Die Kraft der Elemente - Eis, Luft, Feuer, Erz

    Die Kraft der Elemente - Eis, Luft, Feuer, Erz

    Schön erzählt. :)

    Um allerdings Missverständnissen vorzubeugen:

    Erinnert mich außerdem an eine Situation, als nach einer Schlacht der größte Feigling und Leichenschänder der Teilnehmer von den Barden besungen wurde.


    Der - von mir gespielte - RG Leomar Sturmfels hat sich während des Abenteuers keineswegs feige oder ehrenrührig benommen und außerdem die Geschichte wahrheitsgemäß beim Tempelvorsteher und dem Grafen erzählt, wonach Jurina der eigentliche Ruhm hätte zufallen müssen. Er war höchst peinlich berührt und protestierte, als man ihn mit fremden Federn schmücken wollte. Da er aber meinte, einen Schwertbruder und einen Grafen nicht öffentlich als Lügner hinstellen zu können, ist er ergrimmt und schockiert fortgegangen, fest entschlossen, diese Episode niemals als seine Heldentat auszugeben. So ganz los gelassen hatte ihn diese Episode jedoch nie, weswegen er sie ja dann auch beim Forenturnier einem Ritter der Göttin "gebeichtet" hat. ;)
    Feldwebel Colon - Stadtwache Ankh-Morpork

    Die Kraft der Elemente - Eis, Luft, Feuer, Erz

    Keine Sorge, lieber Feldwebel, das ist auch hier so, daß Leomar diese "Ehre" nicht annimmt.
    Aber der Graf und der Tempel profitieren da ja trotzdem von...


    Bald schon erreichten sie den Tempel der Rondra, ein großes, quadratisches Gebäude, vor dessen Eingang je rechts und links Löwinnenstatuen standen und jeweils ein männlicher Geweihter als Wächter. Die vier Reiter stiegen ab, banden ihre Pferde draußen an und gingen hinein, Jurina und Delara flankierten Aldare, die voran ging, Skasgej folgte.
    „Eure Eminenz“, grüßte ein Rondrageweihter im Innern ehrerbietig. Überhaupt waren im und vor dem Tempel nur männliche Geweihte der Rondra zu sehen.
    „Wo ist der Schwertbruder?“ fragte Aldare ohne große Umschweife. „Ich muss ihn sofort sprechen.“
    „In seinem Arbeitszimmer, Eure Eminenz.“
    „Ich kenne den Weg“, erwiderte sie und die Vier gingen dorthin. Aldare klopfte, wartete aber keine Aufforderung ab und trat sofort ein. „Eure Eminenz!“ sagte der Tempelvorsteher und stand von dem Schreibtisch, an dem er saß, auf. „Ihr habt den Weg schnell ge-„
    Doch Aldare unterbrach Radulf von Lowangen auf unhöfliche Art und Weise. „Was hat es mit dieser Geschichte um den Geweihten Leomar Sturmfels und den Werwolf auf sich?“ fragte sie.
    Radulf blickte sie an. Überraschung überzog sein Gesicht und Verlegenheit. Er erwiderte nichts, war ihm doch die Ungehaltenheit seiner Vorgesetzten nicht entgangen.
    Jurina, die sich bisher zurückgehalten hatte, trat einen Schritt vor uns musterte ihn verächtlich. „Ich war es, die auf dem Dach der Hütte stand und den Werwolf tötete. Leomar Sturmfels war unten auf dem Boden.“
    „Nun...“, stammelte Radulf. „Der Graf...“ Sein Gesicht war glühend rot geworden.
    „Ihr seit vorerst suspendiert und könnt Euch als unter Arrest gestellt betrachten“, sagte Aldare kalt. „Ist dieser Leomar Sturmfels hier?“
    „Nein, er hat Lowangen bereits verlassen. Er nahm es als niedergelgte Heldentat auch nicht an und wies jeglichen Ruhm von sich.“
    „Verlasst diesen Raum!“
    „Ja, Eure Eminenz“, brachte Radulf hervor und ging.
    „Wir gehen jetzt zu diesem Grafen“, entschied Aldare.


