Die Kraft der Elemente - Eis, Luft, Feuer, Erz

    Die Kraft der Elemente - Eis, Luft, Feuer, Erz

    hab in den letzten Tagen die Geschichte durchgelesen. war wirklich faszinierend, diese entwicklungen mitzuerleben. und eine gewisse suchtwirkung kann man ihr auch zuschreiben B)
    also, großes Lob von mir, und auch großen Respekt an Spieler und Meister!

    ach ja: weiter so! :cool2: ich warte gespannt auf eine Fortsetzung! :lol:

    Die Kraft der Elemente - Eis, Luft, Feuer, Erz

    Ein neuer Leser. *freu* Vielen Dank!

    Ja, ich mach ja schon weiter. Nur, da ich mit dem spielen nicht so recht weiter komme, geize ich entsprechend ungerechterweise mit dem posten von weiteren Seiten. *schäm*
    Sorry, daß ich das hier gepostete Gespräch mitten drin abbreche, aber das ganze wäre doch sehr lang, wenn ich es vollständig posten würde ... Ich will nun aber nicht wochenlang warten, bevor ich den Rest folgen lasse.




    Lioma begab sich in die Kuppel, um ein Feuer zu machen, sich selber auch aufzuwärmen und um schon mal das Essen vorzubereiten, während Delara sich erneut um die Pferde kümmerte, die Jurinas Gegenwart weiterhin nervös machte.
    Obwohl Jurina bis ins Mark durchgefroren war, hielt es sie noch draußen. Ihre Gedanken waren weiterhin düster und verwirrt, sie voller Sorge, doch ihrem festen Entschluss tat dies keinen Abbruch. Sie würde Rondras Gnade wiedererlangen und den dämonischen Fluch, den die Magierin über sie verhängt hatte, brechen.
    Etwas anderes konnte sie gar nicht glauben, ohne dass es ihre Existenz bis in die Grundfesten erschüttert hätte.
    Sie kniete nieder auf ein Knie und stützte den gezogenen Rondrakamm mit der Spitze auf den Boden und begann ihr Gebet.
    Die leichten Schritte hinter sich beachtete sie nicht, zu versunken war sie in das Gebet, sie hatten auch so nah eingesetzt, dass es wohl Lioma war, die aus der Kuppel kam. Eine eisige Hand legte sich leicht auf Jurinas Schulter.
    In dem Moment setzten Jurinas geschulte Reflexe ein, noch bevor ihr Verstand tatsächlich verarbeiten und Befehle aussenden konnte. Instinktiv wusste sie, dass es nicht Lioma oder Delara waren. Die Hand war nicht menschlich.
    Sich erhebend, fuhr sie gleichzeitig herum, den Rondrakamm bereit zum Schlag wie zur Abwehr erhoben.
    Hinter Jurina stand die Eisstatute und sah sie mit leicht schräg gelegtem Kopf an. Der Rondrakamm verharrte in der Luft, von Jurina reaktionsschnell in der Bewegung gestoppt, denn die – nun recht lebendig wirkende – Statue wirkte in keinster Weise aggressiv.
    „Ich beobachte dich schon lange, Jurina von Keshal Rondra“, sagte sie mit einer Stimme, die klang wie Wind, der zwischen Eiszapfen hindurch weht, eine Mischung aus pfeifen, klirren und einem Hauch winterlichen Frosts und knirschendem Schnee, aber doch auch mit eindeutig weiblichem Klang „Ich bin Sheneresaka, ein Elementarwesen des Eises.“
    Sie blickte von Jurina zu dem Rondrakamm. „Ich war der Schneemann und anderes. Ich begleite dich seit den Ereignissen im Nebelmoor, als diese Magierin den Golem beschwor.“
    Jurina traute ihren Ohren fast nicht, doch senkte sie schließlich den Anderthalbhänder, so dass dessen Spitze nun wieder den Boden berührte, sie ihn aber jederzeit hochreißen konnte. „Ein – Elementarwesen?“ fragte sie verblüfft und nicht recht verstehend.
    „Ich bin lebendes Eis und du bist lebendes Fleisch.“
    Für sie reichte das als Erklärung offenbar völlig aus, Jurina hingegen war anzusehen, dass ihr das nur wenig weiterhalf.
    „Warum folgst du uns?“
    „Aus Interesse. Ich habe die Vorbereitungen des Rituals im Nebelmoor gespürt und bin dorthin, um zu sehen, was vor sich geht. Du und der Norbarde ward da, ihr habt die Magierin verfolgt und du hast den Golem besiegt. So bin ich dir weiterhin gefolgt, denn ich fand dich zunehmend interessant, zu beobachten.“
    Jurina folgte den Erklärungen mit zunehmender Verwirrung. „Was willst du? Was soll das hier?“ Kurz huschten ihre Augen über die Lichtung, doch nichts regte sich. Lioma werkelte in der Eiskuppel, Delara war noch immer bei den Pferden.
    „Ich will deine Hilfe, eure Hilfe“, erwiderte das Wesen mit dieser klirrenden Stimme. „Doch lass mich dir erst alles berichten. „Ich spürte, dass an dem Ort, den ihr Menschen Nebelmoor nennt, etwas Falsches geschah. Genau wie du sah ich, was diese Menschenfrau dort tat: sie pervertierte ein Element. Ich folgte dir und ihr und sah mit an, wie du den Golem zerstörtest. Ich verstand nicht so recht, warum, so folgte ich nun dir und habe dich beobachtet. Um dich noch näher beobachten zu können, nahm ich die Gestalt des Schneemannes an, erst als großer, dann als kleiner. Deine Reaktionen waren recht aufschlussreich für mich. Als dann diese ...Orks? kamen und sie euch töten wollten, habe ich sie deshalb getötet und euch vor meiner Kälte beschützt.
    Der Angriff des Wasserelementares hat mir große Sorgen gemacht“, fuhr Sheneresaka mit ihrer kühlen, geradezu emotionslosen Stimme fort, „denn das entspricht nicht dem Naturell irgendeines Elementarwesens. Ich suchte die Zitadelle des Eises auf um davon zu berichten. Dort wurde der Beschluss gefasst, dass du und Delara den Umtrieben dieser Frau ein Ende setzen sollt, und, so es nicht mehr euer eigenes Ziel sein würde, ich euch unauffällig in diese Richtung lenken sollte.
    Am gleichen Tag noch kamt ihr erstmals in diesen pervertierten Wald, habt aber beschlossen, dass ihr wieder kommen wolltet, so dass ich euch einfach weiterhin begleitete. Nun wird sich bald zeigen, was hier vorgeht und falls du meine Hilfe brauchen solltest, sollst du vorher um mich wissen.“
    Mein Tagebuch unserer 7G-Kampagne.

