Ein Schwächling wird kein Krieger werden.. aber da DSA immernoch ein Spiel und keine Realitätssimulation ist gibt es Leute sie den "Krieger" (oder Magier oder whatever) in den Kopf gesetzt haben.
Jetzt hat sojemand die wahl zwischen einem schlechten Krieger oder einer Profession die ihn nicht interessiert... ist beides nicht so sonderlich spaßfördernd
Was bleibt noch? Genau -> neuwürfeln.. aber wenn man sooft neuwürfelt bis man etwas hat das passt, kann mans auch gleich zusammenklicken wie in DSA 4.
Das selbe gilt für den Stufenanstieg.. dieses Zufallswürfeln auf die Attribute ist dämlich.. ein Krieger der viel kämpft und sich bewegt wird auf ganz natürliche Weise seine KK oder auch den MU steigern
Dazu muss man aber sagen, dass man einen gewissen Verteilungsspielraum bei der Erstellung hat. Wenn man sehr schlecht würfelt, kann man den Eigenschaften, die wichtig sind, um gewisse Voraussetzungen für den Wunschchar zu erfüllen, einen entsprechend hohe Augenzahl zuweisen. Außerdem kann man noch einen Ausgleich zwischen den guten und schlechten Eigenschaften vornehmen, mit entsprechenden Mali.
Worauf ich hinaus möchte ist, dass man um seinen Wunschchar wirklich nicht spielen zu können, schon extrem schlecht würfeln muss, was wiederum sehr unwahrscheinlich ist.
Dies kam bei uns in 10 Jahren DSA genau einmal vor, derjenige hat dann einen "Abenteurer" gespielt, ohne feste Klasse. Das war zwar enttäuschend, aber genau das ist ja ein Teil der Spannung, dass man nicht vorher weiß, was am Ende genau herauskommt (was im Regelfall einfach bedeutet, dass man seinen Wunschchar spielen kann, aber eben nicht weiß mit welchen Anfangswerten).
Also ich finde das Erstellungssystem nach wie vor besser, realistischer, und vor allem spannender
Was die Steigerungen der Stufen angeht gebe ich Dir z.T. recht, man muss halt einfach sehen, dass ein wahrscheinlichkeitsbasiertes System auf ein festes Punktesystem umgestellt wurde, mit allen Vor-und Nachteilen die das mit sich bringt.