Die Kraft der Elemente - Eis, Luft, Feuer, Erz

    Die Kraft der Elemente - Eis, Luft, Feuer, Erz

    Tätertää! Sensation! Man bemerke: ich hab nix zu meckern. :cool2: *wissenwillwieweitergeht*
    Schöne Sache. Viel länger hätte die Geschichte in Lowangen dann auch nicht werden sollen. So finde ich das genau richtig.

    Zu Ohrfeige: Der Schlag mit dem Handrücken ist keineswegs nur die Aufforderung zum Duell aus dem Horasreich. Er ist allgemein bei Adligen und höher gestellten Personen verbreitet und ein anerkanntes Mittel um einen tollpatschigen Untergebenen oder im Kampfe Unterlegenen weiter zu demütigen, da nur ein höhergestellter diese Züchtigungsart anwenden sollte. Würde Jurina den Grafen so schlagen, so wäre das an dieser Stelle vollkommen legitim, denn schließlich hat er ihre Egre angetastet und dafür rächt sie sich im Gegenzug dadurch, dass sie sich mit dieser "Geste" über ihn erhebt und ihn demütigt. Für einen Grafen oder dergleichen stellt der Schlag mit dem Handrücken eine tiefe Demütigung dar, weil er ihn notrmalerweise austeilt und nicht einstecken muss. (Nur mal so am Rande. Jetzt is aber auch Schluss. :lol: )
    [br][br]"Keuscheit ist die unnatürlichste aller sexuellen Perversionen."
    [br]"Das Wesen eines Genies besteht zu 5 Prozent aus Inspiration und zu 95 Prozent aus Transpiration." [Albert Einstein]

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    Na ja, diese Ohrfeigen-geschichte kenn ich nur aus Medien, wo die Leute in weißen Strumpfhosen, und mit Perrücken herumlaufen. Also Renaissanceflair. und das ist in DSA halt das Horasreich. Wenn das allgemeingültig sein sollte, dann habe ich was dazu gelernt. ;)

    Ach ja, erwähnte ich schon, das ich MEHR! will ? :D
    Of course she's gay!

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    6. Kapitel

    So brachen die beiden Geweihten am nächsten Tag auf nach Süden, die Satteltaschen gefüllt mit Proviant für sich und Hafer für ihre Pferde. Beide hatten sich auch noch ein paar Portionen des heilkräftigen Roten Pfeilblütentees und Teeblätter für mehrere Liter Tee gekauft. Von Skasgej hatten sie sich verabschiedet und der große Norbarde ließ sie sichtlich nur ungern ziehen.
    Die große Stadt am Svellt blieb bald hinter ihnen zurück, während sich die beiden Pferde den Weg durch den Schnee erarbeiteten. Jurina trug, seit sie Lowangen verlassen hatten, wieder ihren Mantel
    Für die ersten Tage hatten sie den gleichen Weg vor sich, den sie schon auf dem Hinweg zurückgelegt hatten: den Finsterkamm entlang, um dessen nördliche Ausläufer zu umrunden. Es gab zwar auch noch den Finsterkammpass, der den kürzesten Weg nach Greifenfurt darstellte, doch im Winter war dies ein zu gefährlicher Weg. Am sechsten Tag lenkten sie die Schritte ihrer Pferde endgültig gen Süden, nachdem sie die Spitze umrundet hatten.
    Weitere zwei Tage später ritten sie über eine weitestgehend baumfreie Strecke. Hier gab es viel Wald, aber immer wieder auch unbewaldete Wegstücke. Aufgrund des hohen Schnees kamen sie nur sehr langsam voran, ohne den Schnee wäre es nach Wehrheim eine Strecke von etwa einem Siebenspann gewesen, aber so mochte ihre Reise gar doppelt so lang werden.
    „Sieh nur!“ Jurina zeigte nach vorne, als sie die letzten Bäume hinter sich ließen. Auf der Schneedecke vor ihnen stand ein Schneemann. Er bestand aus drei aufeinanderstehenden Kugeln, die nacheinander kleiner wurden.
    „Na so was!“ staunte Delara und trieb ihre Stute, Tiama, etwas an. Aus der Nähe konnten sie sehen, dass des Schneemannes Augen, Nase Mund und die unvermeidliche Knopfreihe aus Eiskristallen bestanden. Kleine Kugeln bildeten Stummelärmchen an seinen Seiten. Er lächelte freundlich.
    „Solche Schneefiguren habe ich als Kind mit meinen Schwestern auch gebaut“, sagte Jurina lächelnd. „Damals –„ Sie brach plötzlich ab, stieg geschwind aus dem Sattel und drehte in rund einem Schritt Abstand einen Kreis um den Schneemann.
    „Was ist?“ fragte Delara alarmiert und sah sich um.
    „Sieh doch, es führen keine Spuren hierhin!“
    Tatsächlich – der Schneemann stand auf völlig unberührtem Boden. Der den Pferden bis zu den Knien reichende Schnee ließ keinen Zweifel zu, dass selbst ein Vogel auf Futtersuche sichtbare Spuren hinterlassen hätte. Nur die Fährte der beiden Stuten und nun Jurinas Gang durch den Schnee waren die einzigen sichtbaren Hinweise darauf, dass jemand bei diesem Schneemann gewesen war. Es waren auch keine Spuren zugeschneit, denn der Schneemann selber war eindeutig nicht zugeschneit worden.
    „Er steht auf dem Schnee“, stellte Jurina fest. „Er ist so gut wie gar nicht eingesunken.“ Stirnrunzelnd betrachtete sie den Schneemann, doch der lächelte bloß unverbindlich-freundlich zurück.
    Jurina ließ langsam und aufmerksam ihren Blick über den Schnee gleiten, doch es blieb dabei, dass hier zwar ein scheinbar erst kürzlich errichteter Schneemann stand, dessen Erbauer aber nicht einmal den Hauch einer Spur hinterlassen hatte.
    Sie ging wieder zu Rondira zurück und schwang sich in den Sattel. „Lass uns weiterreiten“, murmelte sie. Delara nickte. Beide Frauen sahen sich unwillkürlich einige Male über die Schulter zum Schneemann um, doch der wandte ihnen nun den Rücken zu und lächelte freundlich in die Schneelandschaft, aus der sie gekommen waren.
    Pfoten des Grauens