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    Geschichten von mir: Eine Söldnerin zu sein //Die Kraft der Elemente

    Aus dem DSA-Quiz: Ich: "Wer ist einE so großeR VerehrerIn von Königin Yppolita, dass sie/er sogar im eigenen Schlafzimmer einen Schrein zu Ehren Yppolitas hat?"
    Antwort Tuzzughs: "Vielleicht ... Schattenkatze?"

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    Na dann kommt ja mal endlich Licht ins Dunkel. Also gehört dieser ominöse Schneemann doch zu den "Guten". Ein schöner Absatz, der so einiges aufklärt. :lol:
    [br][br]"Keuscheit ist die unnatürlichste aller sexuellen Perversionen."
    [br]"Das Wesen eines Genies besteht zu 5 Prozent aus Inspiration und zu 95 Prozent aus Transpiration." [Albert Einstein]

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    Einige Herzschläge sah Jurina Sheneresaka sprachlos an. Pervertierung der Elemente? Ihre Reaktionen beobachten? Zitadelle des Eises? Ihr schwirrte der Kopf aufgrund der vielen Informationen.
    Was immer sie hinter dem Schneemann vermutet hätte, etwas – oder jemanden – wie Sheneresaka jedenfalls gewiss nicht.
    „Was ist die Zitadelle des Eises?“ fragte sie.
    „Eine Burg, aus Eis bestehend, weit oben im Ewigen Eis, wo nichts ist außer Eis. Unser Ursprung und unsere Verbindung zu Dere.“
    „Wie, äh, wie konntest du am gleichen Tag dorthin und wieder bei uns sein?“ fragte Jurina wieder, noch immer Probleme habend, die neuesten Entwicklungen zu verarbeiten.
    „Wir Elementare haben unsere Möglichkeiten. Wir reisen schnell in unserem eigenen Element.“
    „Inwieweit kannst du uns denn helfen?“
    „Ich kann euch die Richtung weisen und zeitweise dir die Macht des Eises zur Verfügung stellen, meine Kräfte zur Verfügung stellen, wenn ihr sie nötig habt. Es wird immer mehr, das Land wird immer trister, das Chaos breitet sich aus, sie vergrößert ihre Macht. Du sollst das verhindern, Jurina von Keshal Rondra. Doch wisse, es wird keinesfalls leicht. Wir brauchen dich, denn nur du kannst dahin gehen, wohin wir nicht können, ohne zu vergehen.“
    Als sie Jurinas Gesicht sah, auf dem die nächsten Fragen schon standen, fuhr sie fort: „Ich kann nur schwer auf dem Eis des Chaos wandeln, es schmerzt mich. Du trägst den Keim in dir, das Chaos, kämpfe dagegen an! Halte durch, denn wir werden dich retten, sobald wir die Möglichkeit dafür bekommen. Auch wenn dein Weg beschwerlich und schmerzhaft sein sollte, wir teilen das Leid, dass sie bringt, jede auf ihre Weise.“
    Wieder schwieg Jurina einige Herzschläge lang. „Wie könnt ihr mir helfen?“ erkundigte sie sich gespannt.
    „Vertraue uns, Jurina, wie du deiner Göttin vertraust“, erwiderte das Eiselementar rätselhaft.
    Sie blickte Jurina an, die gegen diese Antwort nichts erwidern konnte, es ihr aber doch brennend auf der Zunge lag, näheres über eine „Heilung“ zu erfahren.
    „Morgen weise ich euch den Weg“, sagte Sheneresaka. Sie betrachtete das Gespräch jetzt wohl als beendet, denn sie begann, im Boden zu versinken, als würde der Boden sie aufnehmen. Vor Jurinas Augen verschwand sie einfach.
