich währenddessen seiner neuen Patientin sehr gut angenommen und konnte ob seiner Erfahrung abschätzen, dass er gerade noch richtig gekommen war. Die Auswahl seiner Formel war sehr weise gewesen - gut dass man an seiner Heimatakademie darauf wert legte mehr als nur den Balsam zu lernen. Da die Behandlung aber etwas dauert, wird er wohl erst wieder an Deck auftauchen, wenn die Packarbeiten schon weitgehend abgeschlossen sind.

    Auf Kielos Anweisungen hin werden die eingeholten Segel und sonstigen Habseligkeiten zusammengepackt und auch die provisorischen Schlitten gefertigt und mit Holz beladen. Vorräte sind nicht mehr zu holen, aber so ziemlich jeder der Hundeschlittenführer schaut sich einmal im Laderaum um und der eine oder andere weitere Ballen oder Kasten findet seinen Weg auf die Schlitten.

    Gut 5 Stunden, nachdem sie losgezogen waren kehren schließlich Gjallur und die Jäger zurück, wobei sie offenbar erfolgreich gewesen sind und eine zerlegte, fette Robbe mitbringen. Das Tier würde sicherlich für einige Tage reichen, vielleicht sogar bis zurück nach Glyndhaven, wenn man gut haushaltete.
    Die Packarbeiten sind zu diesem Zeitpunkt noch im Gange und Tuunjul ist noch nicht vom Angeln zurück, aber in Blickweite der Leute auf dem Schiff

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Tuunjul war es eigentlich ganz recht, dass sich lediglich die Goblins als Mitfischer fanden. Hier weiß sie, dass diese wussten, wie sie sich auf dem Eis zu bewegen hatten. Die trügerischen Eismäuler, die schnell einen Menschen verschlucken können, sind schwer zu erkennen und ihnen ist noch schwerer zu entkommen, hat man sie erst übersehen. Mit Bootshaken und Beil schlagen die drei ein ellenbreites Loch ins Eis; gut 500 Schritt entfernt vom Rand des Eises, aber in Sichtweite des Schiffes. Nun liegt es an den Uonii, den Geistern des Wassers, die hier stetig das Wasser in Wallung halten. In beschaulicher Ruhe rollen die drei pelzigen Figuren ihre rudimentären Angelschnüre in das Eisloch, das bereits wieder eine dünne Eisschicht spannt. Fast als wolle Firngrim die Schätze unter Wasser nicht ohne Aufwand preis geben. [~goblini] "Wenn wir mit frischen Fischen kämen, würden sich die Städter leichter von ihren Sachen trennen. Aber ihr bekommt euren versprochenen Anteil.", versichert die junge Nivesin auf die Frage ihrer Begleiter. Selbst ist Tuunjul natürlich auch neugierig, was die Städter dazu bewegt bei solchem Wetter hier in die Kälte zu fahren. Mit gespitzten Fingern zupft die findige Jägerin eigne Fellflusen aus ihrer Weste und wickelt diese um den kleinen Metallhaken am Ende ihrer Schnur. Etwas Speck wäre sicher hilfreicher gewesen, aber der war für die Überlebenden gedacht. So sollte das mit etwas Hilfe der Geister auch funktionieren.

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    [wuerfel]75283[/wuerfel]
    Probe mit TaW* 3 + Eiskundig geschafft
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    Jean Paul (21.03.1763 - 14.11.1825)
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Nachdem der Jagdtrupp wieder am Lager eingetroffen ist besteigt auch Gjallur den hölzernen Fisch. Hier angekommen versucht er sich ein Bild zu machen, wie weit die Dinge vor Ort gediegen sind. Mit festem Schritt geht er dort auf die kleine Gruppe um die Wocca zu spricht ohne Umschweife.

    [~niv] Tervehdys nuori Wocca.Ghost Bear oli kanssamme niin voimme kiinni sinetti. Koska se on edistynyt valmisteluissa. Voimmeko alkaa pian? Entä saalista, se on jo ladattu?

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    Ich weiß..Nivesisch ist nicht Finnisch, aber ich habe im RL keine Zeit Nivesisch zu lernen und nicht jeder kann diese Sprache sprechen...