    Mein Tagebuch unserer 7G-Kampagne.

    Meine FAB-Charaktere

    Geschichten von mir: Eine Söldnerin zu sein //Die Kraft der Elemente

    Aus dem DSA-Quiz: Ich: "Wer ist einE so großeR VerehrerIn von Königin Yppolita, dass sie/er sogar im eigenen Schlafzimmer einen Schrein zu Ehren Yppolitas hat?"
    Antwort Tuzzughs: "Vielleicht ... Schattenkatze?"

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    Wieder mal schön geschrieben und dieser Schneemann treibt einen ja wirklich zu den wildesten Vermutungen. Jeder der so freundlich grinst kann eigentlich nur böse sein ;)
    "Leute hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen!" Oliver Wendell Holmes

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    Hehe, insgesamt war es eher ein spontaner Einfall. Aber er hat mir sehr gut gefallen, und ihr hättet Schattenkatzes Gesicht sehen sollen. Wie sie mich manchmal angegiftet hat, weil der Schneemann sie total kirre gemacht hat ^^ herrlich. :lol:
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    Schön erzählt, auch die Sache mit dem Schneemann hat mir gut gefallen.

    Nur eine Anmerkung hätte ich als "Betroffener" schon:

    In deiner Geschichte ist nicht klar herausgekommen, dass mein Char Leomar Sturmfels nie die Ehre für sich beansprucht hat, den Werwolf getötet zu haben. Das einzige war der lapidare Hinweis des Grafen, dass "der bescheidene junge Mann die Ehrung als zweite Heldentat nicht wollte."

    So muss Leomar vor allen Beteiligten immer noch wie ein Lügner dastehen. Dass er die Ehrung als zweite Heldentat abgelehnt hat, heisst noch nicht, dass er die Leistung nicht trotzdem für sich in Anspruch genommen hätte.

    Eine entsprechende Korrektur fände ich hier gut.
    Feldwebel Colon - Stadtwache Ankh-Morpork

