Die Kraft der Elemente - Eis, Luft, Feuer, Erz

    Die Kraft der Elemente - Eis, Luft, Feuer, Erz

    "Thaumaturgische Strahlung", ergänzt der große Gott Om. "Eigentlich wollte ich mich mal wieder hier umsehen, doch aus meiner Idee, ein Gebrigspuma zu sein ist leider nichts geworden..." Der große Gott Om, in der Gestalt ein kleinen Schnappschildkröte, nimmt einen Schluck von dem Bärendrücker. "Ah... gutes Zeug. Hoffen wir, das die Drucker sich beeilen."

    Wir haben immernoch Weihnachten... noch eine Seite? :shy:
    Of course she's gay!

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    "Tja!", meint der Feldwebel tröstend, "Wenn man schon magische Strahlung von diesen alten Zauseln abbekommt, dann kommt selten das dabei heraus, was man sich wünscht. Aber sieh das ganze doch mal positiv. Als Gebirgspuma würdest du jetzt nicht hier sitzen, Bärendrücker trinken und schöne Geschichten vorgelesen bekommen, oder?"

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    So viel Drücker für die Drucker, da muss doch mal 'ne Fortsetzung dransitzen, nischt wahhr? :lol:
    Feldwebel Colon - Stadtwache Ankh-Morpork

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    Weil so fleißig um Nachschub gebeten wird... :)
    Da es keine Beschreibung von Aldares VIII. Äußerem gibt, habe ich das selber entworfen. Ihre Beschreibung - außer ihrer häufigen grüblerischen Gemütslage - stammt also von mir und ist mitnichten irgendwie offiziell belegbar (Lexikon, KKO, G&D, Enzyclopaedia - nirgendwo ist eine Beschreibung ihres Aussehens zu finden).



    5. Kapitel

    Jurina stand gerade in der Box und striegelte Rondira, als Delara sich auf die Boxentür mit den Armen lehnte. Jurina wurde darauf aufmerksam, weil Rondira warnend die Ohren anlegte. Sie setze an, um etwas warnendes zu sagen, als sie sich umdrehte und Delara sah.
    Sie hatten sich heute Morgen ausgiebig voneinander verabschiedet und waren zusammen zur Frühmesse gegangen. Delara lächelte fröhlich, fast grinste sie, braune Haarsträhnen fielen ihr ins Gesicht und ließen sie jünger wirken. „Ich komme mit!“ verkündete sie. „Ich habe Ihre Eminenz gebeten, mich mitzunehmen, und sie hat mir diesen Wunsch erfüllt.“
    Jurina lächelte. „Das ist schön“, erwiderte sie erfreut. Delara ging die Stallgasse weiter, um sich um ihr eigenes Pferd zu kümmern, während sie selber Rondira weiter putzte. Schließlich führte sie die langbeinige Fuchsstute heraus auf den Vorplatz, kurz darauf erschien auch Delara mit einer schwarzen Stute mit einer kleinen Flocke auf der Stirn und ein Stallbursche führte einen Schimmel heraus.
    Dort war nun Skasgej, der vor einer dreiviertel Stunde, als Jurina den Stall betreten hatte, noch nicht da gewesen war. Er stand neben einem Pferd, das kleiner war als Rondira und stämmiger gebaut. „Guten Morgen und den Zwölfen zum Gruße“, sagte er mit rollendem ‚r’ und wurde zurückgegrüßt. Er erzählte, er sei noch gestern Abend benachrichtigt worden, dass seine Begleitung gewährt worden sei und stellte sich anschließend Delara vor.
    Die Packtaschen aller Pferde waren gefüllt mit Proviant für Mensch und Ross, ihren Mantel hatte Jurina über den Sattel gehängt. Nach kurzer Zeit kam Aldare von Donnerhall herab. Ihr Ornat flatterte wie das Delaras leicht im kalten Wind, ebenso wie ihr braunes Haar. Auch jetzt trug ihr Gesicht einen etwas melancholischen Ausdruck, wie Jurina noch feststellen sollte, war dies ein häufiger Gesichtsausdruck bei ihr, versank sie doch häufig in Nachdenken, Grübeleien und etwas düsterer Stimmung. Heute jedoch – oder zumindest für diesen Moment – hatten ihre grauen Augen einen aufmerksamen, lebhaften Blick und Jurinas konnte ihre starke Persönlichkeit förmlich spüren, wie es auch schon während der Messen gewesen war.
    „Eure Eminenz“, sprach sie höflich die Meisterin des Bundes an, nachdem diese im Namen der Rondra gegrüßt hatte, „es ist mir eine Ehre, dass Ihr nach mir fragtet, Euch zu begleiten.“
    „Und ich freue mich, dass eine junge Löwin unserer Herrin Rondra in Donnerbach weilt und so entgegenkommend ist, mich auf meiner Reise in kirchlichen Pflichten nach Lowangen zu begleiten“, erwiderte Aldare. „Ich würde mich freuen, wenn wir uns ein unterwegs ein wenig unterhalten würden.“
    „So weit es mir möglich ist, werde ich das gerne tun.“
    Delara warf Jurina noch ein Lächeln zu, dann schwangen sich die drei Frauen und Skasgej in die Sättel und brachen auf gen Lowangen.
    Die Reise würde etwa sechs Tage dauern, immer südwestlich, erst am Rand des Nebelmoores entlang, dann über Steppe und am nördlichen Rand des Finsterkammes vorbei. Es war ein Ausläufer des Svellt zu überqueren, bevor sie Lowangen, an einem weiteren Nebenarm des Svellt gelegen, erreichen würden.
    Mein Tagebuch unserer 7G-Kampagne.