    Sie fanden Graf Praiodan in seinem prächtigen Stadthaus. Ein Dienstmädchen ließ sie ein und meldete sie, beeindruckt durch zwei hochrangige Geweihte der Rondra, ihrem Dienstherren, der sie in seinem prunkvollem Arbeitszimmer empfing. Das ganze Haus zeugte von Reichtum, sogar von einem deutlichen Hang zum protzen. Jurina fand es genauso unangenehm wie den Grafen selbst, einen kleinen und dicken Mann mit feistem Gesicht.
    „Es ist mir eine Ehre, Eure Eminenz, Euch in meinen bescheidenen vier Wänden begrüßen zu können“, begrüßte er sie. „Nehmt doch Platz. Möchtet Ihr etwas zu trinken haben?“
    Aldare blieb stehen, genauso wie Jurina und Delara. Jurina musterte den Mann mit offener Verachtung, wie er sich hier ungeniert in seinem Prunk darstellte. Ohne Zweifel war er kein Kämpfer, dafür war er zu dick und unbeweglich.
    „Hochwohlgeboren, ich bin hier in der Untersuchung einer Angelegenheit hier. Es geht um den Werwolf, der das Dorf Fendok vernichtete.“
    Der Graf war aufmerksam geworden, als er die kalte Atmosphäre bemerkte, die von den drei Frauen ausging. „Wie kann ich in dieser Sache dienlich sein?“
    „Wir hörten heute einen Ausrufer, der kundtat, dass der Knappe der Göttin Leomar Sturmfels jenen Werwolf getötet hätte. Was wisst Ihr von dieser Darstellung der Geschichte?“
    Der Graf strich sich über sein feistes Kinn und lächelte höflich. „Nun, dieser tapfere junge Mann war hier in Lowangen und ich machte mir Sorgen um die Torfstecher, hatte ich doch seit geraumer Zeit nichts mehr von ihnen gehört. So bat ich ihn darum und er willigte ein, mit einigen Gefährten nach dem rechten zu sehen. Meine Sorge war wohl begründet, waren doch die armen Leute von dieser schrecklichen Bestie getötet worden. Er und seine Gefährten stellten die Bestie und in einem wahrhaftig heldenhaften Kampf tötete er sie! Schwertbruder Radulf und ich fanden beide, dass dies eine Heldentat eines Geweihten der Rondra würdig und trugen dem jungen Leomar an, dies als seine zweite Heldentat zu verbrieflichen lassen, doch der bescheidene junge Mann lehnte ab“, erklärte Graf Praiodan salbungsvoll.
    Mit einem Blick holte Jurina sich die Erlaubnis bei Aldare ein, zu sprechen. Sie trat vor und auf den Grafen zu. „Ihr schicktet Leomar Sturmfels, um Steuern einzutreiben! Aus keinem anderen Grund. Bereits vorher wurde eine Abordnung aus Fendok geschickt, weil die Torfstecher von diesem Werwolf bedroht wurden, weil erst ihre wenigen Tiere und dann auch noch einige der Bewohner selber zum Opfer wurden. Aber Ihr habt Euch nicht um Eure eigenen lehenspflichtigen Menschen gekümmert, erst, als die Steuern ausblieben, habt Ihr Leute losgeschickt!“
    Mit Überraschung vernahm der Graf, dass nicht Aldare, sondern nun jemand anders das Wort ergriff. Er hörte ihr anfangs mit neutraler Miene zu, dann malte sich gelinde Überraschung ab auf seinem Gesicht. „Darf ich fragen, wer Ihr seit?“
    „Ich bin Jurina von Keshal Rondra, eine Löwin der Donnernden!“ stellte Jurina sich wie stets stolz und selbstbewusst vor. Doch den Grafen beeindruckte das nicht sehr.
    „Und in welchen Zusammenhang steht Ihr damit, dass Ihr so viel zu wissen glaubt?“
    „Ich traf eine mutige Kriegerin, die für die Dörfler gegen den Werwolf kämpfte. Schwer verletzt war sie, doch versprach sie, Hilfe zu suchen und zu schicken. Sie traf mich und bevor sie starb versprach ich ihr meine Unterstützung. Ich war es, die den Werwolf im Namen der Donnernden tötet, die sein Blut der Leuin opferte und ihren Namen pries! Leomar Sturmfels stand unten auf dem Boden. Ihr und der Tempelvorsteher lügt!“ klagte Jurina ihn offen an.
    Skasgej nickte zu ihren Worten. „Das ist wahr“, bestätigte er, „ich war Zeuge und habe ihn gesehen, den Kampf.“
    Bevor der Graf etwas auf diese Anschuldigung erwidern konnte, ergriff Aldare das Wort. „Ich habe den Schwertbruder bereits suspendiert. Es wird eine Untersuchung des Falles geben. Der junge Knappe ist nicht mehr als Zeuge verfügbar, aber Radulf von Lowangen wird mich nicht anlügen“, stellte sie fest. „Auch Herr Trepolov ist Zeuge und Jurina von Keshal Rondras Wort ist das Wort einer Geweihten und damit glaubwürdig. Glaubt nicht, dass Ihr als Graf unantastbar seit für meinen Arm. Ich werde dem Stadtrat erzählen, wie Ihr Euch um die Euch Untergebenen kümmert!“
    Unter Aldares Worten und dem festen Blick ihrer grauen Augen brach doch etwas Schweiß aus auf des Grafen Gesicht und die Maske seiner Nonchalance und Überlegenheit begann zu bröckeln.
    „Eure Eminenz!“ Er rang kurz nach Worten, doch Aldare drehte sich bereits um und ging mit großen Schritten, die auf dem Marmorboden widerhallten, hinaus. Skasgej zögerte kurz, dann folgte er ihr, ebenso wie sich auch Delara zum gehen wandte. Doch Jurina blieb stehen und musterte den Mann vor ihr, der ihr etwa bis zum Kinn reichte, voller Abscheu. Als Delara dies merkte, blieb sie stehen und drehte sich um.
    „Ihr seid ein elendiges Gewürm! Eure eigenen Bauern fragen bei Euch, ihrem Lehnsherren, um Hilfe an, und Ihr versagt sie ihnen! Erst als Steuern nicht gezahlt werden, erst da schickt Ihr jemanden los.“ Jurinas Stimme hallte voll des gerechten Zornes laut wider, als sie den Grafen anklagte. „Und dann nicht einmal die eigenen Soldaten! Versuchtet Ihr, dadurch Sold zu sparen, in dem Wissen, dass ein Diener der Rondra dafür kein Geld nehmen würde? Doch damit nahm Eure Schande noch kein Ende, denn Ihr machtet, was ich, die den Werwolf getötet hatte, nicht als würdige Heldentat ansah, zu einer solchen und schobt sie jemand anderem zu, damit auch Ihr Euren Teil des Ruhmes abbekamt!“
    Da die Meisterin des Bundes gegangen war, fasste sich Graf Praiodan allmählich wieder. Zwar war er im ersten Moment erschrocken zurück gezuckt unter Jurinas Zorn, doch hatte er sich schnell wieder gefangen.
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    Geschichten von mir: Eine Söldnerin zu sein //Die Kraft der Elemente