    Jurina blickte auf die Stelle, an der sie verschwunden war und wo nichts daraufhin wies, schüttelte plötzlich den Kopf und begab sich schnellen Schrittes zu der kleineren Kuppel. Sie betrat sie nicht, denn die Stuten würde ihre Gegenwart nervös machen. Mit Trauer erblickte Jurina ihre Fuchsstute, der sie sich nun nicht nähern durfte.
    „Delara – ich muss dich gleich sprechen.“ Dann zog sie sich nach einer Antwort Delaras zurück.
    Als Delara kam, erzählte Jurina ihr von Sheneresaka Erscheinen, ihren Worten und Ankündigungen. Mit Staunen vernahm Delara die Botschaft, aber auch sie erkannte die Hoffnung, sollte das Eiselementar die Wahrheit gesprochen haben.
    Fast kam es Delara etwas erstaunlich vor, dass ausgerechnet die naive, offene Jurina Zweifel hegte, doch dies war nicht die Situation, dass sie darüber tatsächlich hätte schmunzeln können. Zuviel hatten sie beide erlebt, was diese Zweifel an den lauteren Absichten Sheneresakas nicht berechtigt hätten, in zu vielen Fallen waren sie schon hintergangen worden.
    „Auch wenn es eine weitere Falle ist – es mag unser einzigster Anhaltspunkt sein. Wir werden vorsichtig sein und womöglich ist sie tatsächlich eine Hilfe.“
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    Aus dem DSA-Quiz: Ich: "Wer ist einE so großeR VerehrerIn von Königin Yppolita, dass sie/er sogar im eigenen Schlafzimmer einen Schrein zu Ehren Yppolitas hat?"
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    Was? Immer noch niemand etwas geschrieben? Skandal! :iek:

    Dabei wollen wir doch alle eine Fortsetzung oder? :lol:
    "Leute hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen!" Oliver Wendell Holmes

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    Na der Wechselbalg kann Fragen fragen.
    Natürlich wird eine Fortsetzung gewünscht. Doch wollten wir es diesmal mit einer anderen Taktik probieren.
    Da uns Schattenkatze immer mit so langen Pausen foltert wollten wir das auch mal ausprobieren. :shocked:
    Scheint aber nicht wirkungsvoll genug zu sein. :rolleyes:

    Wie dem auch sei, auch das letzte Stück ist schön zu lesen.

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    In der Nacht hielten Jurina und Delara wieder wechselweise Wache. Lioma bot es zwar auch – recht halbherzig und unsicher – an, aber die beiden Geweihten lehnten ab, Delara diplomatischer als die Amazone. Jurina sehnte sich mittlerweile im Stillen danach, von Delara gewärmt zu werden. Sie erinnerte sich, dass ihr in diesen Momenten tatsächlich fast warm geworden war. Aber sie sprach Delara nicht darauf an, war ihr doch zu bewusst, dass sie nun eine Gefahr war, eine unbekannte Gefahr. Sie durfte sich selber nicht mehr trauen. Nur, wenn sie dachte, dass Delara nicht hinsah oder als sie auch schon schlief, blickte sie zu ihr hin und betrachtete sie.
    Sie kroch in die angewärmte Schlafstatt, spürte die Wärme, die aber nicht genug hergab, ihr auch nur ansatzweise ein angenehmes Gefühl zu vermitteln. Dennoch schlief sie nach einiger Zeit ein.


