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Man kann auch mit einem SL und einem Spieler Abenteuer spielen. Das nennt sich dann 1:1, um es von einem Solo-Abenteuer unterscheiden zu können. Am ehesten bietet sich dazu wohl ein selbst erdachtes AB an, das man auf den einen Charakter thematisch gut zuschneiden kann. Oder aber man nimmt ein Solo, holt sich daraus die grundlegende Handlung und spielt es so nach. Die Variante habe ich noch nicht getestet, aber ich denke mal, mit etwas Anpassung kann man auch dazu ein Solo nutzen und es macht dann wahrscheinlich deutlich mehr Spaß, als es mit einem SC und ohne SL nach Buch zu spielen.
Vermutlich lässt sich auch ein eigentliches Gruppenabenteuer entsprechend anpassen und abspecken in den Anforderungen, um es mit einem SC zu spielen. Die großen Kampagnen etwa würde ich aber von vorne herein ausschließen und auch Gruppenabenteuer wohl überlegt auswählen.
Ich für meinen Teil habe mit 1:1 sehr gute Erfahrungen gemacht. Man kann es eben auf Spieler und Charakter zuschneiden und anpassen, es gibt keine anderen Spieler, die bei irgendwelchen Szenen mal warten müssen (und sich dann vielleicht langweilen), und es gibt von anderer Seite aus kein OT-Gequatsche und man kann sich zu weit sehr gut auf das Spiel konzentrieren, also seinen Charakter relativ uneingeschränkt und detailliert, wenn man mag. Außerdem macht es die Terminfindung leichter (und manchmal auch den Ort - ich habe 1:1 streckenweise schon an Bahnhöfen und an Autobahnraststätten gespielt *g*).

Auf der anderen Seite gibt es weniger Interaktion, da eben diese mit anderen SC wegfällt und "nur" die NSC übrig bleiben. Und die Anforderungen eines AB müssen auf die Fähigkeiten des SC reduziert sein und nicht an die deutlich breiteren einer ganzen Gruppe angepasst.
Daher bietet es sich auch an, dass der SL vielleicht einen festen NSC mit einbindet, mit dem der SC interagieren kann (auch abseits einer Handlung, so daran Interesse besteht) und eine Beziehung aufbauen. Das sollte natürlich kein Charakter sein, der dem SC das Wasser abgraben kann und alles besser kann.