Literaturquiz

    Re: Literaturquiz

    Ok, machen wir mal hiermit weiter, kam mir gerade spontan wieder in den Sinn...

    Montag, 2. März

    Mutter war in mein Zimmer gekommen und sagte, sie müsse mir etwas schreckliches sagen. Ich setzte mich im Bett auf und machte in ernstes Gesicht, für den Fall, daß sie mir erzählen würde, sie habe nur noch sechs Monate zu leben, sei beim Ladendiebstahl erwischt worden oder dergleichen. Sie machte sich an den Vorhängen zu schaffen, verstreute überall Zigarettenasche und brummelte etwas vor sich hin von wegen "Erwachsenenproblemem" und "das Leben sei kompliziert" und sie müsse zu sich selbst finden. Sie sagte, sie möge mich. Mögen!!! Sie wolle mir nicht weh tun. Und dann meinte die, für manche Frauen sei die Ehe ein Gefängnis. Danach verließ sie mein Zimmer.
    Die Ehe ist wirklich kein Gefängnis! Die Frauen werden jeden Tag herausgelassen, um einkaufen zu gehen, und viele von ihnen gehen sogar zur Arbeit. Ich glaube, Mama ist etwas melodramatisch. Habe "Farm der Tiere" zu Ende gelesen.
    Das Buch ist voller Symbolik. Ich heulte, als Boxer zum Tierarzt musste. Von jetzt an werde ich die Schweine mit der ihnen gebührenden Achtung behandeln und nie wieder Schweinefleisch essen.
    In einem Monat werde ich vierzehn.

    Re: Literaturquiz

    Huch, ich bin dran? Tut mir leid, das habe ich völlig verschnarcht. Also gut:

    Stolz sitzt er vor dem Arzt. Der Arzt selber ist gar nicht da, er ist ins Nebenzimmer gegangen, um Medikamente zu holen, er kommt zurück.
    "Herr Kommissar, hier, dieses Medikament kann Lähmungserscheinungen hervorrufen und auch zum Tode führen, verwenden Sie es nicht für sich selbst. Es ist sehr gefährlich. Aber ich bin sicher, dass die Warze am Fuß auch so weggeht, man muss nur lange warten, dass jemand sie abschneidet. Oft passiert das aus Versehen, z.b. bei einem Autounfall, wenn Glassplitter in den Schuh eindringen. [...]"

    Re: Literaturquiz

    "... und in der guten Stube drinnen
    da läuft des Försters Blut von hinnen.
    Und muss die Försterin sich eilen,
    den Gatten sauber zu zerteilen.
    Schnell hat Sie ihn bis auf die Knochen
    nach Waidmanns Sitte aufgebrochen ..."

    Name und Autor des Gedichtes bitte - Danke
    - Aneignen nennt es der Gebildete -

    Re: Literaturquiz

    "Im Försterhaus die Kerze brennt,
    die Glocke klingt, es ist Advent."

    Ist es dafür nicht eigentlich ein wenig zu spät? "Advent" von Loriot :zwinker:
    Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.

    - Immanuel Kant

    Re: Literaturquiz

    Oh nein..."Willkommen und Abschied"...quäl uns doch nicht :lach:

    Die Oase war nur vom Mondschein beleuchtet, als der Jüngling ins Freie trat. Er hatte bis zu seinem Zelt einen Weg von zwanzig Minuten zurückzulegen. All die Ereignisse, die sich zugetragen hatten, erschreckten ihn. Er war in die Weltenseele eingetaucht und mußte möglicherweise mit seinem Leben dafür bezahlen. Ein hoher Einsatz.
    Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.

    - Immanuel Kant

    Re: Literaturquiz

    Ich tu mich mit Tipp schwer, bin da schon eine Weile am überlegen, weil ich noch nicht mal richtig sagen könnte, in welches Genre ich das Buch packen wollte.

    Autor: kein Europäer, nicht Englischsprechend.
    Buch: sehr bekannt, also nichts aus irgendeiner hintersten Ecke des Buchladens :zwinker:
    Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.

    - Immanuel Kant

    Re: Literaturquiz

    Das Buch ist sogar sehr gut und jedem zu empfehlen. Irgendwie hat man am Ende ein gutes Gefühl :laechel: .

    Dann mach man weiter.
    Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.

    - Immanuel Kant

    Re: Literaturquiz

    Har har da kommt ihr nie drauf:

    "Eine typisch aventurische Kneipe am Rande des Reichsforsts:
    Die Luft ist geschwängert vom Geruch nach Zwergenbier, deftigem Eintopf, frischen Kräutern und warmem, herrlich duftendem Brot. Der niedrige Schankraum mit den einfachen, hellen Holztischen und -bänken ist gut besetzt. Hier tummeln sich Händler, einheimische Bauern und Reisende, deren Kutsche hier Station macht. Auch ein Botenreiter legt eine kurze Pause ein. Zwei Frauen in bunten, weiten Kleidern sitzen vor dem prasselnden Kaminfeuer. Der stampfende Rhythmus ihrer Trommeln, begleitet von den Schellenbändern an ihren wippenden Füßen, lässt die Butzenglasscheiben erzittern und die Lautstärke und Ausgelassenheit ringsumher spürbar ansteigen."

    Tip: Es ist eine Erzählung. Viel Spass
    - Aneignen nennt es der Gebildete -

    Re: Literaturquiz

    ::Ok, das ist sicher sehr schwer, wenn man die Erzählung nicht kennt. Aber irgendwo wird sie doch abgedruckt sein, oder?
    Deswegen versuche ich mal zusammen zu fassen:
    # DSA Geschichte
    # Es gibt nur wenige DSA Bände mit Kurzgeschichten, es müsste also einer davon sein
    # Oder stammt sie aus einem Abenteuerband? Klingt nämlich wie die Einleitung zu einem AB.

    Bitte mehr Hinweise.......
    Wir mischen uns , da `n bisschen ein - so soll es sein , so wird es sein .

    Re: Literaturquiz

    Es ist keins der 3 Sachen, aber es befindet sich in einem Buch, dass bestimmt viele DSA Spieler zu Hause haben. Es handelt sich um eine einleitende Erzählung aber nicht zu einem Roman oder AB :lol2: Die Erzählung läuft über die ganze Seite.

    Nächster Teil der Erzählung:
    Ein junger Schankbursche mit rotem Krauskopf hat alle Hände voll zu tun, sich mit den hölzernen Krügen und Schalen seinen Weg durch die Menge zu bahnen. “Heda, Kleiner!”, donnert es von einem der Tische herüber. “Wird’s denn wohl noch was mit meinem Bier? Oder soll ich hier auf Grund laufen? Bei Swafnir, nun lass doch mal einer die halbe Portion hier vorbei, dass Frenja Ragnarsdottir ihre Spielschulden einlösen kann!” Als der Wirtsjunge sein Ziel erreicht hat, nimmt Frenja ihm gleich das ganze Tablett aus der Hand und stellt jedem ihrer Tischgefährten derart schwungvoll einen Krug vor die Nase, dass ein Gutteil des Gerstenbräus überschwappt und sich auf der Tischplatte verteilt.


    Viel Erfolg
    AD
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