    Meine FAB-Charaktere

    Geschichten von mir: Eine Söldnerin zu sein //Die Kraft der Elemente

    Aus dem DSA-Quiz: Ich: "Wer ist einE so großeR VerehrerIn von Königin Yppolita, dass sie/er sogar im eigenen Schlafzimmer einen Schrein zu Ehren Yppolitas hat?"
    Antwort Tuzzughs: "Vielleicht ... Schattenkatze?"

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    Weil so fleißig um Nachschub gebeten wird... :)


    Daraus schließe ich, dass ich den Nachschub beeinflussen kann :-). Mir bleibt mal wieder nichts zu sagen, außer weiter so, da ich nichts zum rummöppern finde
    "Leute hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen!" Oliver Wendell Holmes

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    Feldwebel Colon ist erfreut über die Eildepesche der Druckergilde. Eifrig liest er den neuesten Teil der Fortsetzungsgeschichte laut vor, damit auch die Schildkröte etwas davon hat. "Sehr schön.", brummt der Stadtwächter zufrieden und gibt der Schildkröte noch einen Trunk Bärendrücker.
    "Wohl bekomm's."
    Feldwebel Colon - Stadtwache Ankh-Morpork

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    Die letzte Fortsetzung - diesen Jahres! :)


    Am ersten Tag unterhielten sie sich recht viel. Jurina erfuhr so manchen Aspekt der Rondrakirche, der ihr neu war und sprach ihrerseits über ihr Volk und ihre Ausbildung, soweit es ihre Schweigepflicht zuließ. Die Amazonen lebten zurückgezogen auf ihren Burgen, die Wege dorthin waren schon geheim und waren nur wenigen bekannt, Amazonen wie die seltenen, fremden Besucher hatten Stillschweigen zu wahren über die wichtigen Dinge.
    Aber auch der Norbarde erzählte von seinem Volk und dessen Lebensweise. Die Norbarden zogen in kleinen Sippenverbänden mit ihren Wagen umher, lebten in einer polygamen Gesellschaft, was Jurina überhaupt nicht nachvollziehen konnte, sogar abschreckend fand. Norbarden waren Händler, die um des Handels, nicht um des Profites Willen handelten. Auch dies war eine Einstellung, die mehr als fremd für die Amazone war.
    „Körper und Geist wurden über viele Götterläufe hinweg trainiert und gefordert“, erzählte Delara über ihr Noviziat und ihre Weihe in Donnerbach. „Die Nächte vor der Weihe wurden durchwacht, mit Schwertübungen und Gebeten verbracht und auch mein Körper wurde bis zum Äußersten gefordert und geprüft. Es war eine große Prüfung, eine Herausforderung an Geist und Körper, und Rondra nahm mich an.“ Obwohl ihre Weihe bereits über ein Jahrzehnt zurücklag, war ihre Erinnerung an diesen intimen, bedeutsamen Moment in ihrem Leben frisch wie eh und je. „Selten habe ich eine Nähe zu Rondra verspürt wie bei meiner Weihe ...“
    Jurina nickte. Sie kannte diesen Ausdruck, gehörte er doch auch zu ihr selber wie ihr Glaube. „Auch bei uns wird großer Wert auf eine körperliche Ausbildung gelegt. Nicht nur das Noviziat, das ganze Leben ist eine Prüfung, in der wir immer wieder Rondra beweisen müssen, dass wir ihr Wohlwollen verdienen! Einige Tage vor meiner Weihe zog ich mich wie alle Novizinnen in den Raschtullswall zurück. Dort fastete ich, meditierte ich und machte meine Säbelübungen. Ich suchte die Nähe der Donnernden auf, um zu erfahren, ob sie mich für würdig erachten würde oder nicht.
    Ich hatte tatsächlich eine Vision ... und kehrte nach Keshal Rondra zurück. Im Zuge der Weihe wurde ich erneut geprüft, wie es die alte Tradition verlangt, denn Körper und Geist müssen stark sein. In dem darauffolgenden Duell gelang es mir, meine Weihepatin, die mich auf die Weihe und ihre Anforderungen vorbereitet hat, zweimal zu treffen und ihr Blut der Donnernden zu opfern.