    Aus dem DSA-Quiz: Ich: "Wer ist einE so großeR VerehrerIn von Königin Yppolita, dass sie/er sogar im eigenen Schlafzimmer einen Schrein zu Ehren Yppolitas hat?"
    Antwort Tuzzughs: "Vielleicht ... Schattenkatze?"

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    Dann schließe ich mich auch mal mit Lob und Wünschen nach einer baldigen Fortsetzung an. Bis jetzt hat das ja immer gut geklappt :)
    "Leute hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen!" Oliver Wendell Holmes

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    Also, irgendwann muss sich der stumme Leser nun auch mal zu Wort melden und jetzt mach ich das mal auch.
    Also erstmal fangen wir mit einem Lob an: Ich find das toll, Schattenkatze, dass du dir die Mühe machst, damit wir noch was zu lesen kriegen.^^ :lol: Die Story find ich bisher wirklich gut, sie macht das Lesen wirklich zum Erlebnis.

    Soweit so gut. Man möge mich nicht schlagen, aber ich wurde um konstruktive Kritk gebeten, die ich hiermit auch anbringen möchte. :zwinker2:
    Erstens fand ich den Schreibstil sehr ansprechend, du beschreibst die Situation für Jurina sehr deutlich und umfangreich. Trotz alledem und dieser Informationsflut, die ab und zu auf einen niederprasselt, bleibt das Ganze doch sehr flüssig und schön zu lesen.
    Zweitens gibt es auch noch was zu bekritteln. Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass Jurina ein höchst schwieriger Charakter ist, und noch schwieriger in eine Geschichte einzubinden ist. Jedenfalls kommen die beispielhafte Arroganz, wie auch ihr Weltsicht und das Strebe nach Perfektion, sehr gut rüber. Auch, die Sache mit der Frau, wenn die Dinge mal nicht so laufen, wie sie das vllt. gerne hätte, hat mir gut gefallen. Dann macht sie sich Vorwürfe, von wegen, sie habe versagt. Doch mir ist aufgefallen, dass du mMn etwas zu häufig Jurinas Entscheidungen rechtfertigst, indem du ihre Gedanken schilderst. Sobald eine Entscheidungsfrage ansteht, werden ihre Gedanken lang und breit dargelegt; ich weiß nicht ob man solche Stellen der Rechtfertigung etwas spärlicher auftauchen lassen könnte. Es ist schön, dass du auf diese Weise anschaulich die Denkweise und das gesellschaftliche Umfeld auf einere Amazonenburg darlegst, doch ab und an hört es sich mehr nach einer Rechtfertigung deines Charakters an, als nach einer Erklärung. Ein Beispiel dafür wäre so eine Sache, wie die Stelle, als Jurina Delara dazu auffordert das Lager mit ihr zu teilen. Da schreibst du erst noch, dass solch unverblümte Fragen in Keshal Rondra üblich sind. Wenn ich eine Geschichte lese, dann kann ich mir solche Beweggründe eines Haupthelden eigentlich selbst erschließen, den Charakter einer Hauptperson, wie Jurina selbst kennenlernen und erfahren, und es nicht mit dem Holzhammer eingetrichtert bekommen. Das mag sich jetzt vllt. hart anhören, ist aber nicht so gemeint.

    Ein weiteres Problem habe ich damit, mich mit der Person Jurina richtig zu identifizieren. Das mag unter anderem auch daher kommen, dass ich weiß, dass es sich um eine DAS-Heldin handelt und dass ich solch ehrenhafte Helden nicht so gerne spiele. Vorweg gesagt: Ich bin mir wohl bewusst, dass eine solche Person, wie Jurina einen immensen Stolz besitzt und nur äußerst selten Gefühle oder gar Schwäche zeigt. Auch die Tatsache, das Rondra in der Tat das Wichtigste in ihrem Leben darstellt, hast du sehr schön rübergebracht. Und doch vermisse ich bei ihr das klare und typische an einem Romanhelden. Ich denke man merkt immer noch, dass du dich als Spielerin fühlst, weiß Gott, ja kein Fehler ist. Doch denke ich, dass hier etwas weniger 1:1 Umsetzung vllt. gut tun würde. Was ich damit eigentlich sagen möchte: Ich vermisse Stellen, an denen Jurina sich auh einmal als Mensch offenbart und doch mal, aus dem Unterbewusstsein heraus, Gefühle zeigt. Sie kommt noch zu stark als ein seelenloses Wesen rüber, und da wird es schwer sich tasächlich einmal in sie hineinzuversetzen. Da wird die Frau, mit der sie mehrmals einige ekstatische Stunden verbracht hat, die eigentlich für sie mehr sein müsste, als die bloße „Kollegin“ angeschossen und erleidet eine schwere Wunde. Und hier erfährt man plötzlich nicht mehr, was in Jurina vorgeht. Ich denke in einer solchen Situation hätte sie schon eine gewisse Gefühlsreaktion zeigen müssen – nicht im DAS-Spiel, sondern in der Geschichte - . Ich denke eine diesbezüglich Passage würde der Geschichte mehr als gut tun. Beispiel:

    :idee: Und im Augenwinkel sah Jurina, wie Delara ihren letzten Gegner niederstreckte. Erst dann bemerkte sie den Armbrustbolzen, der in ihrer Schulter steckte. Einen kurzen Moment lang spürte sie, wie ihr Herz auszusetzen drohte. Delara war ihr in den letzten Tagen, nach den Stunden, die sie miteinander verbracht hatten, doch irgendwie ans Herz gewachsen, so sehr hatte sie sich an ihre Gesellschaft gewöhnt. Es sollte doch nicht...
    Jurina ließ ihren schlanken Säbel zurück in die Scheide gleiten und eilte der Gefährtin zur Hilfe. Als sie dort ankam, umklammerte Delara den Schaft des tückischen, verabscheuungswürdigen Mordinstrumentes, das in ihrer Schulter steckte. „Lass nur“, sagte sie leise, „Es geht schon. Er ist nur ins Fleisch gedrungen. Sieh lieber nach dem Norbarden.“
    Erst jetzt bemerkte Jurina, dass auch Skasgej ein Bolzen zu schaffen machte, doch bei ihm hatte kein Kettenhemd den Aufprall gedämpft,.....
    :idee:

    Ich denke, dass so etwas sich durchaus positiv auswirken würde. Eine kurze Gefühlsreaktion, doch schon hat sie sich wieder in der Gewalt und geht gewissenhaft, wie üblich, ihrer Aufgabe nach. In der Geschichte sollte man vllt. doch etwas Distanz zum Spieltisch gewinnen, denn da weiß man immer noch: „Jo, Armbrustbolzen. 12 Schadenspunkte, Wunde, aber nix gefährliches, passt schon.“ Aber in der Geschichte will ich insbesondere den Hauptcharakter erfahren, ich will mit ihm erleben und das kann ich nur, wenn er auch einmal sein menschliche Seite zeigt. Jurina kann sich meinetwegen als Heldin sehr gefühlsarm zeigen, doch eine Geschichte hat, so 1:1 sie auch sein mag, immer noch einen anderen Effekt und ich will ja auch nicht, dass Jurina zum gefühlskalten „Arschlochcharakter“ verkommt, der fanatisch nur für seine Göttin lebt und sonst alles um sich herum vegisst. Ich will ihr ja nicht die typischen „Löwin-derDonnernden-Eigenschaften“ absprechen, sondern nur, dass sei vllt. etwas greifbarer wird.

    So nun hab ich aber genug herumgemeckert, so konstruktiv das Ganze IMHO auch sein mochte. [Ich hasse diese „keine Kritik ist Lob genug“-Mentalität manchmal selbst an mir :( ]

    Ich muss nochmal meinen Respekt ausprechen, dafür, dass du dir diese Mühe hier machst und die Geschichte ist auch klasse. Meine Highlights sind die Sache mit der Frau, die Szene, wenn Jurina die Grotte von Donnerbach betritt und das Wiedersehen mit Skasgej. Das sind so Momente, in das Geschehen um Jurina ein wenig aufgelockert wird und die somit ein wenig aus der Reihe fallen. Ich lese die Geschichte immer wieder gerne und das ist die Hauptsache. Deine Mühen haben sich mMn bis jetzt mehr als ausgezahlt und wir wollen ja alle, dass du noch weitermachst. B)
    *Einelaolawellefürschattenkatzeorganisier*
    Ich kann nicht mehr sagen, dass dir das Teil super gelungen ist, auch wenn sich das nach dem Großteil meiner Kritik oben nicht so angehört hat. *derlupusschämtsichauch* Das mögen zwar so ein paar kleine, für mich störende Elemente gewesen sein, doch unterm Strich, könnte das Ergebnis eigentlich nicht positiver ausfallen. Und jetzt halt ich wohl besser meine Klappe, bevor ich mich noch um Kopf und Kragen rede und es nachher noch besser machen muss. Reicht ja schon, dass dieser Beitrag in der Länge alles bisher von mir dagewesene schlägt. :cool2:
    [br][br]"Keuscheit ist die unnatürlichste aller sexuellen Perversionen."
    [br]"Das Wesen eines Genies besteht zu 5 Prozent aus Inspiration und zu 95 Prozent aus Transpiration." [Albert Einstein]

    Die Kraft der Elemente - Eis, Luft, Feuer, Erz

    Mich zu rechtfertigen ist eine schlechte Angewohnheit (Da! Ich tue es schon wieder! *böseSchattenkatze*) von mir.
    Eigentlich gebe ich direkte Gedanken sehr selten wieder (dies geschieht durch kursive Schrift), und diese "Rechtfertigungen" wie halt an der Stelle, an der sie Delara fragt, dienen im Prinzip dazu, den Kontrast Amazone - Rest der Menschheit zu skizzieren (die Direktheit, Naivität, etc.).
    Holzhammer war damit natürlich nicht gemeint.
    Hm, habe ich nach dem Goblinüberfall mal wieder die Gefühle vergessen? Das ist ja schon mal angemerkt worden und ich bemühe mich nach Möglichkeit auch, da immer dran zu denken (bald kommen ein paar Szenen, da kommen ganz viele Gefühle Jurinas drin vor, und die hatte ich von Anfang an drin und nicht jetzt heimlich nachgetragen).
    Dann werde ich diese Stelle mal überarbeiten und Gefühle nachtragen.