    Dieses Mal stand sie im Hof Keshal Rondras, inmitten der Amazonen, die ihre körperlichen- und Waffenübungen absolvierten. Die Offizierinnen riefen ihre Kommandos, eine Abteilung ritt gerade auf das Tor zu. Doch Jurina sah nur die Magierin, die zufrieden-hämisch sie angrinste und vor ihr stand. All die Amazonen, die hier ihrem Tagwerk nachgingen, schienen sie gar nicht wahrzunehmen!
    Jurina war sich sicher, dass sie eigentlich in einer Kuppel aus Eis, nicht allzu weit von Wehrheim entfernt, schlafen sollte.
    „Sieh“, sagt die Magierin großspurig, „ich beherrsche dich und sie. Deine geliebten Amazonen. Hier sind du und ich, mitten zwischen ihnen. Sag, Jurina, wirst du nun mein Werkzeug sein und tun, für das ich dich erschaffen habe?“
    „Nein, Elende! Wir werden einen Weg finden, den Fluch zu brechen und ich werde Euch vernichten!“ erwiderte Jurina mit kaltem Zorn. Sie ließ die Magierin nicht aus den Augen.
    Die Frau warf nur den Kopf in den Nacken und lachte ehrlich amüsiert. „Wie erheiternd du doch wieder bist. Sicherlich werden deine ständigen Wiederholungen mich bald langweilen, aber im Moment – allerliebst!“
    Jurina musterte sie aus ihren grünen Augen, die sie etwas zusammengekniffen hatte. Sie war wieder nackt, ohne Rüstung und Waffe, aber das würde sie im rechten Moment nicht hindern.
    „Also“, fuhr die Magierin, nun ernst und mit schneidender, ungeduldiger Stimme fort, „führe aus, zu dem ich dich machte! Gib dich dem blutigen Rausch hin!“
    „Niemals!“ knirschte Jurina.
    „Dann – sieh!“
    Die Amazonen hielten plötzlich inne, ließen Waffen fallen, krümmten sich und schrieen vor Schmerzen. Haut riss auf, Feuer fraß sich an anderen Stellen durch Fleisch, Blut spritzte und die Schreie der Agonie erfüllten den Hof der alten Höhlenburg.
    Jurina fühlte sich bis in Mark getroffen, fast glaubte sie, den Schmerz selber physisch zu spüren. In einem aufwallen von blindem Zorn, warf sie sich nach vorn, um einmal mehr diese böse Frau zu fassen zu kriegen –
    Ein spöttisches Hohnlachen, voller Siegesgewissheit, war das letzte, was sie hörte, als sie sich durch leere Luft, aber dem Abbild der Magierin, stürzte, dazu die Schreie der grausam sterbenden Amazonen.
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    sehr schön, endlich ein wenig Aufklärung über die Schneemänner zu erhalten. Allerdings finde ich im letzten Abschnitt die Formulierung "Die Frau [...] lachte herzlich" nicht ganz passend. Herzlich hört sich für mich irgendwie zu freundlich an, dass passt aber gar nicht zu meinem Verständnis dieser finsteren Magierin. Vielleicht passt ein "aus voller Brust" oder "schallend/dass es über den ganzen Platz schallte" besser?

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    Das "herzlich" war so gemeint, daß es ein echtes Lachen ist, kein gekünsteltes ... echtes Amüsement halt.^^
    Wie wäre es mit "lachte ehrlich amüsiert"? Würde das es eindeutig machen ohne Falschverständnis (wie es auch bei "aufrichtig" sein könnte)?
    Das werde ich dann nacheditieren.

    Die gute Nachricht ist, daß wir heute gespielt haben und ich nun seeehhhrrr viel Stoff zum schreiben haben werde. :)
    Zusätzlich wird ie Liste dessen, was überarbeitet werden sollte, immer länger.^^

    Und - *ganzschamlosWerbungmach* - ich gedenke, Jurina zum demnächst startenden Forenturnier Nr. 2 zu schicken, um sie dort zu spielen. Ich dachte, ich erwähn's mal. ;)

    EDIT: Ich habe es mal umgeändert.
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    Die gute Nachricht ist, daß wir heute gespielt haben und ich nun seeehhhrrr viel Stoff zum schreiben haben werde.


    Das ist mal eine sehr schöne Nachricht. *nachwmehrgier* Ich wollts nur mal erwähnen.

    Abgesehen davon möcht ich natürlich noch meine Anerkennung für die letzten Teile aussprechen. Sehr schön, mal wieder.
    [br][br]"Keuscheit ist die unnatürlichste aller sexuellen Perversionen."
    [br]"Das Wesen eines Genies besteht zu 5 Prozent aus Inspiration und zu 95 Prozent aus Transpiration." [Albert Einstein]

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    Hm, das folgende Stück hätte ich beim letzten Mal mitposten sollen, so kurz, wie das ist: die letzten Zeilen vom 8. Kapitel.
    Aber zum Trost gibt es dann auch gleich den Anfang von Kapitel 9, dem letzten Kapitel des ersten Teiles und damit Beginn des Finales dieses Teiles ...