    Seither opferte ich ihr sowohl das eigene, als auch das Blut von Gegnerinnen und Gegnern“, sprach Jurina mit Stolz über ihre Ausbildung.
    Den ganzen Tag lang zogen sie am Rande des winterlichen Nebelmoores entlang. Büsche und Buschwerk wuchs hier, in Gruppen und manchmal auch vereinzelnd stehend. Es schneite vereinzelt, Schnee stob unter den Hufen der Pferde auf und es war tatsächlich sehr kalt. Jurina trug den Mantel und die Handschuhe, so dass ihr nicht ganz so kalt war wie zuvor. Hoch aufgerichtet ritt sie zwischen Delara und Aldare, die beide ebenso wie Skasgej wesentlich wärmer angezogen waren.
    Am Abend fanden sie einen geeigneten Lagerplatz bei einer kleinen, einsam stehenden Baumgruppe, die so etwas Schutz vor Wind und Schnee boten und gleichzeitig Feuerholz für ein wärmendes Feuer lieferten. Erst versorgten sie die Pferde, dann bot sich Skasgej zum Holz schlagen an, während Delara und Jurina das Lager aufschlugen. Aldare saß etwas abseits und versank den Abend über zusehends in grüblerisches Schweigen.
    Das Abendgebet verrichteten die drei zusammen, auch Skasgej erwies seinen Respekt gegenüber den Göttern. „Ich werde meine täglichen Übungen machen. Würdest du mir die Ehre erweisen?“ fragte Jurina Delara danach.
    „Selbstverständlich. Wir haben noch nie zusammen die Klingen gekreuzt.“
    Gemeinsam gingen sie einige Schritt abseits. Jurina hatte sich vorher des Mantel entledigt, ebenso wie Delara eines Teiles ihrer dicken Kleidung. Gegenüber nahmen sie Aufstellung, Jurina zog ihren leicht geschwungenen Amazonensäbel, Delara ihr Langschwert und gegenseitig grüßten sie sich respektvoll durch ein Heben der Waffen.
    Dann geschah – nichts. Beide warteten darauf, dass die andere den ersten Schlag führte.
    „Schlag zu“, forderte Delara. Ihre braunes Haar wehte ihr etwas ins Gesicht, doch sie beachtete es nicht. „Es ist nur eine freundschaftliche Übung, kein Ernstfall.“
    „Nein.“ Jurina schüttelte den Kopf. „Jeder Kampf ist ernst zu nehmen.“ Ihre grünen Augen fixierten aufmerksam ihr Gegenüber.
    „Nun gut“, sagte Delara nach weiteren Herzschlägen des Schweigens, und Beobachtens, „ich werde den ersten Schlag führen, aber dafür wirst du beim nächsten Mal anfangen.“
    Kaum, dass sie zu Ende gesprochen hatte und bevor Jurina Gelegenheit hatte, zu antworten, fuhr ihr Schwert auch schon hoch und auf Jurina hinab. Diese konnte ihren Säbel im letzten Moment noch hochreißen und die Klinge abwehren. Dann schlug sie selber schnell zu, doch Delara war es ein leichtes, den Hieb abzuwehren.
    Schnell zeichnete sich ab, dass Delara in der Kunst, ein Schwert zu führen, Jurina deutlich überlegen war mit ihrem Säbel. Schnell und sicher waren ihre Schwertstreiche, geführt mit der flachen Klinge, und häufig genug konnte sie die junge Amazone täuschen oder aber war zu schnell für sie. Doch Jurina gab nicht auf, hochkonzentriert machte sie weiter und kämpfte um jeden Fußbreit Boden, den sie zurückgedrängt wurde.
    Erst als beide bereits schwitzten, wich Delara plötzlich zurück und ließ ihr Schwert sinken. „Das sollte genügen für heute Abend“, lächelte sie.
    Die Wachen teilten die beiden jüngeren Geweihten und Skasgej unter sich auf und am nächsten Tag brachen sie in aller Frühe, nach Gebet und Frühstück, wieder auf.
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    Motivieren? Mom!
    *Eine Gruppe Cherleeder kommt in die Schenke gelaufen.*
    Darf ich vorstellen: Mein Proffessionelles Motivatorinen Team!
    *Cherleeder beginnen damit Schattenkatze anzufeuern!*
    So, ich stell die hier mal ab, bis der nächste Teil fertig ist :lol:

    *Asleif-Jorgason verlässt die Schenke, die Cherleeder bleiben und Tanzen weiter.*