    Seid gegrüßt junge Wocca.Geisterbär mit uns war, so wir haben Robbe erlegt. Wie sind Vorbereitungen zum Verladen. Wir können bald aufbrechen? Was ist mit Plündergut, schon verladen?
    "Das logische Denken ist das Muster einer vollständigen Fiktion."
    Nietzsche

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Bei Tuunjul

    Da sie selber keinen wirklich guten Köder hat, würde Tuunjul etwas alten, ein wenig ranzigen Robbenspeck abbekommen, dena uch die beiden Weißpelze an ihre Haken aus Robbenbein spießen.
    Einige Zeit harrt ihr in der Kälte aus, bevor schließlich zumindest Tuunjul Erfolg hat und einen kapitalen Brocken von sicherlich 5 Stein Gewicht aufs Eis zieht, der mit seinem fettigen Fleisch eine energiereiche Mahlzeit abgeben dürfte. Wirklich sinnvoll ist es nun leider nicht mehr weiter zu angeln, so dass ihr euch wieder auf den Weg zum Schiff machen solltet.
    Jetzt wo das Angeln beendet ist beginnen die Goblins auch wieder zu reden. ~nujuka~ "Du erzählt hast von großem weitem Land im Süden wo Hirsche langziehen. Wie ist es dort? Gibt es auch dort die bösen Geister mit den spitzen Ohren?" Während der Herreise hatten die beiden schon einmal von diesen bösen Geistern gesprochen mit ihrer hellen Haut, den zarten Gliedern und hellen Haaren. Elfen wohl, wie sie Tuunjul zumindest in der roten Sichel in Gestalt von madaya schon einmal gesehen haben sollte. Sie schienen große Angst vor ihnen zu haben.

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Bei Tuunjul

    Das Zucken an der Angelschnur kam gerade noch zur rechten Zeit. Die Nivesin war gerade schon daran die Geduld zu verlieren. Das Eis kletterte unerbittlich die Knochen hinauf und erzeugte eine gewisse Lethargie, der die junge Nivesin bislang noch nicht begegnet war. Aber all die kalten Gedanken zerfließen in alle Himmelsrichtungen, als die Schnur erneut gegen das immer wieder anfrierende Treibeis im Eisloch peitscht. Mit einem hektischen Riss an der Leine und darauf gefolgtem wilden Aufwickeln zerrt sie die Beute weiter aus dem Maul der kalten See. Die fest gezwirbelte Schnur drückt sich tief in die Karenfell-Handschuhe. Die beiden Goblins kauern aufmerksam um das Eisloch, um den hoffentlich bald an die Oberfläche kommenden Fisch aus dem kalten Nass zu greifen.
    Und nach einem gefühlt Stunden andauernden Kampf, gehen die drei Fischer schließlich als Herr über Efferds Getier. Etwas entgeistert ob der Größe des Fischs, aber dennoch hoch zufrieden, blickt die Nivesin auf den Fang des Tages. Besser als nichts und sicher genug für eine stärkende Suppe. Mit einem kräftigen Schlag auf den Fischschädel entweichen die letzten Kräfte aus dem Schuppentier.
    Auf die Frage nach den südlicheren Gefilden und den Elfen antwortet Tuunjul erst nach einigen Momenten. [nujuka] "Es ist ein anderes Leben. Überall wäre ausreichend Nahrung zu finden. Die Gier sorgt dort für viel Leid. Ich kann euch nicht sagen, welches Leben besser oder einfacher ist. Aber Elfen, die ihr als böse Geister seht, leben auch dort. Vielleicht überrascht es euch, dass ich eine Elfenfrau kennengelernt habe, die euren Schwestern und Brüdern geholfen hat? Ich habe schon ein paar von ihnen getroffen und eigentlich meist gute Erfahrung gemacht. Sie sehen die Welt aus für mich oft nicht einfach zu verstehender Sicht, aber versucht man sie zu verstehen, so kommt man gut mit ihnen aus. Wenn ihr wollt erzähle ich euch mehr über die Elfen - auch wenn ich selbst nicht so viel weiß." Während des für Tuunjuls Verhältnisse endlos wirkenden Monologs entfährt sie den Haken aus dem Maul des Fisches und rollt die Angelschnur wieder auf das keine Aststück.
    Schließlich steht sie auf und deutet den Goblins ihr zu folgen. "Die Sonne wird schon bald verschwunden sein, wir sollten zurück zu den anderen.
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    Jean Paul (21.03.1763 - 14.11.1825)
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    Re: Die Große Mutter Robbe

    Als Coljew das Deck erreicht bemerkt er recht schnell, dass offensichtlich bereits mit den Vorbereitungen für den Aufbruch begonnen wurde „Tschjort Paberi* “ rutscht es ihm leise heraus.
    Er marschiert gradewegs auf Kielo zu und fragt sie:“Wollen wir etwa bald aufbrechen euer Gnaden?“ dabei sieht er sehr besorgt aus.