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    "[...] der bescheidene junge Mannn lehnte ab" heißt es, und von meiner Seite aus war das in keinster Weise als 'lapidar' gemeint.
    Ich dachte, daraus ließe sich klar ableiten, daß Leomar "Nein, danke", sagte und dies als anerkannte Heldentat nie annahm. Daß Graf und Tempelvorsteher ihm trotzdem dem Ruhm zuschoben aus Eigennützigkeit, weiß er ja nicht mal. Auch wird der Graf nicht genau wissen, was Leomar dem Tempelvorsteher sagte (und er lehnte ihm gegenüber ab, nicht dem Grafen, dem er nach Ende des ABs, meine ich, sogar überhaupt nicht mehr begegnete).
    Aber wenn Du mal im Rondratempel nachliest ... jetzt besser?
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    Für die Nacht fanden sie eine kleine Baumgruppe, in deren Schutze sie ihr Lager aufschlagen wollten. Als sie jedoch den letzten Baum rundeten, sahen sie, dass sie nicht die ersten hier waren.
    Ein Schneemann stand dort, bestehend auf drei kleiner werdenden, aufeinander aufgetürmten Kugeln, mit kurzen Armen aus weiteren Schneekugeln, einer Knopfleiste aus Eiskristallen auf der mittleren Kugel, Augen, Nase und Mund im Schneegesicht aus dem gleichen Material. Er blickte ihnen entgegen.
    Beide Frauen zügelten ihre Stuten und starrten den Schneemann an. Der Schneemann lächelte freundlich zurück.
    „Bei Rondra!“ sagte Jurina schließlich. „Was bedeutet das? Er sieht genauso aus wie der andere!“
    Delara nickte. Auch ihr schien die Gegenwart des Schneemannes nicht ganz geheuer zu sein. „Ich weiß es nicht ... doch sollten wir vorsichtig sein!“
    „Lass uns besser einen anderen Platz suchen“, schlug die Amazone vor. „Ich fürchte keinen Schneemann, doch müssen wir eine unbekannte Gefahr nicht herausfordern.“
    „Ja“, stimmte Delara zu. Sie trieben ihre Pferde an und ritten weiter. Wieder blickten sich die Reiterinnen um, doch der Schneemann stand weiterhin unbeweglich.
    Eine halbe Stunde später fanden sie einen anderen Lagerplatz, der nicht so gut geschützt war durch mehrere Bäume wie der andere, doch ein entwurzelter Baum und die dadurch entstandene Kuhle würden ein wenig den Wind abhalten und Feuerholz liefern.
    Ein Schneemann, genauso aussehend wie die beiden anderen, stand neben dem Wurzelwerk und lächelte ihnen entgegen.
    Jurinas Brauen zogen sich zusammen. „Ob es der gleiche Schneemann ist? Sie sehen alle so gleich aus.“ Sie stieg von Rondira und zog ihren Säbel.
    „Jurina! Was hast Du vor?“ rief Delara. Auch sie stieg ab von Tiama und legte ihre Hand an den Schwertgriff an ihrer Seite.
    „Ich will wissen, was es damit auf sich hat“, erwiderte Jurina entschlossen. Vorsichtig näherte sie sich dem Schneemann und drückte sacht ihre Säbelspitze in seinen Kugelbauch. Die Klinge drang problemlos ein und als Jurina sie wieder hervorzog, war auch schon im gleichen Moment keine Spur eines Eindringens mehr zu sehen. Sie runzelte die Stirn, fasste mit den Zähnen den Handschuh ihrer freien Hand, zog ihn aus und bohrte ihren Zeigefinger in den Schneemann. Der Schnee war kalt und sie hörte es leise knirschen, als sie mit dem Finger den Schnee zurückdrückte. Es fühlte sich an wie gewöhnlicher Schnee. Sie zog den Finger wieder heraus. Das Loch, das sie gebohrt hatte, war immer noch zu sehen.
    Sie blickte darauf, doch es veränderte sich nicht. Dann, plötzlich, sie blinzelte, und das Loch war verschwunden.
    Dieses mal schob sie ihren Säbel hinein, bis die Spitze auf der anderen Seite wieder herauskam. Doch erneut war in dem Moment, in dem sie ihn herauszog, kein Hinweis mehr darauf zu finden. Sie holte aus und schlug von rechts nach links durch den Schneemann hindurch, doch statt auseinander zubrechen, war nach Verlassen der Klinge keine Spur mehr zu finden.
    „Bei Rondra, das geht nicht mit rechten Dingen zu!“ Jurina musterte den Schneemann aufmerksam und misstrauisch, doch der lächelte nur freundlich zurück..
    „In der Tat. Doch da er vermutlich wieder vor uns da sein würde, wenn wir einen weiteren Lagerplatz suchen würden, und weil mir kalt ist, würde ich sagen, dass wir trotzdem hier lagern“, schlug Delara vor. Auch sie betrachtete den Schneemann misstrauisch und hatte mit Staunen die Resultate von Jurinas Versuchen wahrgenommen.