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    Und die erste Fortsetzung des Jahres 4 nach dem WC. ;) Anfeuern hilft wirklich, glaube ich. :cool2:


    Auch an diesem Tag führte sie ihr Weg noch am düsteren Nebelmoor vorbei. Zwischenzeitlich schneite es manchmal und es blieb weiterhin kalt, während das Buschwerk den schmalen Weg, eigentlich mehr ein Pfad, rahmte.
    Plötzlich richteten sich Rondiras Ohren auf, auch die anderen Pferde wurden aufmerksam. Noch während Jurina nach ihrem Säbel griff und nach dem Anlass dafür Ausschau hielt, raschelte und knackte es im Gebüsch und zu beiden Seiten des Weges und vor ihnen sprangen Goblins hervor. Je drei zu jeder der beiden Seiten, die mit gespannten Armbrüsten aus ihrem Versteck hervorbrachen, ihre Speere oder Säbel fallen ließen, um mit den Armbrüsten zielen zu können. Vor ihnen waren es fünf, drei nebeneinander, mit Speeren oder Säbeln bewaffnet, hinter ihnen noch einmal zwei, die Schnee aufhoben und zu Bällen formten.
    Kaum hatte Jurina dies erfasst, rief sie ein lautes „Für die Königin, für Rondra!“, spornte Rondira an und holte mit ihrem Säbel aus, die drei auf der rechten Seite stehenden Goblins zu treffen. Rondiras gerade beginnender Galopp gab ihr Schwung und Kraft, doch der erste tauchte gewandt unter der blitzenden Klinge hinweg, dem zweiten jedoch schlug der Amazonensäbel eine klaffende Wunde über den Brustkorb, so dass er schreiend zusammenbrach und der letzte wiederum konnte ebenfalls sich tief genug wegducken.
    Jurina lenkte Rondira geradeaus, direkt auf den von ihr aus gesehen rechten der drei, die quer auf dem Weg standen. Schnee stob unter den Hufen der Fuchsstute auf, als sie im Galopp auf den Goblin zupreschte, den der Angriff sichtlich überraschte. Aufschreiend verschwand er unter den Hufen Rondiras. Jurina lenkte sie in einem engen Bogen nach rechts, um wieder an den drei am Wegesrand vorbeizupreschen.
    Aus den Augenwinkeln sah sie, dass Aldare mit gezogenem Schwert vom Sattel aus gegen die drei Goblins kämpfte, die auf der anderen Wegseite standen. Diese hatten zu ihren Speeren und Säbeln gegriffen, um sich der Meisterin des Bundes zu erwehren. Delara wiederum, ebenfalls zu Pferde, hatte sich auf die restlichen geworfen. Skasgej rutschte gerade aus dem Sattel.
    Wieder wollte Jurina den Schwung des galoppierenden Pferdes nutzen, um die drei Goblins in einem Streich zu treffen, bei den beiden ersten gelang ihr dies auch, doch der letzte tauchte wie zuvor geschickt weg. Er hielt noch immer seine Armbrust in der Hand und hob diese erneut, um sie auf sie auszurichten.
    Jurina zog Rondira wieder um die Hand und glitt gedankenschnell aus dem Sattel, um sich nun zu Fuß auf diesen Goblin zu stürzen. Dieser hob die Armbrust und drückte ab, Jurina sprang zur Seite, doch der Bolzen wäre auch ohne dieses Manöver an ihr vorbei geflogen. Sie hörte schräg hinter sich einen Schmerzensausruf Delaras und drang im nächsten Moment auf diesen letzten ihrer Gegner ein. Er hob die Armbrust, um den Hieb abzuwehren, doch der Säbel drang in seinen Körper tief ein.
    Jurina fuhr kampfbereit herum. Aldare hatte nur noch einen Gegner und kämpfte ebenso wie Delara zu mittlerweile zu Fuß, Delara streckte gerade den letzten ihrer beiden Gegner nieder, die beiden Schneeballwerfer waren wohl schon längst geflüchtet. Jurina lief zu ihr hinüber, nachdem ihr ein schneller, situationserfassender Blick gezeigt hatte, dass Aldare nur leichte und oberflächliche Verletzungen hatte. Der Armbrustbolzen jedoch, der für Jurina gedacht war, hatte die Ritterin der Göttin in die Schulter getroffen. „Lass mich die Wunde ansehen, Delara", sagte Jurina besorgt, als sie das Blut aus der Wunde hervorquellen sah.
    „Sieh erst nach dem Norbarden, ich komme für den Moment zurecht“, erwiderte Delara, nachdem sie sich kurz geräuspert hatte und setzte sich vorsichtig hin. Jurina half ihr dabei mit sanften Bewegungen und wollte zu Skasgej gehen, doch Aldare kümmerte sich bereits um ihn. Auch dieser hatte einen Bolzen in der Schulter, nur saß bei ihm kein Kettenhemd als zusätzlicher Schutz zwischen Kleidung und Haut.
    Jurina versorgte Delara, zog den Bolzen mit einem Ruck heraus, der Delara aufstöhnen ließ, säuberte die Wunde und verband sie. Dabei murmelte sie abfällig etwas über feige Goblins und elendige, unrondrianische Armbrüste. Dann trugen sie und Aldare die Goblinleichen zusammen und begruben sie unter Schnee. Aldare sprach anschließend einen Grabsegen für sie. Die Armnrüste wurden zerstört.
    Dann stiegen sie wieder zu Pferde, denn an diesem Kampfplatz zu lagern war eine schlechte Idee, falls die Goblins mit Verstärkung zurückkehren sollten, auch wenn dies sehr unwahrscheinlich war, hatten sie doch als vielfache Übermacht große Verluste erlitten.
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    Hmm, ich persönlich bevorzuge ja einen mehr Epischen erzählstiel, wo nicht jeder Einzelne Schwerthieb in einem Kampf beschreiben wird.
    So in der Art:
    Plötzlich sprangen Goblins linkt und rechts aus dem Gebüsch. Ein Hinterhalt!
    Jurina riss ihren Säbel aus der Scheide und preschte auf die Goblins zu, wie Rondras Zorn fuhr sie unter sie und vergoss das erste Blut.
    Doch die Goblins ließen sich nicht abschrecken, schossen mit Armbrüsten und versuchten die Reiter von ihren Pferden zu schlagen.
    Der Kampf topte, der tapferen Amazone kam es wie eine Ewigkeit vor, immer wieder hob und senkte sich ihr Säbel, Blut floss und Goblins gingen zu Boden.
    Doch gegen die ausgebildeten Kämpfer hatten die Goblins nichts entgegen zu setzen, bald schon lagen zahlreiche am Boden, der Rest floh zurück in den Schutz der Wälder.