    Übrigens: Eine der Veränderungen beim überarbeiten war, daß Delara nicht mehr Ritterin der Göttin, sondern "nur" noch erfahrene Knappin der Göttin ist. Nicht wundern also, das ist kein Versehen von mir.
    -------------------------------------------



    Mit einem lauten Aufkeuchen erwachte sie. Erst nach Herzschlägen bemerkte sie, dass sie aufrecht saß und dass kalter Schweiß ihren ganzen Körper bedeckte, Delara kniete nah bei ihr und hatte ihr eine wunderbar warme Hand auf die Schulter gelegt. Lioma auf der gegenüberliegenden Seite des Feuers betrachtete sie verstört.
    „Du hast wieder geträumt, Jurina?“
    Jurina nickte und fuhr sich über die Lippen. Sie war sich der Stelle, die Delara berührte, nur zu bewusst. Ihre eine Hand vergab mehr Wärme als das Feuer. „Wieder von Keshal Rondra. Diese .. diese Magierin... sie hat sie alle getötet, weil ich nicht werden will, was sie will.“
    Sie hatte sich Delara zugewandt und leise gesprochen, denn Lioma sollte nichts davon vernehmen. Unwillkürlich beugte Delara sich vor und nahm Jurina behutsam in die Arme. Die Amazone hatte sich selten so getröstet und geborgen gefühlt.



    9. Kapitel

    Sheneresaka tauchte erst am nächsten Morgen wieder auf. Sie stand vor dem Eingang der Kuppel und ihr rechter Arm zeigte nach Westen.
    Wieder führte Delara, Rondiras Zügel an den Sattel Tiamas gebunden, die beiden Stuten voran, Lioma ging in der Mitte und Jurina zuletzt.
    Es hatte in der letzten Nacht geraume Zeit gedauert, bis Delara ihre Umarmung gelöst hatte und Jurina wieder eingeschlafen war. In dem Moment, als Delara sich entfernte, war die Wärme, die ihr Körper Jurina spendete, auch schon wieder verflogen, aber die Erinnerung daran entlockte ihr ein leichtes Lächeln für einen kurzen Herzschlag.
    Beständig marschierten sie voran, Lioma und Delara von der Bewegung warm werdend, Jurina frierend und darauf achtend, den beiden Stuten nicht zu nah zu kommen. Zwischendurch machten sie eine kurze Pause um zu essen, dann setzten sie ihren Weg fort, weiterhin nach Westen. Der Wald war weiterhin knorrig und irgendwie verformt wirkend und dieser Eindruck verstärkte sich zusehends. Der unbestimmte Eindruck von schwarzem Nebel, der aufstieg und das Licht verschluckte, entstand, obwohl keine Form von Nebel zu sehen war. Nur die schwache Kraft der Praiosscheibe schien tatsächlich noch mehr abzunehmen ...
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    Ahhh




    Weil das alleine doch recht wenig für einen Post wäre:
    Ich hab jetzt nach längerer Pause mal wieder gelesen und musste feststellen: Da ist ja kaum was neues gekommen. Tststs, bis zur nächsten Ratcon muss das aber noch mehr werden^^
    Aber diese Geschichte hat immer noch alles: Verzweiflung, Hoffnung, Entbehrung, Heldenmut, Kampf, Magie, Geheimnisse.
    Vor allem das Eiselementar hat mich überrascht.... es wäre einfach zu einfach gewesen... ich glaube immer noch nicht daran, dass ist bestimmt ein Pervertiertes oder Namenloses Eiselementar und heckt den großen Verschwörungsplan aus.

    Und jetzt bitte ich doch um Fortsetzung. Ich schreib jetzt auch weiter. :lol:
    mfg

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    Hier noch mal ein kurzes Stück, aber als nächstes kommt ein Kampf, da wollte ich nicht mitten drin einen Schnitt machen.^^

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    Die Sonne hatte den Zenit bereits überschritten, als vor ihnen plötzlich Sheneresaka erschien. Jetzt stand sie dort wieder als Statue, bewegungslos und still. Ihre beiden Hände hatten sie mit der Handfläche nach oben ausgestreckt, als würde sie etwas in Empfang nehmen.
    „Ich nehme an, dass das wohl ein Zeichen ist?“ fragte Lioma. Sie sah die beiden Geweihten unsicher an. Jurina nickte überlegend und trat näher. Kein Hauch von Leben oder Regung ging von dem Eiselementar aus. Aber allein, dass sie hier stand, war ohne Zweifel von Bedeutung. Was hatte sie gestern noch gesagt? Sie wolle helfen mittels ihrer Kräfte? Aber es sah aus, als wolle sie etwas entgegennehmen.
    Stirnrunzelnd stand Jurina vor Sheneresaka. In einer plötzlichen Eingebung zog sie ihren Rondrakamm und legte ihn nach kurzem Zögern - würde etwas mit ihrer Klinge geschehen? Wenn es nun eine weitere geschickte Falle der Magierin war? - quer in die Hände. Im gleichen Moment überzogen Eiskristalle die geflammte Klinge.
    Sie wartete noch einen Moment, doch nichts weiteres geschah. Vorsichtig streckte sie die Hand zum Griff des Anderthalbhänders aus. Sie spürte nichts und nahm ihn zurück. Dann berührte sie mit einem Finger der anderen Hand die Klinge, doch auch hier nahm sie keine Spur von Kälte wahr, obwohl die Eisschicht sie noch immer bedeckte. Unschlüssig betrachtete sie die Waffe. Je mehr sie mit dieser Magierin zu tun hatte, um so weniger war sie von Magie und deren Möglichkeiten angetan und so stand sie nun auch diesem Werk von, ja, Magie? unsicher gegenüber.
    „Ich merke nichts, aber die Klinge ist mit Eis überzogen“, sagte Jurina und hob den Rondrakamm. Delara trat näher und streckte ebenfalls die Hand aus, zog sie jedoch zurück, bevor sie die Waffe aber auch nur berührte. „Ich spüre die Kälte, selbst aus Halbfingern Entfernung!“
    Und Jurina spürte Delaras geweihten Rondrakamm, unbehaglich, fast schon schmerzend, doch sagte sie nichts und bemühte sich, sich nichts anmerken zu lassen.
    Sie zogen weiter, doch nun besonders wachsam und aufmerksam, auf jedes Geräusch achtend, es war aber gar nichts in diesem wie tot wirkenden Wald zu hören, kein Getier, dass durch das Gebüsch strich, keine Vögel, nur der knirschende Schnee unter ihren Schritten.
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    Hier noch mal ein kurzes Stück, aber als nächstes kommt ein Kampf, da wollte ich nicht mitten drin einen Schnitt machen.^^