    Jurina starrte noch einen Moment ins das Gesicht mit den Eiskristallen, dann schob sie den Säbel in seine Scheide zurück, zog sich den Handschuh wieder über und griff nach Rondiras Zügeln.
    Schweigend machten sie sich daran, die Stuten abzusatteln. Während diese den Hafer aus den Futtersäcken fraßen, sammelten die beiden Frauen soviel Holz wie möglich, beförderten den Schnee aus der Kuhle und machten dort ein Feuer. Während Schnee in den Zinnbechern durch die Wärme schmolz, bürsteten die beiden Geweihten die dichten Felle der Stute und kratzten die Hufe aus.
    Der Schneemann wandte ihnen den Rücken zu und blickte weiterhin in die Richtung, aus der sie gekommen waren.
    Nach dem Essen erhob sich Jurina, nahm einen brennenden Ast aus dem Feuer und hielt die Flamme nah an den Schneemann. Die Flamme leckte am Schnee, aber nicht ein Tropfen entstand, der Schneemann schmolz nicht, löschte aber auch nicht die Flamme. Sie hielt sie noch näher dran, aber wieder hinterließ die Hitze keine Spuren. Entschlossen drückte sie den brennenden Ast tiefer hinein. Als sie ihn wieder hervorzog, war das Feuer aus und nach ihrem ersten blinzeln war das Loch verschwunden.
    Jurina ließ den Ast fallen und betrachtete den Schneemann mit zusammengekniffenen Augen. Dann fasste sie mit beiden Händen den Kopf des Schneemannes, hob die Kugel hoch und ließ sie auf den Boden fallen. Der auf dem Boden liegende Schnee war weich und tief, so dass der Kopf unbeschädigt blieb. Mit der Ferse trat die Amazone einmal zu, doch der Kopf des Schneemannes gab kaum nach und es blieb nur der Abdruck ihres Stiefels zurück.
    Sie machte einen Schritt zurück und beobachtete den kopflosen Schneemann und den neben ihm liegenden Kopf, doch der Anblick, der sich ihr bot, veränderte sich nicht.
    Nach einigen Minuten ging sie rückwärts zum Feuer zurück. Delara sah fragend zu ihr hin, als sie sich setzte. Obwohl sie es vermeiden wollte, konnte Jurina es nicht vermeiden, einmal kurz wegzuschauen beim niederlassen und als sie einen halben Herzschlag später zum Schneemann hinblickte, saß dessen nun wieder makelloser Kopf auf der mittleren Kugel.
    Gemeinsam verrichteten sie das Abendgebet nach dem Essen und fochten dann zwei Übungskämpfe aus. Delaras Schulter hatte sich soweit erholt, dass für nicht zu schnelle Bewegungen einsatzfähig war. Doch der Präsenz des Schneemannes waren sie sich bewusst. Nebeneinander saßen sie am Feuer und tranken etwas heißen Tee. Sie sprachen wenig und immer wieder gingen ihre Blicke zu der weißen Gestalt, die regungslos nach Norden sah.
    Jurina machte die erste Wache. Manchmal stand sie auf, sah nach den Pferden, legte etwas Holz nach, damit das niedergebrannte Feuer nicht gänzlich ausging und zog eine Runde um ihr kleines Lager. Doch die Pferde zeigten keine Anzeichen von Nervosität und der Schneemann verharrte still an seinem Platz.
    Sie streichelte Delara, die sich in Mantel und Decken eingewickelt hatte, sanft über die Wange und weckte sie mit einigen sanften Küssen. Erst lächelte Delara verschlafen, doch dann erwiderte sie den Kuss und erhob sich. Ihr Blick ging zum Schneemann.
    „Alles ruhig“, sagte Jurina. „Als wenn er ein normaler Schneemann wäre. Die Pferde wittern nichts.“
    „Dann schlafe du jetzt, die Decken sind noch warm“, erwiderte Delara. Sie gab ihrer Gefährtin einen Kuss, den Jurina mit Freuden erwiderte, bevor sie begann, ihre Schienen und die Brünne wie jeden Abend abzulegen, wieder in den Mantel schlüpfte und sich in die Decken wickelte.
    Einen Moment sah Jurina Delara noch zu, wie sie aufstand und eine Runde um ihren Lagerplatz drehte, bevor sie sich neben ihr am Feuer niederließ. Ihre Hand lag auf Jurinas Schulter, als diese einschlief.
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    Jaja, da sieht man es mal wieder, Dinge, die sich die Helden nicht erklären können und schon gar nicht zu töten vermögen, treiben Charaktere wie Spieler in den Wahnsinn. *ggg*