    Naja, jedem dass seine.
    Ich lass jedenfalls die Cherleeder hier. Schließlich warte auch ich ungeduldig auf den nächsten Teil :lol:

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    Das ist aber wirklich Geschmackssache :-). Mir gefällt dieser Stil eigentlich gut, wenn man es schafft einen Mittelweg zu finden indem Details, die einen Kampf lebhaft machen können erwähnt werden, ohne das das ganze langatmig wird und ich denke das ist gelungen.

    Wenn jetzt sogar Cheerleader die Zeit bis zum nächsten Teil überbrücken bleib ich mal gleich hier ^^
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    Dabei habe ich den Kampf in meinen Augen schon recht kurz und schnell beschrieben, da er im Grunde eher ein Aufwärmtraining denn von tatsächlicher Relevanz ist.
    Und soooo viel Goblins waren es auch wieder nicht! ;) Diese Epik würde ich eher in einem wirklich wichtigen und dramatischen Kampf, oder besser noch, einer Schlacht verwenden, aber nicht für so ein verhältnismäßig unbedeutendes Scharmützel.
    Aber wie bereits festgehalten wurde: jedem das seine, und ich kann es nur begrenzt allen recht machen.
    So lange also die Story noch immer halbwegs rund ist und meine Leser sich nicht abwenden, kann ich ja sehr zufrieden sein.
    Ich tippe auch schon wieder fleißig weiter.
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    So suchten sie an diesem Abend früher als geplant einen geschützten Lagerplatz auf. Nach sammeln des Feuerholzes und Versorgung der Pferde wurde das abendliche Gebet gehalten. Jurina sah noch einmal nach Delaras Wunde. „Wieder eine Narbe mehr im Dienste der Donnernden erworben, auch wenn es ehrenhaftere gibt“, sagte sie ernsthaft. Delara lächelte.
    Auch Skasgejs Wunde versorgte sie noch mit durchaus routinierten Bewegungen. Dann teilten sie die Wachen ein und legten sich bis auf die Wachhabende früh zum schlafen nieder.
    Wie bereits am letzten Morgen war Jurina wieder die erste, die wach wurde, wie sie es von Keshal Rondra gewohnt war, wo die Frühmesse zur fünften Stunde statt fand. Leise erhob sie sich, um von den Schlafenden niemanden zu wecken und griff nach Rüstung und Waffen, die immer griffbereit neben ihr lagen. Aldare hielt Wache. Jurina nickte ihr zu und wurde zurückgegrüßt. Wie meistens blickte Aldare ernst drein, Jurina fragte sich häufig, welche Bürde sie wohl zu tragen hatte, dass sie stets so ernst, fast schon schwermütig war und immer wieder in langes Nachdenken verfiel.
    Sie klopfte Rondira den Hals und zog sich weit genug vom Lager zurück. Dort verrichtete sie ein kleines Morgengebet an Rondra, bevor sie sich erhob und zu ihren täglichen Übungen ansetzte, erst mit dem Säbel, dann mit dem Rondrakamm. Voller Konzentration führte sie die Bewegungen aus, denn es war nicht nur Training ihrer Fähigkeiten und körperliche Ertüchtigung, sondern auch eine Form eines Gebetes an ihre Göttin.
    Sie war sich wohl bewusst, dass Delara hinzutrat und zuschaute, doch störte dies sie nicht im Fluss ihrer Übungen. Erst nach dem letzten Manöver, als sie den Rondrakamm in seine Rückenscheide zurücksteckte, schaute sie zu ihr hinüber. „Guten Morgen“, sagte sie und trat zu ihr. „Was macht deine Wunde?“
    „Der geht es den Umständen entsprechend“, erwiderte Delara. „Deine Übungen sehen gut aus.“
    „Sie sind noch nicht gut genug“, stellte Jurina sachlich fest. „Beständiges Üben und Vollkommnen meiner Fähigkeiten ist notwendig, wenn ich mich auch weiterhin der Donnernden für würdig erweisen will. Andererseits gibt es genügend Gegnerinnen, die sich nicht mit mir messen können.“