    @ Schattenkatze: Na dann. Du kannst wohl nicht anders, als uns Lust auf mehr zu machen. ;) Allerdings ist es zu gnädig, den nächsten Cut nicht mitten in einem spannenden Kampf zu setzen.

    Eine Frage: Jurina spürt Delaras Rondrakamm als geweihte Waffe auf die Entfernung, obwohl er im Moment in der Scheide ruht, oder liegt er im Moment in ihrer Nähe auf dem Boden?


    Ansonsten hoffen wir mal, dass der Schnee nicht zu laut knirscht. ^^
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    Delaras Rondrakamm wird zu dem Zeitpunkt noch in der Rückenscheide getragen, aber sie steht ja direkt neben Jurina. Jurina hat ja auch vorher die Nähe ihres gescheideten Säbels gespürt, als sie ihn noch trug.
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    Sie waren wohl eine halbe Meile weit gekommen, seit sie Sheneresaka getroffen hatten, als ein erstes und dafür um so lauter wirkendes Geräusch ertönte: Während Jurina und Delara automatisch nach ihren Waffen griffen und Lioma ein entsetzter, quietschender Laut entschlüpfte, fuhren alle drei Frauen in die Richtung herum. Die beiden Stuten warfen mit gespitzten Ohren die Köpfe hoch und blähten die Nüstern.
    Zwischen den Bäumen erschien ein großer Hirsch mit ausladendem Geweih, gewiss ein Zwölfender. Sein Fell war tiefschwarz, das Geweih schimmerte bleich. Er starrte die kleine Gruppe einen Moment lang an, dann senkte er den Schädel und galoppierte gerade auf sie zu.
    „Zur Seite!“ rief Jurina an Lioma gewandt, während sie selber einen mächtigen Satz zur Seite tat. Delara ließ Tiamas Zügel los und sprang ebenfalls aus der direkten Linie des Hirsches, während Lioma mit einem Aufschrei zwischen die Bäume abtauchte. Die Pferde wieherten auf und ergriffen die Flucht.
    Der Hirsch senkte seinen Kopf und die vielen Spitzen seines Geweihes wiesen wie ein Vielzack auf Jurina und Delara. Der Boden bebte unter seinen Hufen als er heranstürmte. Im letzt möglichen Moment sprangen die beiden Geweihten zur Seite, jede nach einer anderen, damit der Hirsch nicht Zeit hatte, die Richtung mit ihnen zu wechseln. Zu gleich schlugen sie zu.
    Der geweihte und der eisüberzogene Rondrakamm drangen gleichermaßen in den Leib des Hirsches ein, doch als die Klingen zurückgezogen wurden, klebte kein Blut an ihnen. Das Fleisch schloss sich zwar nicht, aber Schmerzen zuzufügen oder behindern tat es das Wesen nicht. Im Innern schien es schwach zu glühen.
    Jurina fühlte, wie ihr Blut heißer und schneller floss, wie Kampfeslust sie überkam. Es war ein zugleich großartiges wie schreckliches Gefühl, wusste sie doch, was es bedeutete.
    Bei Rondra, sie wollte nicht zu einer Kreatur werden wie die, welche sie angriff!
    Schnaubend und schlitternd kam der Dämon zum stehen und warf seinen mächtigen Körper herum. Er schwenkte den Schädel einmal hin und her und nahm wieder Anlauf.
    Beim nächsten Hieb merkte Jurina, wie das Drängen in ihr größer und stärker wurde, wie ihr Gesichtsfeld sich verengte und sie dennoch meinte, besser und zielgerichteter sehen zu können als zuvor. Fast hatte sie das Gefühl, dass ihre Glieder länger wurden. Sie könnte ihn gewiss mit Leichtigkeit – doch nein. Niemals, bei Rondra! Sie riss sich zusammen, wollte nicht nachgeben, während das Brausen in ihren Ohren zunahm. Aber sie wollte nicht die Kontrolle über sich verlieren. Was brachte es, den Dämonen zu töten und um dann über Delara und Lioma herzufallen? Nichts! Das war der falsche Weg, der schlechte Weg.