    Bin gespannt, wies weitergeht. Bestimmt springen dann Belharzorash und der Namenlose aus dem nächsten Busch und werden während Jurina und Delara schlafen von dem Schneemann erledigt. :zwinker2: :lol: :zwinker2:

    Nicht? , manno.

    [Nicht dass ich dir sowas zutrauen würde]
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    Da das irgendwie eine gute Idee ist, an die ich (und damit Jurina) nicht gedacht habe und ich sowieso ein kleines Experiment, daß Jurina tatsächlich gemacht hatte, vergessen hatte, habe ich diese beiden Sachen im letzten Beitrag nacheditiert. :)



    Die folgende Passage ist leider zulang, um sie in einem Rutsch hier hereinzusetzen, von daher möge man mir verzeihen, sie quasi zu zerstückeln. Es ist keine Folterabsicht meinerseits.



    Um sie herum war alles grau – der Boden war grau, graue Schwaden zogen durch die Luft, selbst Himmel und Horizont waren einfach nur grau.
    Verwirrt drehte Jurina sich um ihre eigene Achse. Gerade hatte sie sich noch zum Ende ihrer Wache zum schlafen hingelegt und sie konnte sich nicht erinnern, wieder aufgestanden und aufgebrochen zu sein. Sie sah an sich herab, als sie es fühlte. Sie trug ihre Rüstung nicht, hielt jedoch den Amazonensäbel, blank gezogen, in der Hand.
    Noch einmal drehte sie sich um die eigene Achse, langsam und dabei in das Graue hineinhorchend und schauend. Da hörte sie es, das Gelächter. Laut war es, hämisch und etwas schrill, schien von allen Seiten widerzuhallen und Triumph zu verkünden.
    Jurina kannte dieses Lachen, hatte es vor einiger Zeit in einer kalten Nacht im Nebelmoor aus dem Munde einer Magierin gehört, als ihr Werk, das Große Skelett, sich erhob, um ihr zu Diensten zu sein.
    Dann verstummte das Lachen und wieder kehrte Stille ein. Jurinas Hand fasste den Säbel etwas fester. Sie merkte, wie ihr Herz schneller schlug, das Blut heftiger durch ihre Adern floss und ihr der Schweiß am Körper ausbrach. Überall im Nebel schien sich etwas zu bewegen, doch wenn sie genauer hinsah, war es nur ihre Einbildung, die ihr etwas vorgegaukelt hatte, oder eine Schwade, die den Anschein von Bewegung vorgetäuscht hatte.
    Mit ihren nackten Füßen konnte sie den Boden fühlen, glatt war er und kalt, wie polierter Stein. Doch sie konnte nichts sehen, denn niemals gaben die Schwaden Sicht auf den Boden frei. Wo war sie hier? Wie kam sie hierhin? Wo war Delara und der Lagerplatz?
    Da – wieder Bewegung! Aufmerksam sah sie dorthin und diesmal schälte sich wirklich etwas heraus aus dem grauen Nichts. Eine Gestalt, groß und breitschultrig, etwas in der Hand haltend – ein Schwert.
    „Wer seid Ihr?“ fragte Jurina in forderndem Ton. Reflexartig hatte sie den Säbel gehoben und eine etwas gegrätschte Position eingenommen, damit ihr Gleichgewicht gut verteilt war auf ihre Fußballen. Ihre grünen Augen war aufmerksam auf die Gestalt gerichtet und ließen sie nicht aus den Augen.
    Die Gestalt antwortete nicht, kam nur einfach näher. Immer mehr Details konnte Jurina ausmachen, ein Kettenhemd und einen Helm trug sie, doch beides war in schlechtem Zustand, nein, durchlöchert war das Kettenhemd, immer wieder fehlten mehrere Kettenglieder, der Helm war eingedellt, doch das Schwert lag blank in der Hand. Das Gesicht war grau und eingefallen, angefault gar an einigen Stellen. Die Züge wiesen kein Leben auf und waren starr.
    Leichtfüßig wich Jurina etwas zur Seite aus. Die Gestalt änderte darauf auch ihre Richtung und hielt nun wieder auf sie zu, langsam, ohne Eile, doch gleichzeitig auch sehr zielstrebig. „Im Namen Rondras – haltet ein!“ befahl Jurina mit lauter, kräftiger Stimme, während sich gleichzeitig ihr Griff um den Säbel erneut verfestigte und das Blut begann, in ihrem Körper zu rauschen und sie sich auf einen Kampf einstellte. Doch die gerüstete Gestalt zeigte kein Zeichen von irgendeiner Reaktion.
    „Nun denn“, sagte die Amazone und hob den Säbel noch ein Stückchen mehr. Aus den Augenwinkeln sah sie eine weitere Bewegung und wenn sie zuerst auch dachte, es sei nur der graue Nebel, so sah sie sich bald getäuscht, denn eine weitere Silhouette schälte sich heraus, nicht minder breit und kräftig wie die erste. Statt eines Kettenhemdes trug diese eine Platte, doch die war in ähnlich schlechtem Zustand, verbeult und mit Löchern, darüber ein totes Gesicht mit leerem Blick und ein Schwert gezogen in der Hand.
    Heftig stieß Jurina den Atem zwischen den Zähnen hervor, als sie sich gezwungen sah, ihre Position zu ändern. Beide kamen aus entgegengesetzten Richtungen und sie wollte nicht von ihnen in die Zange genommen werden. Aus einem Impuls heraus blickte sie über die Schulter, gerade zurecht, um einen weiteren Ankömmling ankommen zu sehen in zerstörter Rüstung, totem Gesicht und einem Schwert in der Hand.
    Jurinas flinke Augen gingen von einem zum nächsten, nur eine Richtung blieb noch offen – und richtig, auch von dort enthüllte der graue Nebel einen weiteren Ankömmling. Vier waren es nun, aus jeder Richtung einer und alle hatten sie nur ein Ziel: sie, Jurina.
    Schnell wählte sie sich einen aus. Erreichte sie ihn schnell genug, hatte sie vielleicht genügend Zeit, zumindest einen außer Gefecht zu setzen, bevor die anderen drei sie erreichten. Gegen je weniger sie gleichzeitig kämpfen musste, um so besser. Mochte Rondra ihr beistehen, denn sie hatte bereits gegen Untote gekämpft und wusste, wie schwierig sie aufzuhalten waren!
    Pfoten des Grauens