    Delara hätte es als Arroganz aufgenommen, wenn Jurina nicht vorher so sachlich gesprochen hätte, selbst im letzten Satz war der Tonfall eine Mischung aus Feststellung und Stolz. „Das ist wahr“, stimmte sie zu. Bevor sie noch etwas sagen konnte, trat Jurina nah an sie heran, umschlang sie mit den Armen und küsste sie fordernd. Delara küsste sie zurück und drückte sich an sie heran. Ihrer beider Hände begannen zu wandern, strichen über ihre Gesichter und durchs Haar, über ihre Schultern und Rücken und noch immer eng umschlungen sanken sie nieder, wo Jurina Delara aus ihrer Kleidung, dem Kettenhemd und dem Ornat befreite und umgekehrt ihrer Rüstung entledigt wurde.
    Sie liebten sich im Schnee, der unter ihnen schmolz, ohne dass die Kälte sie störte, sie ihr nicht einmal gewahr wurden, denn ihre Leidenschaft hielt sie warm und das Blut floss ihnen heiß durch die Adern.
    Anschließend sah Delara zu Jurina, die wieder ihr Katzenlächeln, wie es die Ritterin der Göttin für sich nannte, lächelte. Ihre grünen Augen blitzten, während sie mit der Hand über die große Narbe strich, die auf Delaras Hüfte unübersehbar war. „Woher hast du sie? Welcher Gegner tat dir dies an?“ fragte sie leise und küsste die Narbe.
    „Sie ist eine weitere Erinnerung an die Ogerschlacht. Vor fünf Götterläufen zog diese gewaltige Streitmacht gen Gareth. Jeder Recke wurde gebraucht, so zog selbstverständlich auch ich in die Schlacht.“
    Sie schwieg kurz. „Es war ein Gemetzel. Diese riesigen Kreaturen mit Waffen, die ihrer Körpergröße entsprachen. Wir Menschen hatten ein großes Heer und doch war es eine knappe Sache. Ich kämpfte gegen schließlich allein gegen einen Streitoger und besiegte ihn tatsächlich auch nach einem, wie mir vorkam, ewig langen Kampf. Er hatte eine riesige Axt, die mich, wie zu sehen ist, fast entzwei teilte, als er mich traf. Schließlich fällte ich ihn mit letzter Kraft. Neben mir fiel ein anderer Oger und ich hatte nicht mehr die Kraft, auszuweichen. Er stürzte auf mich und begrub mich unter sich. Das war für mich das Ende dieser Schlacht. Zum Glück wurde ich geborgen und ins Lazarett gebracht. Viele Tage lag ich verletzt danieder, bevor meine Kräfte zurückkehrten.“
    „Eine wahrhaft rondragefällige Tat“, gestand Jurina ohne Neid und bewundernd.
    „Ja, das war sie wohl. Königin Yppolita kämpfte mit einem Trupp von Kurkum dort“, fuhr Delara fort. „Auf der Südseite war es ihnen zu verdanken, dass das Schlachtenglück sich zu unseren Gunsten wendete, denn die Unsrigen wichen, so gut wie geschlagen, mehr und mehr zurück.“
    „Auch meine Burgherrin Keshal Rondras, Shalimah al’Yeshinna, kämpfte dort zusammen mit ihrer Tochter Ayshal“, sagte Jurina stolz.
    Delara nickte. „Und du bist eine weitere stolze Dienerin Rondras aus dem Volke der Amazonen.“ Sie stand auf. „Komm, es wird nun doch kalt.“ Sie hielt Jurina die gesunde Hand hin, diese ergriff sie, stand jedoch so geschmeidig auf, dass sie die Hand eigentlich gar nicht brauchte. Ohne jegliche Scham stand sie natürlich vor Delara. Sie musterte deren Körper noch einmal offen und wohlgefällig, bevor sie sich nach ihren Rüstungsteilen bückte und begann, sie anzulegen. Auch Delara kleidete sich an und gemeinsam gingen sie zurück.
    Mittlerweile war auch Skasgej auf. Wenn ihm oder Aldare klar war, warum die beiden so lange weg geblieben waren, so war ihnen nichts diesbezügliches anzumerken. Sie frühstückten, sattelten die Pferde und brachen auf. Am Vormittag ließen sie das Nebelmoor hinter sich. Der Finsterkamm zeichnete sich immer klarer vor ihnen ab, auch wenn sie es heute wohl nicht mehr schaffen würden bis dorthin.
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    Da ich gerade so richtig in Fahrt bin und Zeile um Zeile produziere, hier direkt ganz viele auf einmal.

