Verärgert fährt Zornbold den Krieger an, der auf des Praioten deutliche Rede hin immer noch von Freilassung des Verbrechers zu reden scheint:
"SEID IHR WAHNSINNIG? HABE ICH MICH NICHT KLAR UND DEUTLICH AUSGEDRÜCKT? SELBSTVERSTÄNDLICH IST DIESER MANN ZU VERHAFTEN UND DEM RICHTER VORZUFÜHREN. Außerdem, was ist das für ein Unsinn, dass die Waffe die Verantwortung tragen soll und nicht derjenige, der sie führt? In meinen ganzen 40 Götterläufen habe ich so etwas noch nie gehört. Selbstverständlich ist derjenige, der eine Waffe oder Magie oder was auch immer benutzt, in vollem Umfang dafür verantwortlich, was er oder sie mit dieser Waffe tut."
Brüsk wendet sich der Praiot von dem Krieger ab, nicht ohne einen bohrenden Blick auf dessen blutige Rüstung zu werfen.
Etwas ruhiger aber immer noch verärgert fährt er dann an alle gerichtet fort: "Ihr habt es gehört, der Wert dieses Pferdes ist auf rund 100 Dukaten taxiert worden. Es handelt sich also um ein kapitales Verbrechen, keine Kleinigkeit. Hierbei sind die Bedrohung dieser Kämpferin durch dieses Subjekt und die Analyse der Flasche noch gar nicht berücksichtigt worden, die die Sachlage noch weiter verschlimmern können."
Zornbold holt aus seiner Robe Pergament, Tinte und Federkiel hervor.
"Ich darf alle Anwesenden bitten, hier ihren Namen, ihren Stand und ihre Unterkunft während der nächsten Zeit einzutragen. Ich rufe Euch alle zu Zeugen für die Verbrechen dieses Mannes hier an und bitte Euch daher, Euch für eine Aussage vor Gericht bereitzuhalten."
Er sucht eine Unterlage, taucht die Feder in die Tinte und reicht Feder und Pergament an die Umstehenden.
"Behaltet diesen Mann bitte einen Moment im Auge." Damit geht Zornbold ein Stück in Richtung der Festwiese, bis ein Gardist in Rufweite ist.
"WACHE, WACHE, bitte kommt umgehend hierher. Hier ist ein Verbrecher festzunehmen."