    @lupus: Dann nehme ich es mal als Ehre, daß Dein längster bisheriger Beitrag Lob und Kritik an meiner Story ist und freue mich, daß das Positive das Negative überwiegt.

    Übrigens: auf meinem Rechner hat sie mittlerweile über 40 Seiten im Worddokument (ich bin den Seiten hier im Thread aber auch um einiges voraus), und ich betrachte das noch ziemlich als am Anfang ... es wird noch lang! (Aber hoffentlich nicht langweilig.)

    Na, jetzt habe ich mich ja nur ganz wenig gerechtfertigt. *braveSchattenkatze* ;)
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    42 Seiten Word in Schriftgröße 12! ;)

    @Lupus: Ich denke, da das von Dir angeführte, und korrigierte Beispiel etwas übertrieben ist. Es ist ja noch nicht bekannt, ob Jurina in Delara wirklich mehr sieht, als ein Sexobjekt, oder etwas austauschbares (*duck*). Insgesamt kennen sie sich auch noch nicht so lange, um solche starken Gefühle zu rechtfertigen. Kaum einen interessiert, was ein One-Night-Stand sonst so im Leben macht, und es berührt einen selten so sehr, denn das ist nicht der Sinn von einmal Sex haben.

    Auch muss man bedenken, das Jurina und Delara Kampferprobt sind. Für beide ist ein Bolzen in der Schulter etwas weitaus gewöhnlicheres, als für Skasgej.

    Und Jurina taut noch auf. Noch ist sie sehr geprägt von zu Hause, wo sie ja allenfalls erst seit 2-3 Monaten weg ist. Bald gibt es Gefühle noch und nöcher :)
    Of course she's gay!

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    Selbst wenn Jurina nur ein Sexobjekt in Delara sieht (ich drücke ja doch nicht alles dem geneigten Leser aufs Auge, wie die beiden zueinander stehen, darf sich jeder vorerst nach eigenem Ermessen heraus interpretieren), darf sie trotzdem ruhig irgendwie geartete Gefühle haben, wenn ihre Reisegefährtin, Mit-Geweihte und Bettgespielin einen Armbrustbolzen in die Schulter kriegt.
    Natürlich wird sie als Kämpferin nicht aufschreien und in Ohnmacht fallen, aber stimmt schon, irgendeine Reaktion sollte schon kommen.
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    Ist mir alles klar. Ich meinte auch eher, dass es Jurina als Romanheldin gut tun würde, wenn sie auch mal unbewusst ein paar Gefühle zeigen würde. Das ist ne Sache, die ich für das Erlebnis der Story recht wichtig finde. Und ich denke, dass sich Jurina durchaus an Delara "gewöhnen" könnte. Auch wenn ich das wahrscheinlich nicht so beurteilen kann.
    Ich fordere ja nur "Weg vom Spieltisch" Das ist es eben, was ich meinte. Am Tisch weiß man, dass ein Bolzen nicht großartig schadet, aber wenn man jemanden mit einem Armbrustbolzen im Körper, und dann auch noch in der Nähe des Herzens, sieht sieht die Welt gleich anders aus. Das ist es, was ich meine. An solchen Stellen glaube ich nicht mehr in die Handlung inbegriffen zu sein.

    Und Jurina taut noch auf. Noch ist sie sehr geprägt von zu Hause, wo sie ja allenfalls erst seit 2-3 Monaten weg ist. Bald gibt es Gefühle noch und nöcher 


    Och mensch, jetzt verrat doch nicht alles. Jetzt istr die Ganze Spannung hin. :zwinker2: :lol:

    @ Schattenkatze: Enbdlich versteht mich mal einer. :lol:
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    Ich sagte ja nicht, das sie es nicht tun soll, oder würde. Ich finde es nur recht früh, zu behaupten, das die beiden sich so schnell aneinander "gewöhnen" würden. Sie kennen sich ja gerade mal ein paar Tage. Und wie du schon sagts, der Armbrustbolzen ist ja (zumindest unter Kämpfer) nichts wirklich schlimmes. Aber lass Dich überraschen, die Haupthandlung hat ja noch gar nicht angfangen. ;) Ist ja noch alles Prolog hier.
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    So, ich habe besagte Stelle etwas überarbeitet ... allerdings befürchte ich, allzuviel Gefühl ist da nicht hinzugekommen, aber ein bißchen.
    Lupus' Vorschlag wäre tatsächlich in meinen Augen zwei (erfahrenen) Kämpferinnen, die sooo vertraut noch nicht sind, unangemessen übertrieben. Außerdem unterstelle ich beiden, daß ihnen durchaus klar ist, daß ein Bolzen in der Schulter zwar keine angenehme Sache ist, aber auch nicht zu den sehr gefährlichen Verwundungen zählt, wenn sie denn halbwegs gut behandelt wird.
    Aber so gänzlich ohne (explizit erwähnte, denn vor meinem innneren Auge hatte ich Anteilnahme und Besorgnis durchaus vor Augen) Regung ist es auch nicht ganz überzeugend, das ist wahr.