    Wie bereits einmal ganz am Anfang erwähnt, kommen wir sozusagen zum inoffiziellen Teil der Geschichte - dem Grafen, den Lowangen tatsächlich nie hatte und dem Rondratempel, der in Lowangen gar nicht steht.
    Beides stammt weder von mir noch von Zwergenbrot, wir wissen auch, daß ein adeliger Lehnsherr stadtgeschichtlich völlig verkehrt ist. Eigentlich ist diese Episode absolut unwichtig für den Handlungsverlauf.
    Warum ist trotzdem davon zu lesen? Ganz einfach, dies ist der Grund, weshalb Jurina nicht in die Schublade wanderte, nachdem sie in dem Werwolfabenteuer ihre ersten Bekanntschaften mit Welt und dem Denken außerhalb einer Amazonenburg machte, sondern in die Ereignisse verstrickt wurde, von denen ihr mitlesen könnt.
    Mich ärgerte schlicht und ergreifend das, was der damalige SL im Kielwasser des Sieges über den Werwolf geschehen ließ, ich empfand es als ausgesprochene Ungerechtigkeit gegenüber mir und Jurina. In Jurinas Aventurien sollte die Wahrheit ans Licht kommen, das beschloß ich noch im gleichen Moment.
    Also hier der Anfang der kleinen Episode, warum Lowangen von einem Gildenrat und Magistrat geleitet wird, warum es keinen adeligen Lehnsherren gibt, der die Steuern einsammelt. ;)