    * [OT: Russisch fonetisch für hol's der Erzdämon... naja eigentlich Teufel Ach Ihr wisst schon]

    Re: Die Große Mutter Robbe

    "Wir müssen bald aufbrechen, Herr Magier. Jeden Tag den wir zögern, riskieren wir es vom Winter eingeholt zu werden.", sagt Kielo, der der besorgte Ton des Magiers nicht entgeht. Sie runzelt die Stirn und sieht ihn fragend an: "Geht es Eurer Patientin nicht gut?"
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    - Immanuel Kant

    Re: Die Große Mutter Robbe

    „Ob es Ihr nicht gut geht? Jaa.. Ja darauf kann ich euch Brief und Siegel geben Euer Gnaden. Es geht ihr nicht gut. Heftige Lungenentzündung. Hab’ Sie dem Herrn Golgari vermutlich grad noch vom Rücken geholt. Wenn ich jetzt so drüber nachdenke...fuhh das war knapp genug. Ich weiß noch nicht mal ob sie sich nicht doch noch zum Mitfliegen entscheidet.“, meint Coljew und blickt ziemlich düster drein. „Gut wolln wa jetzt mal nich alles so schwarz sehen: Ich konnte einiges für sie tun und sie scheint nicht grad 'nen kleines Püppchen zu sein. So Peraine will, Boron nickt und Phex noch Ja sagt wird sie die Nacht überstehen. ABER und das ist Milzenis großes Aber: Ob sie dann gleich 'ne mehrtägige Schlittenfahrt übersteht, steht auf 'nem anderen Blatt und dieses Blatt steckt in 'nem ganz andern Buch und DAS Buch steht in einer ganz anderen Bibliothek und die steht ganz schön weit weg und zwar im Riesland." Ein kurzes Schweigen folgt. „Upps das war jetzt deutlicher als es eigentlich werden wollte. Tut mir leid euer Gnaden“ meint Coljew und blickt verlegen zu Boden.
    Ja er hatte sich mal wieder in Rage geredet wobei doch sicher kein Zweifel bestand, dass Kielo sein Argument schon mit der ersten Metapher verstanden hatte. Wenn er seine Beine hoch genug bekommen würde, würde er sich jetzt am liebsten selbst in den Hintern treten.
    „Kurzum ich brauch noch Zeit.“ murmelt der Magier in seinen Bart.

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Ein wenig muss Kielo schon schmunzeln über Coljews "Ausbruch", auch wenn das Thema doch ernst ist. Nachdenklich reibt sie sich die Nase und sieht an den Himmel. [~gar]"Mir wärs lieber, wenn wir sie mitnehmen könnten. Ich riskier nicht unser aller Leben, dafür, dass anders vielleicht einer von uns stirbt...", murmelt sie, legt aber trotzdem den Kopf schief und kneift die Augen etwas zusammen um sich den Himmel anzusehen.

    Spoiler anzeigen
    [wuerfel]75398[/wuerfel] alles über und mal geguckt, wie die Wetterlage aussieht und ob Kielo abschätzen kann, dass man noch eine Nacht oder so bleiben kann
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    - Immanuel Kant

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Die Angler

    Die beiden Goblins nicken als Tuunjul zur Rückkehr zu den anderen mahnt und meinen noch "ja, wir würden gerne mehr über diese "Elfen" hören. Hier draußen sind sie einfach nur der Tod... sie schießen bevor man sie sieht und so können wir auch nicht mit ihnen reden."


    Auf dem Schiff

    Kielos Blick in den Himmel lässt auf aufziehende recht stürmische Winde schließen, die jedoch zu dieser Jahreszeit recht üblich waren und denen man ohnehin nicht entgehen konnte, egal ob man nun sofort oder erst am nächsten Morgen aufbrach. Länger sollte man aber lieber nicht warten.