    Haupthandlung hat noch nicht angefangen? Das ist mir neu, ich dachte, sie wäre schon längst initiiert worden! :)
    Nur die Lowangenepisode gehört nicht zur Haupthandlung, ist aber Ursache für diese kleine Geschichte.
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    So ist es schon besser. Ich hätte bei meinem Vorschlag ja nur darauf abgezielt, dass Jurina, geleitet durch die unbewussten Gefühlsregungen, erst glaubt oder befürchtet, dass der Bolzen Delara durch das Herz gejagt wäre. (Meinetwegen auch durch den Sonnenpunkt :zwinker2: ) Erst beim Näherkommen sieht sie, dass tatsächlich nur die Schulter getroffen wurde.
    Aber so bin ich auch schon zufrieden, und froh darüber, dass Jurina jetzt auch mal Gefühle zeigen kann. Weiter so.

    Und jetzt Weiter, weiter, weiter!!! Ich will was zu lesen haben :zwinker2: .
    *sichumguck* Wie? Was habt ihr denn alle? Ich motivier sie doch nur. *mitderachselzuck*
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    Ganz so entsetzt konnte Jurina nicht sein ... immerhin hat sie Delara mit Bolzen in der Schulter kämpfen sehen, waidwund kann sie da nicht gewesen sein. ;)
    Und Jurina hat doch schon Gefühle vorher gezeigt ... wenn auch manchmal erst auf Nachfrage. :)
    Aber wenn es jetzt besser ist, dann ist es ja gut.

    Ich mache weiter...
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    „Ich kenne Euch nicht. Was versteht Ihr von meinen Aufgaben und Pflichten?“ fragte er arrogant zurück. „Ihr seid doch nur eine Frau, was wisst Ihr schon“, fuhr er mit einer Verächtlichkeit fort, die der Jurinas in nichts nachstand. „Der junge Sturmfels bot sich ideal an - aus politischer Hinsicht war das alles perfekt.“
    Die Amazone trat einen kurzen Schritt vor und schlug dem Grafen ins Gesicht, was seinen Kopf etwas herumriss und einen roten Abdruck auf seiner Wange hinterließ. „Dafür fordere ich Euch“, zischte ihn Jurina an.
    „Ich kämpfe mit keiner Frau“, erwiderte Graf Praiodan überheblich, doch seine Stimme zitterte etwas und für einen Moment wich alles Blut aus seinem rundem Gesicht, „das habe ich, Graf Praiodan von Lowangen, nicht nötig!“
    Jurina blickte ihn völlig überrascht an „Ihr seid ein Feigling!“ erklärte sie kalt. „Ein ehrloser Feigling!“ Ihre grünen Augen blitzten, als sie begriff, dass er sich hinter seinem Rang und Herkunft versteckte, aber tatsächlich Angst vor ihr hatte.
    Delara trat vor und berührte Jurina kurz am Arm. „Komm. Dieser Wicht hat unsere Aufmerksamkeit nicht verdient und er wird den Konsequenzen seines Handelns nicht entkommen“, sagte sie ruhig und leise.
    Einen Moment noch verharrte Jurina und blickte den Grafen mit Verachtung und Abscheu an, dann spuckte sie vor seinen Füßen aus, wandte sie sich um und verließ den Raum und das Haus mit großen Schritten, ihr roter Umhang blähte sich leicht.
    Draußen legte Delara kurz den Arm auf den Jurinas. „Es war schon gut so. Er wäre kein angemessener Gegner für dich gewesen, und er ist ohnehin die längste Zeit Graf gewesen.“
    Jurina schnaubte verächtlich. „Warum gebt ihr solchen Leute Macht? Er kümmert sich nicht einmal um seine eigenen Pächter, interessierte sich erst für sie, als keine Steuern kamen. Gleichzeitig lebt er hier in einem protzigen Haus, das mit dem Geld dieser Pächter erbaut wurde. Die toten Leute aus Fendok sorgten für seinen fetten Bauch! Was hat er getan, soviel Macht zu haben? Hat er rondrianische Taten vollbracht?“ Die letzte Frage stellte sie in einem Tonfall, der deutlich machte, dass sie die Antwort kannte.
    Delara schwieg einen kurzen Moment lang. „So ist das System seit Alters her. Es mag nicht immer funktionieren, aber so will es die praiotische Ordnung.“
    Wieder schnaubte Jurina abfällig. „Nicht jetzt“, sagte Delara schnell, die befürchtete, Jurina könne etwas auf offener Straße sagen, das sie Kopf und Kragen kosten könnte, denn die Offenheit der Amazone war ihr mittlerweile wohl vertraut. „Ich weiß, ihr Amazonen habt andere Traditionen und die unseren sind dir fremd. Auch ich stehe nicht hinter Graf Praiodan, ebenso wie Ihre Eminenz. Trotzdem müssen gewisse Dinge eingehalten werden.“
    Sie sah Jurina fest an. „Komm, lass uns die Pferde versorgen und dann Lowangen anschauen, wenn du magst“, schlug sie vor.
    Jurina nickte ihr Einverständnis. Noch immer hatte sie sichtlich Probleme, sich damit abzufinden, waren ihr Institutionen wie Adel und Macht in den Händen derer, die ihn nur ererbten, ohne sich irgendwelche eigene Verdienste zuschreiben zu können, ein unverständliches Rätsel.
    Vor dem Tempel standen nun andere Geweihte Wache, und Innen war an der Stimmung zu bemerken, dass Änderungen bevorstanden und bereits stattgefunden hatte. Die ersten Aufgabenumverteilungen waren bereits durchgeführt worden. Nun taten auch die weiblichen Geweihten des Lowanger Tempels sichtbar Dienst, die, wie sich herausgestellt hatte, zu den Diensten in den hinteren Tempelräumen eingeteilt worden waren.
    Nachdem Delara und Jurina ihre Pferde in den Stall des Tempels gebracht und versorgt hatten, wurde ihnen im Tempel eine Kammer zugeteilt, in der sie ihre Taschen unterbrachten, bevor sie aufbrachen, die Stadt am Svellt zu erkunden.
    Lowangen war eine große Stadt, die vorwiegend vom Handel und vom Handwerk lebte, von daher wohnten hier Menschen aus vielen Regionen und Kulturen Aventuriens, bzw. zogen hier durch mit ihren Waren. Hier sah Jurina zum ersten mal einen Angehörigen des Kleinen Volkes, einen Zwerg, und auch Elfen lebten hier.
    Allmählich zog die Dämmerung herauf und der Abend begann sich herabzusenken. Die beiden gerüsteten Frauen – Delara noch zusätzlich in wärmende Kleidung gehüllt – gingen durch die Straßen der belebten Stadt. Ein Ausrufer verkündete die wahre Version der Ereignisse in Fendok, in der nun Jurina als Bezwingerin des Werwolfes genannt wurde. Delara lächelte Jurina an, als sie dies hörte, Jurina nickte nur. „Ich möchte noch ganz andere leuingefällige Heldentaten begehen, mit denen ich mich als würdig erweise, zu einer Blutlöwin ernannt zu werden. Doch dies wird noch viele Prüfungen und Kämpfe von mir erfordern, viel von meinem Blut und der meiner Gegnerinnen und Gegner, das ich der Donnernden opfern werde.“
    „So wirst du dies nicht als deine erste Heldentat anerkennen lassen?“
    „Nein“, erwiderte Jurina, „dieser Kampf erscheint mir für diese Ehre als nicht würdig genug in meinen Augen. Und wenn es in meinen Augen nicht gerecht wird, wie sollte es dann in den Augen der stets wachsamen Löwin Alverans?“
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    Die Kraft der Elemente - Eis, Luft, Feuer, Erz