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    Wirklich äußerst fies an der Stelle aufzuhören, aber dies setzt vorraus, dass es davor spannend geworden ist und von daher mal wieder ein Lob meinerseits :)

    Bei solch einer Stelle muss aber schon fast bald Nachhschub kommen *g*
    "Leute hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen!" Oliver Wendell Holmes

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    Da sie sich in nichts zu unterscheiden schienen, nahm sie den zu ihrer Rechten, dem sie etwas näher stand als den anderen. „Für Rondra und einen guten Kampf!“ rief sie dem Gegner entgegen. Er hob sein Schwert, kam ihr ebenfalls entgegen und schlug noch im letzten Schritt zu. Sein Hieb erschütterte Jurina bis auf die Knochen, so kräftig war er. Doch sie parierte ihn und schlug dann selber schnell zu. Sie zielte auf seinen Waffenarm, denn der Kampf gegen den Untoten im Moor hatte sie gelehrt, dass nur abgeteilte Körperteile solche Untote behindern und kampfunfähig machen konnten.
    Doch ihrem Gegner gelang es, diesen Hieb abzufangen. Noch zwei weitere Schlagabtausche fanden statt, ohne dass sie sich gegenseitig getroffen hätten, dann waren die anderen drei heran.
    Mochte sie gegen einen standhalten, vielleicht auch gegen zwei, alle vier waren zuviel für die ungerüstete Jurina. Blitzschnell waren ihre Bewegungen und gewandt wie nie zuvor, leichtfüßig tänzelte sie vor und zurück, doch zu schnell traf sie der erste Schwerthieb.
    Fast hätte sie den Säbel fallen lassen, als glühender Schmerz sie durchzuckte, denn glühend heiß schien die Schwertklinge wahrlich zu sein. Brandblasen bildeten sich sofort an den Wundrändern, als auch schon der nächste Hieb sie traf. Dieses Mal war es eisige Kälte, die sie spürte und die Haut um die Wunde herum wurde schwarz, wie es bei Erfrierungen auftritt.
    Schmerzgepeinigt zog Jurina ihren Säbel hoch und fuhr herum, doch viel zu langsam und der nächste Schlag traf sie von hinten im Rücken. Sie stolperte vor, als sie den Schmerz einer heftigen Entzündung in der Verletzung bemerkte und lief in den Schwertstoß des vierten Kriegers hinein. Dieses Mal brannte die Wunde, schnell verbreitete und vertiefte sie sich, und schmerzte unsagbar.
    Jurina versuchte sich zu fangen, aber ihre Bewegungen wurden bereits zu unkontrolliert und zu langsam. Sie schlug den Säbel in einem weiten Bogen herum und obwohl sie tatsächlich ein Bein traf, zeigte es keine Wirkung auf seinen Besitzer. Gleichzeitig schlug eine weitere Schmerzwelle über ihr zusammen, als die anderen still und emotionslos auf sie einschlugen.
    Blutend und zuckend brach Jurina in die Knie. Noch einmal versuchte sie, sich auf zuraffen und zusammenzureißen, doch mit ihrem Blut verließen sie auch ihre Kräfte. Sie brachte den Säbel noch einmal hoch, um einen Schlag abzuwehren, doch sie spürte die Erschütterung bis in die Schulter hinauf.
    Sie hustete und spürte den metallischen Geschmack von Blut in ihrem Mund. Sie stürzte zu Boden und sah die Schwerter im Nebel auf sich zufliegen. Sie spürte die Schmerzen, die grausamen Schmerzen der Kälte und der Hitze, von Eiter und Fäulnis und des Brennens und sich auflösen von Haut, Muskeln und Fleisch.
    Sie wusste, sie starb, sie wusste, sie sollte nun tot sei, da immer und immer wieder Schwerter auf sie einschlugen. Ein Schwert fiel achtlos zu Boden und neben ihren Säbel, eine halb verfaulte Hand griff nach ihr, riss an ihrem Arm, ergriff die Hand und gierig gruben sich Zähne in ihr Fleisch.
    Jurina schrie auf. Zwei weitere ließen ihre Waffe fallen und warfen sich nun hungrig auf sie, zerrten an ihren Armen und Beinen, bissen hinein, begannen, Jurina aufzufressen, während sie lebte, während ihre Wunden schmerzten, wie keine Wunde schmerzte, während sie schon längst hätte ihren Verletzungen erlegen sein müssen!
    Der letzte hob sein Schwert, fasste es mit beiden Händen und rammte es mit der Spitze voran – Jurina sah die Klinge verschwimmend und mit schmerzgetrübten Blick auf sich zurasen – in Jurinas Bauch. Die Klinge drang komplett in ihren Leib hinein und bohrte sich auf der anderen Seite in den kalten, steinernen Boden, der etwas splitterte. Die Wunde in ihrem Bauch begann sofort zu schwären und nach totem Fleisch zu stinken und der Schmerz ließ Jurinas gemarterte Sinne endlich schwinden.
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    Fies. Derbe. Übel. Dreist. Gemein.