    Das Brausen verstärkte sich nicht und sie fühlte noch immer den vertrauten Rondrakamm in ihren Händen.
    Noch einige Male versuchte der Hirsch es mit einem solch heftigem Sturmangriff und jedes Mal suchten Jurina und Delara zur Seite zu springen. Einmal war Jurina – die immer noch von ihren verstärkten Reflexen profitierte - nicht schnell genug und ein oder zwei Enden hinterließen blutige Spuren auf ihrer Haut, ein anderes Mal bohrte sich ein Ende durch Delaras feste Kleidung und Kettenhemd und nur Jurinas schneller Angriff lenkte den Dämon genügend ab um Delara einen Rückzug zu gewähren.
    Beständig kämpfte Jurina gegen das Brausen an, gegen die in ihr überhand nehmen wollende Blutlust und nur ihr starker Wille schaffte es, dies in Zaum zu halten. Doch es gelang ihr.
    Die Waffen trafen den Hirsch wieder und wieder und hinterließen stets klaffende Spuren – doch kein Blut floss und der Dämon ward nicht schwächer.
    Dann sah der Hirsch ein, dass Sturmangriffe nichts brachten und konzentrierte sich nur auf ein Ziel. Dies gewährte jedoch der nicht Angegriffenen den Vorteil, dass sie den Dämon fast ungehindert angehen konnte. Dennoch kamen die beiden Geweihten auch weiterhin nicht ungeschoren davon. Delara war nicht schnell genug und der Haken, den sie schlug, kam zu spät. Tief bohrten sich die Geweihenden in sie hinein. Jurina fühlte, wie ein scharfer Schmerz sich in ihrem Innern ausbreitete und fast hätte sie die Kontrolle über sich verloren, hätte nachgegeben, als sie Delara stürzen sah, weil sie Delara stürzen sah.
    Doch aus auch eben diesem Grund, dem weil, bezähmte sie den Dämon in sich eisern und ließ nicht zu, dass er über sie die Herrschaft übernahm.
    „Für Rondra!“ Mit diesem Schrei auf den Lippen rannte sie die letzten Schritte, den Rondrakamm erhoben und stieß die eisüberzogene Klinge weit in den Körper des Dämons hinein. Dieser gab zum ersten Mal einen Laut von sich, ein lautes, markerschütterndes Röhren, voller Zorn, Hass und Niedertracht – und dann zerfiel er zu Staub.
    Im gleichen Moment ließ das Brausen in Jurinas Ohren nach und sie hörte nicht mehr den Takt ihres Herzens, mit dem es ihr Blut durch ihren Körper trieb und ihre Gliedmaßen fühlten sich wirklich an wie ihre eigenen.
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    Skandal!!
    Schon seit einem halben Monat ist keine Antwort, keine Kritik und noch schlimmer keine Fortsetzung hier erschienen.

    Also eine Antwort ist dies hier, für eine Kritik fällt mir nichts ein. Da ich es erstens selbst nicht besser kann und zweitens auch nichts zu Kritisieren gibt. Für eine Fortsetzung ist allerdings jemand anderes zuständig.

    Also in diesem Sinne freuen wir uns daran das es Jurina scheinbar etwas besser geht und hoffen das dies auch der Schreiberin der Fortsetzung einen Ansporn gibt ihren Job zu tun.

    Immerhin tuen wir den unseren ja auch und lesen immer fleißig mit. :lol:

    Die Kraft der Elemente - Eis, Luft, Feuer, Erz

    Letzte Woche habe in einem gewaltigen Anflug von Enthusiasmus und Muse in 5 Tagen 10 Seiten geschrieben (und davor auch schon ein bißchen was geschafft) ... also um die Fortführung muß sich erst mal keine Sorgen gemacht werden.^^