    Sehr schön, das ging ja, wie die Feuerwehr. Es ist schön zu sehen, dass es Fortschritte macht.

    Sorry, wenn ich schon wieder was zu bekritteln habe, aber irgenwdwie gafällt mir die Backpfeife nicht so. Ich würd einen heftigen Schlag mit dem Handrücken vorschlagen, das ist noch demütigender für den Grafen, weil es eine tatsächliche Züchtigung darstellt und Jurina IMHO erhabener macht. Eine Ohrfeige hört sich nun eher nach einer Schankmagd an die einen zudringlichen Griff bestraft. Und das ist Jurina nun weiß Gott nicht.

    Ansonsten bin ich aber vollauf zufrieden. Mehr davon.
    [br][br]"Keuscheit ist die unnatürlichste aller sexuellen Perversionen."
    [br]"Das Wesen eines Genies besteht zu 5 Prozent aus Inspiration und zu 95 Prozent aus Transpiration." [Albert Einstein]

    Die Kraft der Elemente - Eis, Luft, Feuer, Erz

    Hm, nein, ich finde die Ohrfeige voll in Ordnung. Ein Schlag mit dem Handrücken erinnert mich immer an die Franzosen/Horasier. Da wo der eitle Adelige seinem Gegenüber so proforma ein Schlag anbringt, um zu zeigen, was er von der Sache hält, und das er sich duellieren möchte. Kann natürlich jeder anders sehen.

    Mal davon ab, sehe ich nicht ganz den Unterschied, denn Schmerzen tut ja letzten Endes beides, und da liegt der Sinn einer solchen Sache.
    Of course she's gay!

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    So, dies ist das letzte Stück der Lowangen-Episode und des 5. Kapitels. Danach ist die Ruhepause vorerst vorbei, dann kommt der Schneemann. ;)