    Noch zweimal übernachteten sie unter freiem Himmel. Sie umritten den Zipfel des Finsterkammes, überquerten an einer Furt den Nebenarm des Svellt und erreichten am späten Nachmittag fünften Reisetag Lowangen, die große Stadt am Svellt.
    Lowangen lag auf eine Insel im breiten Svellt. Die beiden Brücken, die die einzigen Zugänge zu Stadt bildeten, verschafften zugleich eine große Wehrfähigkeit, die durch die übrigen Befestigungsanlagen noch verstärkt wurden. Viele Wagen kamen und verließen die Stadt, die, wie Skasgej sagte, von alters her eines der wichtigsten Handelszentren des Nordens sei.
    Noch vor der Stadt zog Jurina ihren Mantel aus und band ihn hinter sich an den Sattel. Stolz saß sie im Sattel, an der Seite von Delara und Aldare. So ritten die drei Geweihten der Rondra in Lowangen ein. Wie bereits der Verkehr auf den Zufahrtsstraßen angedeutet hatte, war Lowangen eine betriebsame Stadt, auf der sich viele Menschen geschäftig bewegten, Wagen kamen und gingen.
    Jurina sah sich aufmerksam und sichtlich beeindruckt um. Die Menschenmassen, die vielen Häuser und Gassen bereiteten ihr Unbehagen. „Bei Rondra!“ sagte sie schließlich, „Ich weiß ja, dass es große Städte gibt, Gareth ist ohne Zweifel noch größer, dennoch ...“ Noch einmal ließ sie einen verwunderten, staunenden Blick über die Häuser und Menschen vor sich schweifen. „Und es leben hier Frauen und Männer zusammen!“
    Wieder einmal konnte Delara nur mühsam ein Lächeln unterdrücken, doch ihre Lippen zuckten etwas. „Ja, hier wohnen Männer und Frauen zusammen, ganze Generationen in einem Haus. Hier haben Händler ihre Geschäfte, Handwerker ihre Werkstätten, und die Bauern der Umgebung bringen ihre Waren hierher.“
    Während Jurina ihre Stute hinter Aldare und Delara durch die Straßen Lowangens lenkte, beobachtete sie aufmerksam, aber auch mit Staunen und Ablehnung auf dem Gesicht das Treiben der Stadt.
    Sie hatten das Stadttor und die Brücke noch nicht weit hinter sich gelassen, als eine tragende und weithin schallende Stimme zu vernehmen war. „...Werwolf befreit wurde! Leomar Sturmfels, ein tapferer Knappe der Göttin, ritt mit einigen Gefährten im Auftrage des Grafen zum lehenspflichtigen Dorfe Fendok im Nebelmoor. Dort besiegte er die furchtbare Bestie Angesicht zu Angesicht! Wieder hier, wollte ihm dies Schwertbruder Korninger als Heldentat anrechnen-„
    Der Ausrufer brach ab und wich einen Schritt zurück, als vor ihm eine große Fuchsstute hart gezügelt wurde. Jurina hatte, als der Mann zu der Stelle des Sieges über den Werwolf, Rondira angetrieben und war, so schnell es die Verkehrsverhältnisse zuließen, zu ihm hinüber geritten.
    „Was sagt Ihr da?!“ fragte sie drohend und auf ihn herabblickend.
    „Gute Frau!“ rief dieser erschrocken aus. „Was soll das? Ich rufe nur aus, was mir aufgetragen wird!“
    „Von wem stand diese Lüge?“ fragte Jurina empört.
    „Lüge? Vom Grafen Praiodan kam die Anweisung, diese Nachricht zu verbreiten. Seit vielen Praiosläufen nun wird dieser Kunde verbreitet. Die Geschichte ist in aller Munde.“
    „Wo finde ich diesen – Grafen?“
    Mittlerweile war auch Delara neben Jurina. „Was geht hier vor?“ fragte sie an beide gerichtet.
    „Hier werden Lügen verbreitet über die Geschehnisse um den Werwolf!“ erklärte Jurina, noch immer empört. „Im Auftrages eines Grafen.“
    „Euer Gnaden – ich weiß gar nicht, worum es hier geht. Graf Praiodan und der Tempelvorsteher des hiesigen Rondra-Tempels haben diese Informationen gegeben und ich rufe sie lediglich aus. Und jetzt werde ich auf Ärgste bedrängt!“
    „Ist schon gut“, erwiderte die Ritterin der Göttin kurz, die ihren Arm noch immer in einer Schlinge trug ebenso wie Skasgej. „Wir werden jetzt zum Rondra-Tempel reiten und dort sicherlich weitere Aufklärung erhalten. Ihr jedoch solltet diese Geschichte nicht mehr ausrufen!“ sagte sie zum Ausrufer und wendete Tiama, ihre schwarze Stute.
    Jurina folgte ihr ohne Umschweife. In kurzen Worten legte Jurina Aldare dar, um was es ging, nämlich, dass es nicht Leomar Sturmfels war, der den Werwolf getötet hatte, sondern sie selber. Mit rollendem Akzent bestätigte Skasgej dies empört.
    Aldare lauschte, während sich ihre grauen Augen verdüsterten und der melancholische Gesichtsausdruck sich etwas verstärkte. „Das zieht Nachforschungen nach sich, und sollte es tatsächlich so sein, wie es scheint, werden entsprechende Konsequenzen eingeleitet!“ sagte sie.
    Mein Tagebuch unserer 7G-Kampagne.

    Meine FAB-Charaktere

    Geschichten von mir: Eine Söldnerin zu sein //Die Kraft der Elemente

    Aus dem DSA-Quiz: Ich: "Wer ist einE so großeR VerehrerIn von Königin Yppolita, dass sie/er sogar im eigenen Schlafzimmer einen Schrein zu Ehren Yppolitas hat?"
    Antwort Tuzzughs: "Vielleicht ... Schattenkatze?"

    Die Kraft der Elemente - Eis, Luft, Feuer, Erz

    Das war ja mal ne lange Vorrede, aber hat dem Verständniss sicher gut getaen.
    Da kommt sicher einiges auf uns zu... ich stell mir grad vor, wie Jurina den Grafen zusamenschreit :lol:

    Errinnert mich außerdem an eine Situation, als nach einer Schlacht der größte Feigling und Leichenschänder der Teilnehmer von der Barden besungen wurde.
    Da hätte mein RG richtig ausrasen können.
    Aber dass nur am Rande.
    Ich lese weiter :lol:

    Die Kraft der Elemente - Eis, Luft, Feuer, Erz

    War definitiv nötig. Ich war bemüht, alles wieder in den Ursprungszustand zu versetzten. Ich bin mir nicht sicher, wie gut mir das gelungen ist, aber könnt ihr ja entscheiden. Wir haben lange daran gespielt, alleine den Bock des UrSLs auszubügeln. Und dann haben wir einfach weitergemacht, bzw. ich wurde weitegemacht :D

    Wieder habe ich mit Freuden mitgelesen.
    Of course she's gay!
© 1997-2013 von Thomas Stolz (Mail)

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