    Trotz ihrer eigenen, wenn auch eher leichteren Verletzungen stürzte sie sofort zu Delara. Zu ihrer grenzenlosen Erleichterung lebte die Geweihte noch.
    „Delara!” stieß Jurina hervor. Delaras Lider flatterten und ihre Hand tastet nach Jurina. Diese fasste sie und drückte sie kurz. Vorsichtig bette sie den Kopf Delara wieder auf dem Boden, erhob sich und stellte fest, dass die Stuten und damit ihre Ausrüstung fort waren.
    Erst jetzt sah sie noch etwas – der Wald veränderte sich. Er wirkte nicht mehr verwachsen, knorrig und düster. Trotz der winterlichen Landschaft begann der Wald wieder zu leben. Auf subtile, eher erahnbare, aber auch auf sichtbare Weise. Äste streckten sich, mehr Licht der schwachen Sonne drang durch die Bäume und erste Anzeichen von Tieren waren zu hören.
    „Ist sie – ist sie tot?“ Hinter einem Gebüsch trat Lioma hervor blickte erschrocken auf Delara. Ihre Stimme zitterte etwas.
    „Nein“, antwortete Jurina, „aber ich brauche Verbandszeug!“
    „Dort!“ Lioma wies auf Delara. Jurina folgte ihrem Blick und sah zu ihren größten Überraschung ihre Rucksäcke dort im zertrampelten Schnee stehen.
    Sheneresaka?
    Sie zögerte nicht und holte heraus, was sie brauchte, löste Delaras Kleidung, wusch die Wunden mit sauberem Schnee und verband sie. Erst dann wollte sie diese Handlungen mit Liomas Hilfe bei sich selber durchführen – doch obwohl ihre Haut mit ihrem eigenen Blut bedeckt war, wies sie keine Verletzung mehr auf. Als Jurina dies bemerkte, lehnte sie die Hilfe der Magierin ab, damit diese hoffentlich nicht auf diesen Umstand aufmerksam wurde.
    Zwischen Bäumen und Büschen schlugen sie ein Lager auf, denn zurück zur Eiskuppel könnten sie heute nicht. Aber immerhin tauchten etwas später Rondira und Tiama wieder auf. Jurina bedauerte, sich nicht um sie kümmern zu können, aber sie befürchtete, nach dem Erscheinen des Hirsch-Dämons könnten die Streitrösser noch zu nervös auf ihre Annäherung reagieren und nochmals flüchten.
    Ein Feuer spendete Wärme. Jurina legte Delaras Kopf auf ihren Schoß, während sie sich selber erschöpft mit dem Rücken an einen Baumstamm lehnte. Ihre Decken und Schlafsäcke lagen über sie beide, wenn auch mehr auf Delara.
    Delaras Rondrakamm hatte Jurina erst geholt, als Lioma Feuerholz sammeln ging. Nur mit über ihre Hand gezogener Kleidung und dem Kühlen mit Schnee hatte sie es geschafft, die Waffe anzufassen und selbst mit dem Ablegen alle paar Herzschläge hatte es sie geschmerzt! Die Eisschicht auf ihrem eigenen Rondrakamm war wieder verschwunden und die Klinge wie unberührt sowohl von dem Kontakt mit dem Dämonen als auch von der Berührung des Eiselementares, ein Umstand, der Jurina erleichterte, aber auch verwunderte. Doch Jurina erinnerte sich noch gut, wie leicht und wie tief der Anderthalbhänder eingedrungen war, genauso wie die geweihte Waffe Delaras. Dies also hatte Sheneresaka gemeint, was ihre Hilfe sein könnte ...
    Sanft streichelte sie über Delaras Kopf, während sie der Kälte nachspürte, die von ihrem Körper Besitz ergriffen hatte. Nicht einmal während oder nach dem Kampf war ihr warm geworden und auch das Feuer spendete zumindest ihr selber keine nennenswerte Wärme.
    Der Wald war wieder ... ein gesunder Wald und dieses Wissen vermittelte Jurina ein gutes Gefühl. Ein Bann der Magierin gebrochen, ein weiterer Strich durch ihre Pläne, der sie hoffentlich treffen würde.
    Und was war mit dem dämonischem Fluch, der auf ihr, Jurina, lastete? Sie hatte sich beherrscht, hatte diesen Dämon bezwungen. Für immer oder nur für dieses Mal? Sie hoffte und betete für Letzteres, aber so recht konnte sie es sich nicht vorstellen, dass es so leicht war. Die Magierin hatte sich scheinbar so viel Mühe damit gegeben, wertete es so hoch, hatte sie in ihren Träumen wieder und wieder damit gequält, da gestattete Jurina sich auch nur kaum die Hoffnung darauf, dass es so leicht zu Ende ging.
    Aber nun wusste sie immerhin, dass sie selber es verhindern konnte, wenn sie sich darauf konzentrierte, wenn sie ihren Willen darauf fokussierte und sich nicht überwinden ließ von dem roten Rausch.
    Und Delara lebte ...
    Mit diesen Gedanken, der sie mit einer merkwürdigen Erleichterung, ja Freude erfüllte, schlief Jurina ein.
    Mein Tagebuch unserer 7G-Kampagne.

    Meine FAB-Charaktere

    Geschichten von mir: Eine Söldnerin zu sein //Die Kraft der Elemente

    Aus dem DSA-Quiz: Ich: "Wer ist einE so großeR VerehrerIn von Königin Yppolita, dass sie/er sogar im eigenen Schlafzimmer einen Schrein zu Ehren Yppolitas hat?"
    Antwort Tuzzughs: "Vielleicht ... Schattenkatze?"
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