    Re: Die Große Mutter Robbe

    "Diese Nacht noch...wir müssen ohnehin noch die Robbe zerlegen und alles soweit zusammenkratzen aber länger geht wirklich nicht, Coljew. Der Winter kommt...und er kommt schnell.", meint sie und der Magier sieht, dass sie durchaus Verständnis für seine Sorge hat, aber gleichzeitig auch die Sicherheit der gesamten Gruppe im Blick hat.
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    - Immanuel Kant

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Die Angler

    Tuunjul muss die Worte der Goblins erst einmal etwas setzen lassen. Der hohe Norden zwingt wohl jedem die Unerbittlichkit auf. So ungern sie sich diesen Gedanken auch eingestehen will, aber die Goblins würden es den Elfen wohl gleichtun, um ihr Überleben zu sichern. [~goblini] "Mein Familie macht mit Elfen Handel, wenn wir treffen. Aber das ist nicht oft." Die Nivesin streift den angesetzten Firn von ihren Ärmeln und macht sich auf zurück zum Schiff.Der kleine dunkle Fleck auf dem Eis ist eine einfach zu findende Landmarke. Weiter entfernen wollte sich die Gruppe auch nicht. "Wie ist das Leben mit den Menschen aus der Stadt? Im Süden gibt es Streit, wenn Goblins und Menschen aus der Stadt sich sehen. Hier ist das nicht so?"
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    Jean Paul (21.03.1763 - 14.11.1825)
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    "Du häscht ei'fach, bischt ned schlau."

    Re: Die Große Mutter Robbe

    „Eine Nacht!?! Naja…besser als nichts. Dreizehn mal verfluchter Rattendreck. Ich werd’ auf der Reise für sie tun, was ich kann. Ich versteh Euch ja euer Gnaden aber ehrlich gesagt, fachlich geht es mir aber so was von gegen den Strich, eine Patientin in so’m Zustand zu verlegen. Aber Wie gesagt, ich versteh schon. Kann aber ehrlich nich schaden wenn Ihr heute mal 'nen bisschen Gebetzeit von der Herrin Ifirn abzweigt, und auch zur Herrin Peraine betet.“
    Jetzt senkt Coljew die Stimme und flüstert schmunzelnd: „Das mach ich zwar auch, aber ich habe machmal den Eindruck, dass Ucuri auf Geweihten Gebete so’n „Dringend-Siegel“ draufknallt. Ihr wisst schon: Das Hemd sitz einem näher als die Hose, Karma ist dicker als Astralkraft...das janze Prozedere halt.“, meint der Bornläder und lacht.

    Re: Die Große Mutter Robbe

    Kielo lacht und nickt dann: "Da seid Euch versichert, Herr Magier. Ich werde tun, was ich kann. Und Eure Magie wird sicherlich auch ihr Gutes getan haben. Ich werde einmal zu der Patientin gehen, später. Jetzt soll sie schlafen."
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    - Immanuel Kant

    Re: Die Große Mutter Robbe

    „Klasse euer, Gnaden! Kann jede Hilfe gebrauchen die ich kriegen kann.“, sagt Coljew. „Aber ich hab eigentlich schon viel zu lange mit euch geplaudert. Gibt noch ne Menge zu tun.“

    Mit diesen Worten dreht der Magier sich um, pfeift auf den Fingern und ruft.“ So Freunde, mal kurz zuhören bitte: Ich hab mich um eure kranke Schiffskameradin gekümmert und würde mir jetzt gern mal den Rest von euch ansehen. Also: Wer selbst noch laufen kann, bitte mal ab aufs Vorderdeck. Wer nicht mehr selbst laufen kann, einfach mal kurz röcheln. Bringt euch auf meiner „ZU ERLEDIGEN-Liste“ übrigens ganz weit nach oben. Und noch ein Satz für die unter euch die jetzt sagen: “Aber ich bin doch gar nicht krank!“ Leute ich hab gelernt, was ich hier mache. Krankheiten sind keine Theaterritter! Die kommen nicht mit fliegenden Fahnen und schallenden Trompeten. Also ihr kommt zu mir ich seh’ mich euch kurz an und wenn ihr krank seid, machen wir zusammen was dagegen. Danke und bis gleich.“, spricht der Weißmagier und richtet auf dem Vorderdeck eine „Krankenstation “ ein.
© 1997-2014 von Thomas Stolz (Mail)

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