    Was? Die erstere der beiden letzten Passagen gefiel mir aus mir unerklärlichen Gründen nicht so gut. Dafür entschädigt sie das jetzt um so mehr. Zwar nur kurz, aber knackig, knapp und präzise. Sehr schön.

    Und nun müssen wir auf Jurina verzichten? Wohl kaum.

    Um nochmal auf den Oberkämpferschneemann zurückzukommen. Darf man davon ausgehen, dass ich mit seiner Rolle doch nicht so unrecht hatte? :confused2: Jetzt kommt der strahlend weiße, wenn auch etwas rundliche Oberskelletttöter (abermals scheiß Rechtschreibung!) und paukt die Gute da raus. :lol: :cool2: Oder nicht?

    Ich weiß, ich steiger mich da in irgendwas rein.
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    And the winner is ...


    Sie erwachte ruckartig, mit einem lauten Schrei auf den Lippen. Noch immer fühlte sie einen Nachhall der unsäglichen Schmerzen in ihrem Körper, fühlte, wie Schweiß in Strömen an ihr herablief.
    Mit weit aufgerissenen Augen sah sie sich um. Das allgegenwärtige Grau war verschwunden. Das kleine Feuer knisterte und züngelte und gab kaum noch Wärme von sich, Decke und Mantel hatte sie im Schlafe halb von sich gestoßen.
    „Jurina!“ Vor ihr kniete Delara mit einem besorgten Gesichtsausdruck und legte Jurina die Hände auf die Schulter. „Was war denn? Du hast geschrieen!“
    „Ich...“ Jurina suchte nach Worten. Sie merkte, wie sie zitterte und das war nicht die winterliche Kälte, die sie nun wieder zu fühlen begann. Sie räusperte sich einmal. Die Hände Delaras auf ihren Schultern spendeten ihr Trost bei der Erinnerung an die Martern, die sie erlitten hatte und die Schrecken, die sich in ihre Erinnerungen eingebrannt hatten... „Ein schrecklicher Traum“, erwidert sie leise. Sie gab dem Impuls und der Sehnsucht nach, Delara nun nahe zu spüren und umarmte sie fest. Die ältere Geweihte nahm sie ihrerseits fest in die Arme und sprach beruhigend auf sie ein. „Ist ja schon gut, jetzt bist du wieder wach .... ich bin ja bei dir, habe keine Angst... sprich darüber, wenn es hilft...“
    Dankbar nahm Jurina die Wärme auf, die von Delara ausging. „Ich war irgendwo... es war grau, nichts konnte ich erkennen. Plötzlich kam ein Krieger in Rüstung. Er war tot, wie der Untote aus dem Nebelmoor. Noch mehr kamen, insgesamt waren es vier. Ich kämpfte gegen sie, doch sie waren mir überlegen. Ihre Waffen... sie fügten Wunden und Schmerzen zu, wie es keine Waffe macht. Eine war wie Feuer, eine wie eisige Kälte, eine brachte Fäulnis und Entzündung und die andere brannte und ätzte... Schließlich ... ich hätte schon längst tot sein müssen, stürzten sie sich mit bloßen Händen und Krallen auf mich und .... und begannen, mich aufzuessen! Dann rammte mir der letzte sein Schwert in den Leib!“
    Flüsternd und stockend berichtete Jurina von dem furchtbaren Traum. Nur im Unterbewusstsein war sie sich eines stechenden Schmerzes in ihrem Unterleib bewusst. Delaras Hände fuhren streichelnd und zärtlich über ihren Kopf und den Rücken. „Psst... jetzt bist du wieder wach. Du lebst noch, es war nur ein Traum!“
    Sie beugte sich vor, hob Jurinas Kopf an und küsste sie auf die Lippen, dann fuhren ihre Lippen über Jurinas Kinn und den Hals hinab. Jurina seufzte auf. Ja, es war nur ein Traum, aber jetzt war sie wach, es war gar nicht geschehen, nichts davon!
    Sie keuchte auf, als Delara sie plötzlich und überraschend in den Hals bis. „Was...?!“ stieß sie hervor und Delara von sich.