    Noch immer ging sie selbstbewussten Schrittes neben der Ritterin der Göttin her. Mit dem Untergang der kalten, wenig Wärme spendenden Wintersonne war es noch viel kälter geworden, Delara konnte die Gänsehaut auf Jurinas bloßer Haut spüren und wie kalt ihre Extremitäten waren. Dennoch ließ sich die stolze Amazone nichts anmerken. Innerlich schüttelte Delara nur den Kopf darüber, doch erkannte sie es als müßig, ihre Begleiterin darauf anzusprechen. Hoffentlich zog sie sich keine Erkältung oder gar ein Fieber zu, aber zugleich bewunderte sie die Zähigkeit und die Willensstärke Jurinas.
    „Sie nur!“ Sie zeigte auf eine große, menschenhohe Statue in einem Vorgarten eines großen Hauses im Stadtteil Bunte Flucht, in dem das Kunsthandwerk besonders hoch gewertet wurde. Die Statue war komplett aus Eis erschaffen und zeigte eine Tänzerin in einer anmutenden Phase eines Tanzes. Die Arbeit war sehr detailliert und wunderschön anzuschauen. Die beiden Frauen blieben stehen und betrachteten es einen Moment lang.
    „Wer hat dies erschaffen?“ fragte Jurina beeindruckt, jedoch ein Zittern unterdrückend. „Wie wurde dies erschaffen?“
    Delara zuckte mit den Schultern. „Ich würde ja sagen, meisterliche Handwerkskunst, aber auf dem Eis sehe ich nicht einen Kratzer, und ein so großer Eisblock ... Vielleicht durch Magie, hier gibt es ja Akademien. Und hier in der Bunten Flucht leben auch viele Elfen.“
    „Es ist sehr schön. Ich kann die Bewegung, in der sie festgehalten wurde, förmlich sehen“, sagte Jurina, die sichtlich von der filigranen Arbeit angetan ist.
    Sie gingen noch weiter, bis Delara angesichts eines Holzschildes mit einer aufgemalten Suppenterrine anhielt. „Komm, lass uns etwas Essen. Ich lade dich ein.“ Sie öffnete die Tür, durch die ihr sogleich wohlige Wärme entgegenschlug.
    Innen brannte in einem großen Kamin ein riesiges Feuer, an hölzernen Tischen saßen viele abendliche Besucher und Barde mit einer Laute hielt gerade die Aufmerksamkeit einiger dieser Kunden gefangen. Zu Delaras Bedauern war nahe am Feuer kein Platz mehr frei, so mussten sie mit freien Plätzen am Rande des Raumes Vorlieb nehmen. Delara bestellte warmen Kräuterwein für sie beide und heißen Eintopf.
    Sie blieben lange genug um Delara hoffen zu lassen, dass es Jurina zumindest etwas wärmer geworden war. Ihre Unterhaltung hatte sich vorwiegend um die Ereignisse seit ihrer Ankunft in Lowangen gedreht, um das unehrenhafte und nicht entschuldbare Verhalten des Schwertbruders und die feige Arroganz Graf Praiodans. „Ihre Eminenz wird es dem Magistrat und dem Gildenrat vortragen. Wegen seiner Habgier wird niemand mehr in Furcht leben müssen“, bekräftigte die Ritterin der Göttin.
    Auf dem Rückweg zum Rondra-Tempel nahmen sie einen anderen Weg, und wieder stießen sie auf eine wunderschön modeliierte Eisskulptur auf einem Platz, die ein steigendes Pferd darstellte, die sie beide wieder bewunderten.
    Zurück im Tempel war es Zeit für das abendliche Gebet, die Pferde zu versorgen und Säbel- und Anderthalbhänderübungen. Ein Medicus sah nach Delaras und auch Skasgejs Wunden, doch diese verheilten gut.
    Am nächsten Tag hatte Delara viel zu tun im Auftrage Aldares und des Tempels, so dass Jurina viel Zeit für Übungen, Gebete und Meditationen hatte sowie für einen Gang mir Rondira zum Hufschmied, denn sie brauchte neue Hufeisen. Ein neuer, provisorischer Tempelvorsteher wurde eingesetzt, Skasgej legte Zeugnis ab, ebenso wie Jurina und das Verhalten der als eigentlich vorbildlich erachteten Männer war Tagesgespräch in Lowangen..
    „Ich werde morgen nach Hause reiten“, eröffnete Jurina Delara am Nachmittag. „Es war gut, dass ich mit hierher geritten bin, doch nun wird es Zeit für mich, bin ich doch schon seit langer Zeit fort.“
    „Ich weiß“, sagte Delara traurig. Sie sah Jurina an, trat dicht an sie heran und nahm ihre Hände in die ihren. „Es war eine schöne Zeit mit dir.“
    „Ja, auch ich werde an dich denken, Delara“, antwortete Jurina, den Druck erwidernd. „Ich werde von dir auf Keshal Rondra erzählen.“
    „Jurina“, setzte Delara an und in ihren blauen blitzte es auf, „was hältst du davon, wenn ich mit dir käme? Ihre Eminenz wird mir die Erlaubnis bestimmt nicht verweigern und wir könnten zusammen nach Süden reisen.“
    Auf Jurinas Gesicht breitete sich ein Lächeln aus. „Ich hätte nichts dagegen, Es wäre mir eine Freude, dich an meiner Seite zu wissen. Nur bedenke – mit nach Keshal Rondra kann ich dich nicht nehmen, ohne vorher die Einwilligung einzuholen.“
    Delara nickte. „Das macht nichts“, sagte sie. Obwohl ihr doch anzusehen und zu hören war, dass sie sehr gerne eine Amazonenburg betreten würde, willigte sie sofort ein. „Mit nach Punin werde ich kommen. Ich werde die Bundmeisterin heute noch fragen.“
    Mein Tagebuch unserer 7G-Kampagne.

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    Geschichten von mir: Eine Söldnerin zu sein //Die Kraft der Elemente

    Aus dem DSA-Quiz: Ich: "Wer ist einE so großeR VerehrerIn von Königin Yppolita, dass sie/er sogar im eigenen Schlafzimmer einen Schrein zu Ehren Yppolitas hat?"
    Antwort Tuzzughs: "Vielleicht ... Schattenkatze?"
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