    Es war nicht Delara. Es war eine Frau, die die Vierzig Götterläufe wohl schon hinter sich gelassen hatte. Schwarzes Haar hatte sie, nicht braunes wie Delara, sie sah auch völlig anders auch, obwohl sie ebenfalls blaue Augen hatte. Es war die Magierin aus dem Moor und von der Bauernkate, deren spöttisches Gelächter sie noch in ihrem Traum gehört hatte.
    Hämisch lachte sie auf. „Komm, Jurina, weine noch ein bisschen! Ich tröste dich so gerne! Hattest du Angst, du armes Kind?“ höhnte sie. „Du wirst noch viel mehr Angst haben und Schmerzen! So schrecklich war es, ja? 'Ich hatte einen schrecklichen Traum’“, äffte sie die Amazone nach.
    Zuerst war Jurina zurückgezuckt, als so plötzlich diese Frau vor ihr saß, als ihr klar wurde, dass sie die Magierin im Arm gehalten hatte und nicht Delara. Doch nun ballte sie ihre Faust und schlug nach der Magierin. Ihre Faust traf sie mitten im Gesicht, doch es zeitigte keine Wirkung. Nur das höhnische Lächeln wird etwas breiter. „Schlag zu, noch mal, ich spüre ja gar nichts!“ spottete sie.
    Jurina warf sich nach vorne, um sie zu packen, doch dann wurde es grell und hell vor ihren Augen, sie konnte nichts mehr sehen, war blind!
    Sie landete auf den Ellenbogen und rollte sich auf die Seite, mit ihren Händen an die Augen fassend. Wieder schrie sie auf vor Panik, riss die Augen auf – und blickte in das Feuer, das noch brannte. Ein Schatten beugte sich über sie.
    „Jurina“, sagte Delara besorgt und fasste nach ihrer Schulter, „was-„
    Weiter kam sie nicht, denn Jurina wälzte sich zur Seite, landete beinahe im Feuer und bewegte sich auf Händen und Füßen rückwärts, um Distanz zwischen sich und der anderen Frau zu schaffen.
    „Jurina, was ist?“ rief Delara gleichermaßen erschrocken wie entsetzt. Sie blickte sich um, konnte jedoch nichts entdecken.
    „Bleib weg!“ knurrte Jurina und richtete sich langsam auf, Delara dabei nicht aus den Augen lassend. Wieder verspürte sie den Schmerz in ihrem Bauch, doch achtete sie nicht darauf, sondern konzentrierte sich weiterhin auf die Frau ihr gegenüber.
    Delara saß noch immer am Boden und sah sie verwirrt an. „Was ist denn? Du hast schlecht geträumt, dich hin und her gewälzt und sogar aufgeschrieen.“
    Jurina blieb stehen und starrte sie an, offensichtlich bereit, auf jede Bewegung ihrerseits zu reagieren. „Jurina“, sagt Delara eindringlich, „was ist mit dir? Was immer du geträumt hast, jetzt bist du wieder wach!“
    „Bin ich das?“ fragte die Amazone heiser, sie noch immer aus der leicht geduckten Haltung anblickend. Delara fühlte sich an eine sprungbereite Raubkatze erinnert, aber dann sah sie die Hand, die Jurina auf ihren Leib presste.
    Pfoten des Grauens

    Mein Tagebuch unserer 7G-Kampagne.

    Meine FAB-Charaktere

    Geschichten von mir: Eine Söldnerin zu sein //Die Kraft der Elemente

    Aus dem DSA-Quiz: Ich: "Wer ist einE so großeR VerehrerIn von Königin Yppolita, dass sie/er sogar im eigenen Schlafzimmer einen Schrein zu Ehren Yppolitas hat?"
    Antwort Tuzzughs: "Vielleicht ... Schattenkatze?"

    Die Kraft der Elemente - Eis, Luft, Feuer, Erz

    Aus einem Alptraum in den nächsten erwachen.... ist gelinde gesagt verwirrend.
    Wenn Jurina jetzt noch eine Narbe oder eine Verletzung von dem Schwert aus ihrem Traum hat, wir die Sache richtig unheimlich... das geht ja jetzt schon nichtmehr mit rechten dingen zu...
    Aber was rede ich da eigentlich? Weniger reden, mehr lesen (schreiben):lol:
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